DE250461C - - Google Patents
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- DE250461C DE250461C DENDAT250461D DE250461DA DE250461C DE 250461 C DE250461 C DE 250461C DE NDAT250461 D DENDAT250461 D DE NDAT250461D DE 250461D A DE250461D A DE 250461DA DE 250461 C DE250461 C DE 250461C
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- Germany
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- signal
- signal arm
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/34—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
0461 GRUPPE 0.
HEINRICH BRÜCKMANN
und ALLGEMEINE HANDELSGESELLSCHAFT m. b. H. BOCK & CO.
in BERLIN.
Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung von Fahrzeugen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anzeige der Fahrtrichtung von Fahrzeugen,
die als Sicherheitsvorkehrung dazu dienen soll, im Straßenverkehr dem Fuhrwerks-
oder Droschkenführer das Geben eines Signalzeichens zu ermöglichen, wodurch die
Richtung des beabsichtigten Wendens oder Abschwenkens den Führern der nachfolgenden
oder überholten Fuhrwerke kenntlich gemacht
ίο werden kann, um das Zusammenfahren der Fuhrwerke zu vermeiden.
Bei der Vorrichtung erfolgt die Bewegung des Signalarmes in an sich bekannter Weise
dadurch, daß vom Führersitz des Fahrzeuges aus ein Gesperre ausgelöst wird, worauf der
Signalarm unter der Wirkung seines Eigengewichtes, einer Feder o. dgl. in die SignäHage
gelangt. Gemäß der Erfindung ist nun der Signalarm elastisch so abgepuffert, daß er erst
nach mehrmaligem, deutlich wahrnehmbarem Auf- und Niederwippen seine Endstellung einnimmt.
Hierdurch wird die Aufmerksamkeit auf den Vorgang der Signalgebung vorteilhaft hingelenkt, wobei durch die Wippbewegung
auch ein mehrfaches akustisches Signal (Glockenanschlag) ausgelöst werden kann. Zum Zwecke
der Erregung der Aufmerksamkeit kann außerdem
ein Spiegel mit dem Signalarm verbunden werden, welcher durch Lichtreflexe namentlich
in der Dunkelheit bzw. durch Zurückspiegelung von Laternenlichtern usw. zur wirksamen Markierung des Signals beizutragen vermag.
Auf der Zeichnung ist durch Fig. 1 eine Ausiührungsart
veranschaulicht, nach welcher der bewegliche Signalarm f auf der linken und
rechten Seite eines Automobils angewendet erscheint. Die in der Regel rechts und links des
Führersitzes vorhandenen Stangen oder Rohre r, r bieten sich als geeignete Mittel dar, um
daran die beiderseitigen Vorrichtungen' so zu befestigen, daß die Signalarme oder Zeigerflügel
f nach links bzw. rechts an gut sichtbarer Stelle nach außen geschwenkt werden
können und dann eine Anzeige bewirken, ähnlich, als ob der Automobilführer mit der Hand
nach rechts und links die Warnungsanzeige für die rückwärts nachfolgenden Fuhrwerke bewirkt.
Die Einzelausführung der Vorrichtung ist in Fig. 2, 3 und 4 veranschaulicht, wobei Fig. 2
die Ansicht der links angebrachten Vorrichtung (in Verbindung mit einem Bowdenzughebel)
darstellt, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 ein Grundriß zu Fig. 2 ist.
Der Signalarm f hat seine Drehstelle bei c an einem Halterstück a, welches als zweiteilige
Schelle an der Stange oder dem Rohr r (Fig. 1 bis 4) festgelegt werden kann. Ein an dem
Stück α zu befestigender Ansatzteil b bildet eine senkrechte Führung für eine Stange d
(Fig. 2 und 3), die, von einer Schraubenfeder j umgeben, nach oben reicht und in eine Gabel g
endigt, an der oben eine Rolle i angebracht ist. Letztere bildet das im Abwärtszug wirkende
Angriffsmittel für den am Signalarm f befestigten knieförmigen Hebel k, der durch die
Gabel g hindurchreicht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bewirkt der Abwärtszug der Stange d, der entgegen dem Hub-■
bestreben der Feder j stattfindet, mittels der Gabel g und Rolle i ein Aufkippen oder Aufwärtsschwingen
des Signalflügels f aus der dargestellten Anzeigelage, bis er in der punktierten
Ruhelage eine Rast findet, wobei der Hebel k unterhalb der Rolle i festgehalten
wird. Bei dieser Stellung der Teile befindet sich die Vorrichtung alsdann in der Vorbereitungslage, um nach Auslösung in Wirkung treten zu
können.
Die Verbindung mit dem bekannten Bowdenzugmechanismus ist nach Fig. 2 derart, daß
an das Unterende der Stange d das drahtförmige Zugorgan ζ anschließt, welches von
dem schlauchförmigen, nicht zusammendrückbaren Gliede s umgeben ist, und daß dieser
Zugkraftüberträger mit einem Stellhebel h in an sich bekannter Art verbunden ist. Bei der
Umlegung des Stellhebels h in die punktierte Lage findet der Anzug des Zugorgans ζ über
eine solche Strecke statt, wie der Hub der Stange d beträgt. In der Endlage klinkt sich
alsdann eine federnde Klinke ν des Stellhebels in eine Kerbe u des feststehenden Teiles ein,
so daß die Rückwärtsbewegung (unter dem Zwange der Feder j) nicht von selbst erfolgen
kann. Diese Vorrichtung ist als in der Nähe der Steuervorrichtung des Automobils angebracht
zu denken, oder sie kann mit dem Steuermechanismus kombiniert sein. Anstatt von Hand kann sie auch mit dem Fuß in Tätigkeit
gesetzt werden.
Im Gebrauchsfalle hat der Führer nur nötig, durch Gegendruck an die Klinke ν deren Ausklinkung
bei « zu bewerkstelligen, worauf sich der Stellhebel h, weil am Zuggestänge die
Feder / wirkt, sofort umlegt und die Stange d nebst Gabel g und Rolle i unter Entspannung
der Feder nach oben schnellt. Infolgedessen schwingt der freigegebene Signalarm f vermöge
seines Übergewichts in die gezeichnete Vorfallstellung; ■ jedoch ist er durch eine
Feder 0 (Fig. 2) oder durch ein Prellwiderlager derart abgefedert, daß er beim freien Falle
seine Endstellung nicht ohne vorgängige, deutlieh wahrnehmbare Wippbewegung erreicht.
Diese wiederholte schwingende Bewegung macht naturgemäß auf den stattgehabten Signalvorgang
besonders aufmerksam, und sie kann überdies dazu ausgenutzt werden, ein wiederholtes
Huppen- oder Glockensignal — sei es auf elektrischem oder mechanischem Wege —
hervorzurufen.
Um die Wirkung der Signalgebung auch bei Dunkelheit auffälliger zu machen, ist die An-Ordnung
eines Spiegels χ auf dem Signalarm a (Fig. 2) zweckmäßig. Durch besondere Beleuchtung
oder den Reflex der vorhandenen Laternenbeleuchtung vermag ein solcher Spiegel, der ein Plan-, Konvex- oder Konkavspiegel
sein kann, die Aufmerksamkeit auf das Arbeiten der Signalvorrichtung, das von der Wippbewegung
des Armes begleitet ist, wirksam hinzulenken, so daß die Vorrichtung ihren Zweck
mit größerer Sicherheit erfüllt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung von Fahrzeugen, bei welcher die
vom Führersitz aus durch Lösung eines Gesperres veranlaßte Bewegung des Signalarmes
in die Signallage durch dessen Eigengewicht oder eine Feder erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalarm elastisch so abgepuffert wird, daß er erst nach mehrmaligem,
deutlich wahrnehmbarem Auf- und Niederwippen seine Endstellung einnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalarm ■ mit
einem Spiegel versehen ist, um durch Erzeugung von Reflexlichtern die Aufmerksamkeit
für den Signalvorgang zu erregen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250461C true DE250461C (de) |
Family
ID=508983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250461D Active DE250461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250461C (de) |
-
0
- DE DENDAT250461D patent/DE250461C/de active Active
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