DE250445C - - Google Patents

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DE250445C
DE250445C DENDAT250445D DE250445DA DE250445C DE 250445 C DE250445 C DE 250445C DE NDAT250445 D DENDAT250445 D DE NDAT250445D DE 250445D A DE250445D A DE 250445DA DE 250445 C DE250445 C DE 250445C
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DE
Germany
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ground
cable
support surface
anchoring device
soil
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DENDAT250445D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 250445 KLASSE 45«. GRUPPE
ι ■
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1911 ab.
Bei Maschinenpflügen, die mit Seilzug arbeiten, ist eine feste Verankerung- der Wagen im Erdboden sehr wesentlich. Man verwendet zur A^erankerung in den Boden eingetriebene Stützflächen in verschiedener Gestalt. Bei den bekannten Konstruktionen schneiden die Stützflächen zunächst in den wenig· trag'fähigen Boden ein. Erst durch den Seilzug wird der Boden zu einer tragfähigen Masse zusammengepreßt; dabei ist jedoch nötig, daß der Wagen zunächst in der Richtung des Seilzuges eine gewisse, nicht immer zulässige Bewegung ausführt. Es müssen weiter diese Stützflächen ziemlich tief in den Boden eingetrieben werden, da die oberen Schichten des Bodens meistens zu wenig tragfähig sind. Diese Nachteile werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß beim Eintreiben der Stützfläche gleichzeitig dafür gesorgt wird, daß auch die obersten Schichten des Bodens zu einer tragfähigen Masse zusammengedrückt werden. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Stützfläche beim Eintreiben nicht nur eine Bewegung in ihrer Längsrichtung, sondern gleichzeitig eine solche senkrecht dazu ausführt, und also beim Eintreiben den Boden vor sich zusammendrückt. - Die Wirkung der Einrichtung kann noch dadurch verbessert werden, daß mit der Stützfläche in bekannter Weise eine zweite Fläche starr verbunden ist, die zweckmäßig ungefähr senkrecht zu der ersten Fläche steht und beim Eintreiben einen Druck auf den Boden von oben ausübt, so daß sie ebenfalls die obersten Schichten zusammendrückt.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Verankerungsvorrichtungen ist der, daß bei einem schrägen Seilzug der ganze Wagen gedreht werden kann und ein Verfahren des Wagens eintritt. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Stützfläche drehbar angeordnet ist und immer so in den Boden eingetrieben wird, daß der Seilzug senkrecht zur Stützfläche wirkt.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt.
Mit der senkrechten Stützfläche α ist eine zweite Stützfläche b, die mit ihr einen Winkel von ungefähr 900 einschließt, fest verbunden: Die beiden Stützflächen werden gemeinsam durch eine Parallelogrammführung e bewegt. In Fig. ι stellt die strichpunktierte Lage die Stellung während des Betriebes dar. Es ist ersichtlich, daß die Stützfläche nicht nur nach unten, sondern gleichzeitig auch in Richtung des Seilzuges seitlich in den Boden eingetrieben wird. Die Bewegung der Verankerungsvorrichtung erfolgt beispielsweise durch eine Mutter und Spindel, kann aber auch in beliebiger anderer Weise erfolgen, ebenso wie an Stelle der Parall.elogrammführung irgendeine andere bekannte, denselben Zweck erfüllende Führung treten könnte. Die Fläche a ist auswechselbar und kann j e nach der Art des Boclens und der Gestaltung der Oberfläche verschieden gewählt werden. Die Fläche b kann zweckmäßig gleichzeitig den Boden eines Gehäuses bilden, in dem die Seilrolle c gelagert ist.
Die Stützfläche ist weiter um die Achse d drehbar; sie ikann von Hand oder selbsttätig durch den Seilzug so eingestellt werden, daß
β. Auflage, atisgegeben am 24. Dezember 191η.)
der Seilzug immer senkrecht zur Stützfläche wirkt. Ein unbeabsichtigtes Verfahren des Wagens kann also nicht eintreten.

Claims (3)

  1. Paten t-An Sprüche:
    i. Verankerungsvorrichtung für Maschinenpflüge, die mit Seilzug arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale . Stützfläche beim Eintreiben ohne Mitwirkung des Seilzuges nicht nur nach unten vorgeschoben wird, sondern gleichzeitig auch seitlich in Richtung' des Seilzug"es derart, daß der Boden zu einer tragfähigen Masse zusammengepreßt wird.
  2. 2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung von zwei starr miteinander verbundenen Stützflächen, von denen die eine in bekannter Weise in den Boden eingetrieben wird, die andere von oben auf den Boden drückt, um auch die obersten Schichten des Bodens tragfähig zu machen.
  3. 3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche drehbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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