AT61247B - Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung für Fuhrwerke. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung für Fuhrwerke.

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Heinrich Brueckmann
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  Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung für Fuhrwerke. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anzeige der Fahrtrichtung von Fahrzeugen, die als Sicherheitsvorkehrung dazu dienen soll, im Strassenverkehr dem Fuhrwerksoder Droschkenführer das Geben eines Signalzeichens zu ermöglichen, wodurch die Richtung des beabsichtigten Wendens oder Abschwenken den   Führers   der nachfolgenden oder überholten Fuhrwerke kenntlich gemacht werden kann, um das Zusammenfahren der Fuhrwerke zu ver. meiden. 



   Bei der Vorrichtung erfolgt die Bewegung des Signalarmes in an sich bekannter Weise dadurch, dass vom Führersitz des Fahrzeuges aus ein Gesperre ausgelöst wird, worauf der Signalarm unter der Wirkung seines Eigengewichtes, einer Feder oder dgl. in die Signallage gelangt. 



  Gemäss der Erfindung ist nun der Signalarm elastisch so abgepuffert, dass er erst nach mehrmaligem, deutlich   wahrnehmbarem Auf-und Niederwippen   seine Endstellung einnimmt. Hiedurch wird die Aufmerksamkeit auf den Vorgang der Signalgebung vorteilhaft hingelenkt, wobei durch die Wippbewegung auch ein mehrfaches akustisches Signal (Glockenanschlag) ausgelöst werden kann Zum Zwecke der Erregung der Aufmerksamkeit kann ausserdem ein Spiegel mit dem Signalarm verbunden werden, welcher durch Lichtreflexe, namentlich in der Dunkelheit bzw. durch   Zurück-   spiegelung von Laternenlichtern usw. zur wirksamen Markierung des Signals beizutragen   vermag.   



   Auf der Zeichnung ist durch Fig. 1 eine Ausführungsart veranschaulicht, nach welcher der bewegliche Signalarm f auf der linken und rechten Seite eines Automobils angewendet erscheint. Die in der Regel rechts und links des Führersitzes vorhanden, en Stangen oder Rohre r, r bieten sich als geeignete Mittel dar, um daran die beiderseitigen Vorrichtungen so zu befestigen, dass die Signalarme oder Zeigerflügel f nach links bzw. rechts an gut sichtbarer Stelle nach aussen geschwenkt werden können und dann eine Anzeige bewirken, ähnlich als ob der   Automobilführer   mit der Hand nach rechts und links die Warnungsanzeige für die   rückwärts   nachfolgenden Fuhrwerke bewirkt. 



   Die Einzelausfiihrung der Vorrichtung ist in Fig. 2,3 und 4 veranschaulicht, wobei Fig. 2 die Ansicht der links angebrachten Vorrichtung (in Verbindung mit einem Bowdenzughebel) darstellt, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 ein Grundriss zu Fig. 2 ist. 



    DerSignalarm/hat seine Drehstelle bei c an einem Halterstück a, welches als zweiteilige Schelle an der Stange oder dem Rohr r (Fig. 1 bis 4) festgelegt werden kann. Ein an dem Stück a   zu befestigender Ansatzteil b bildet eine senkrechte Führung für eine Stange d (Fig 2   un     3), die   von einer Schraubenfeder j umgeben nach oben reicht und in eine Gabel g endigt, an der oben eine Rolle i angebracht ist. Letztere bildet das im Abwärtszug wirkende Angriffsmittel für den am    Signalarn)tbefestigten,   knieförmigen Hebel   k,   der durch die Gabel g hindurchreicht. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bewirkt der Abwärtszug der Stange d, der entgegen dem Hub- bestreben der   Feder/stattfindet, mittels   der Gabel g und Rolle i ein Aufkippen oder   Aufwärts-   schwingen des Signalflügels f aus der dargestellten Anzeigelage, bis er in der punktierten Ruhe- lage eine Rast findet, wobei der Hebel k unterhalb der Rolle i festgehalten wird. Bei dieser Stellung 
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 in die punktierte Lage findet der Anzug des Zugorgans z über eine solche Strecke statt, wie der Hub der Stange d beträgt. In der Endlage klinkt sich alsdann eine federnde Klinke   v   des Stellhebels in eine Kerbe u des feststehenden Teiles ein, so dass die Rückwärtsbewegung (unter dem Zwange der Feder j) nicht von selbst erfolgen kann.

   Diese Vorrichtung ist als in der Nähe der Steuervorrichtung des Automobils angebracht zu denken, oder sie kann mit dem Steuermechanismus kombiniert sein. Anstatt von Hand kann sie auch mit dem Fuss in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Im Gebrauchsfalle hat der Führer nur nötig, durch Gegendruck an die Klinke v deren Ausklinkung bei u zu bewerkstelligen, worauf sich der Stellhebel h, weil am Zuggestänge die Feder j wirkt, sofort umlegt und die Stange d nebst Gabel   9   und Rolle i unter Entspannung 
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 oder durch ein Prellwiderlager derart abgefedert, dass er beim freien Falle seine Endstellung nicht ohne vorgängige, deutlich wahrnehmbare Wippbewegung erreicht. Diese wiederholte schwingende Bewegung macht naturgemäss auf den stattgehabten Signalvorgang besonders aufmerksam, und sie kann überdies dazu ausgenutzt werden, ein wiederholtes Huppen-oder   Glockensignal-sei   es auf elektrischem oder mechanischem Wege-hervorzurufen. 



   Um die Wirkung der Signalgebung auch bei Dunkelheit auffälliger zu machen, ist die Anordnung eines Spiegels   x   auf dem Signalarm a (Fig. 2) zweckmässig. Durch besondere Beleuchtung oder den Reflex der vorhandenen Laternenbeleuchtung vermag ein solcher Spiegel, der ein Plan-,   Konvex-oder Konkavspiegel   sein kann, die Aufmerksamkeit auf das Arbeiten der Signalvorrichtung, das von der Wippbewegung des Arms begleitet ist, wirksam hinzulenken, so dass 
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 dass der vom Führersitz aus durch Lösung eines Gesperres freigegebene und durch sein Eigengewicht oder eine Feder in die Signallage bewegte Signalarm elastisch so abgepuffert wird, dass er erst nach mehrmaligem, deutlich wahrnehmbaren Auf-und Niederwippen seine Endstellung einnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalarm mit einem Spiegel versehen ist, um durch Erzeugung von Renexlichtem die Aufmerksamkeit für den Signalvorgang zu erregen.
AT61247D 1911-09-20 1912-09-17 Vorrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung für Fuhrwerke. AT61247B (de)

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