DE250445C - - Google Patents
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- DE250445C DE250445C DENDAT250445D DE250445DA DE250445C DE 250445 C DE250445 C DE 250445C DE NDAT250445 D DENDAT250445 D DE NDAT250445D DE 250445D A DE250445D A DE 250445DA DE 250445 C DE250445 C DE 250445C
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- DE
- Germany
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- ground
- cable
- support surface
- anchoring device
- soil
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- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 5
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/64—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
- A01B3/72—Means for anchoring the cables
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 250445 KLASSE 45«. GRUPPE
ι ■
Bei Maschinenpflügen, die mit Seilzug arbeiten, ist eine feste Verankerung- der Wagen
im Erdboden sehr wesentlich. Man verwendet zur A^erankerung in den Boden eingetriebene
Stützflächen in verschiedener Gestalt. Bei den bekannten Konstruktionen schneiden die
Stützflächen zunächst in den wenig· trag'fähigen Boden ein. Erst durch den Seilzug wird
der Boden zu einer tragfähigen Masse zusammengepreßt; dabei ist jedoch nötig, daß
der Wagen zunächst in der Richtung des Seilzuges eine gewisse, nicht immer zulässige Bewegung ausführt. Es müssen weiter diese
Stützflächen ziemlich tief in den Boden eingetrieben werden, da die oberen Schichten
des Bodens meistens zu wenig tragfähig sind. Diese Nachteile werden nach vorliegender
Erfindung dadurch vermieden, daß beim Eintreiben der Stützfläche gleichzeitig dafür gesorgt
wird, daß auch die obersten Schichten des Bodens zu einer tragfähigen Masse zusammengedrückt
werden. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Stützfläche beim Eintreiben nicht nur eine Bewegung in ihrer
Längsrichtung, sondern gleichzeitig eine solche senkrecht dazu ausführt, und also beim Eintreiben
den Boden vor sich zusammendrückt. - Die Wirkung der Einrichtung kann noch dadurch
verbessert werden, daß mit der Stützfläche in bekannter Weise eine zweite Fläche
starr verbunden ist, die zweckmäßig ungefähr senkrecht zu der ersten Fläche steht und beim
Eintreiben einen Druck auf den Boden von oben ausübt, so daß sie ebenfalls die obersten
Schichten zusammendrückt.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Verankerungsvorrichtungen ist der, daß bei einem
schrägen Seilzug der ganze Wagen gedreht werden kann und ein Verfahren des Wagens
eintritt. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Stützfläche
drehbar angeordnet ist und immer so in den Boden eingetrieben wird, daß der Seilzug
senkrecht zur Stützfläche wirkt.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt.
Mit der senkrechten Stützfläche α ist eine zweite Stützfläche b, die mit ihr einen Winkel
von ungefähr 900 einschließt, fest verbunden: Die beiden Stützflächen werden gemeinsam
durch eine Parallelogrammführung e bewegt. In Fig. ι stellt die strichpunktierte Lage die
Stellung während des Betriebes dar. Es ist ersichtlich, daß die Stützfläche nicht nur nach
unten, sondern gleichzeitig auch in Richtung des Seilzuges seitlich in den Boden eingetrieben
wird. Die Bewegung der Verankerungsvorrichtung erfolgt beispielsweise durch eine
Mutter und Spindel, kann aber auch in beliebiger anderer Weise erfolgen, ebenso wie
an Stelle der Parall.elogrammführung irgendeine andere bekannte, denselben Zweck erfüllende
Führung treten könnte. Die Fläche a ist auswechselbar und kann j e nach der Art
des Boclens und der Gestaltung der Oberfläche verschieden gewählt werden. Die Fläche b kann zweckmäßig gleichzeitig den
Boden eines Gehäuses bilden, in dem die Seilrolle c gelagert ist.
Die Stützfläche ist weiter um die Achse d drehbar; sie ikann von Hand oder selbsttätig
durch den Seilzug so eingestellt werden, daß
β. Auflage, atisgegeben am 24. Dezember 191η.)
der Seilzug immer senkrecht zur Stützfläche wirkt. Ein unbeabsichtigtes Verfahren des
Wagens kann also nicht eintreten.
Claims (3)
- Paten t-An Sprüche:i. Verankerungsvorrichtung für Maschinenpflüge, die mit Seilzug arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale . Stützfläche beim Eintreiben ohne Mitwirkung des Seilzuges nicht nur nach unten vorgeschoben wird, sondern gleichzeitig auch seitlich in Richtung' des Seilzug"es derart, daß der Boden zu einer tragfähigen Masse zusammengepreßt wird.
- 2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung von zwei starr miteinander verbundenen Stützflächen, von denen die eine in bekannter Weise in den Boden eingetrieben wird, die andere von oben auf den Boden drückt, um auch die obersten Schichten des Bodens tragfähig zu machen.
- 3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche drehbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250445C true DE250445C (de) |
Family
ID=508967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250445D Active DE250445C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250445C (de) |
-
0
- DE DENDAT250445D patent/DE250445C/de active Active
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