DE961883C - Keilgeraet zur Steinkohlengewinnung - Google Patents

Keilgeraet zur Steinkohlengewinnung

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DE961883C
DE961883C DEH3055D DEH0003055D DE961883C DE 961883 C DE961883 C DE 961883C DE H3055 D DEH3055 D DE H3055D DE H0003055 D DEH0003055 D DE H0003055D DE 961883 C DE961883 C DE 961883C
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DE
Germany
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wedge
vertical
cutting
coal
wedges
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Expired
Application number
DEH3055D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Hamel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT HAMEL
Original Assignee
ALBERT HAMEL
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/44Planing knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. APRIL 1957
H 3055 VI15b
Albert Hamel, Herford ist als Erfinder genannt worden
Albert Hamel, Herford
Zusatz zum Patent 850
(Ges. v. 15. 7.1951)
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen von Keilgeräten zur Steinkohlengewinnung nach Ansprach 2 des Patents 850 882 und besteht darin, daß die vertikal und/oder horizontal schneidenden Keile mit unsymmetrischer Zuschärfung gegenüber ihrer Sexinktebene derart versehen sind, daß die den Schnittflächen zugekehrten Keilflächen in der Schnittfläche bzw. im spitzeren Winkel geneigt zu dieser verlaufen als die abgekehrten Flächen und derart eine das Gerät nach dem Kohlenstoß zu und/oder nach unten drückende Kraftkomponente erzeugen, welche ein erwünschtes Eindringen der Keilwerkzeuge in die Kohle und Hindrängen derselben in die gewünschte Richtung bewirken. Zweckmäßig wird die Vorrichtung so ausgebildet, daß die oberen Zuschärfungsflächen der Kei!werkzeuge in einem größeren Winkel zur Kohlenschnittebene stehen als die 'unteren und ebenso die nach dem Inneren des Keilgerätes zu gelegenen Zuschärfiungsflächen in einem größeren Winkel zur Kohlenschnittebene als die der Kohlenschnittebene zugekehrten und/oder daß die oberen Zuschärfiungsflächen größer sind als die unteren, welche bis zu einer Schneide verkleinert und dadurch in größerem Winkel zur Kohlenschnittebene einstellbar sind. Ferner wird für Vorrichtungen,
welche im Winkel zueinander angeordnete Keile tragen, vorgeschlagen, daß das Keilgerät als winkelförmige Steuerflosse ausgebildet ist.
Es sind schon schwenkbare Löffel ausleger bekannt, an deren vorderem Ende mit Schlageinrichtungen versehene senkrechte Keilspitzen im Winkel zu den waagerecht festsitzenden Keilspitzen des Löffels angeordnet sind. Aber weder diese Keile noch die bisher im Kohlenbergbau bekanntgewordenen Keilwerkzeuge sind so geformt, daß von den bei ihrem Eindringen in die Kohle auf ihren Flächen und Schiieidkanten entstehenden Rückdruckkräften Komponenten entstehen und wirksam werden, die auf das Keilgerät einen Druck in Richtung auf die Abbausohle ausüben und das Keilgerät in der Kohlenschnittebene führen. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Keilvorrichtung wird der Vorteil erreicht, daß diese nicht mehr klettern. Auch braucht man sie nicht mehr so schwer wie bisher zu bauen, so daß ihre Herstellung billiger und ihr Transport in der Grube erheblich erleichtert wird.
Die Erfindung ist in beispielsweisen Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι und 2 zwei verschiedene Keilformen,
Abb. 3 ein Keilgerät in perspektivisch-isometrischer Darstellung und in kleinerem Maßstabe.
Das winkelförmige Keilgerät nach Abb. 3 besteht im wesentlichen aus dem Keilträger 2, der zwei winkelförmige Keileinrichtungen trägt, von denen die obere eine senkrecht oder nach oben rückwärts stehende Zuschärfungsfläche 3 und eine annähernd waagerecht verlaufende Zuschärfiungsfläche 4 besitzt und die untere gleichfalls eine etwa senkrecht oder nach oben rückwärts.verlaufende Zuschärfungsfläche 5 und eine annähernd waagerecht liegende Zuschärfungsfläche 6 aufweist. Der Keilträger 2 ist mit der Grundplatte 1 verbunden, an welcher das Keilgerät am Abbaustoß entlang gezogen wird. Die somit gebildeten. Schneiden könnten auch aus einer Reihe von Einzelzähnen bestehen. Beim Eindringen der waagerechten quer liegenden Keilschneiden in die Kohle wird durch ihre schrägen Zuschärfungsflächen und ihre dem Liegenden zugekehrten, annähernd waagerechten Flächen ein Druck nach unten auf das Keilgerät ausgeübt, das dadurch am Klettern verhindert wird. Die waagerechten Keile dienen somit als Steuerflosse für den Auf- und Ablauf des Keilgerätes.
An Stelle der Keilformen mit breiten Schneiden sind auch Keilformen sehr zweckmäßig, wie sie in den Abb. 1 und 2 dargestellt sind. Das zahnartige Keilmesser nach Abb. 1 hat eine Rückenfläche 7, eine Spitze 8 und eine Schneide 9. Dringt es in die Kohle ein, so ist der Schnittwiderstand an der Rückenfläche 7 größer als der an der Schneide 9, so daß ein Druck für das Keilgerät nach unten erzeugt wird, den man je nach Verlauf der Rückenfläche 7 steuern kann. Das zahnartige Keilmesser nach Abb. 2 ist vorzugsweise zur Arbeit auf der Sohle gedacht. Es hat eine Keilschneide 10 und einen Keikücken 11. Beide erzeugen durch ihre Anordnung und Gestaltung gleichfalls einen Druck nach unten, wodurch das Klettern des Keilgerätes vermieden wird. Außerdem weist die auf der Schnittsohle gleitende Unterfläche 12 des. Keilmessers eine schwache Neigung zur Schnittsohlenebene auf, was bewirkt, daß z. B. das Liegende schärfer abgekeilt werden, also die Druckkomponente nach unten sich besser auswirken kann. Aus ähnlichen Gründen gibt man auch der Unterfläche 13 nach Abb. 3 oft eine schwache Neigung.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Keilmesser für abkeilend wirkende Gewinnungsgeräte nach Anspruch 2 des Patents 850 8.82, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal und/oder horizontal schneidenden Keile mit unsymmetrischer Zuschärfung gegenüber ihrer Schnittebene derart versehen sind, daß die der Schnittfläche zugekehrten Keilflächen in der Schnittfläche bzw. in spitzerem Winkel geneigt au dieser verlaufen als die abgekehrten Flächen und derart eine das Gerät nach dem Kohlenstoß zu und/oder nach unten drückende Kraftkomponente erzeugen.
2. Abänderung des Keilmessers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Unterkanten der vertikalen Keile mehr zugeschärft sind als die Oberkanten.
3. Keilmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikales und ein horizontales Keilmesseo- zu einem Schneidkörper von rechtwinkliger Gestalt vereinigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 710 801;
USA.-Zusatzpatentschrift Nr. 17 467.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 854 4.57
DEH3055D 1943-03-06 1943-03-06 Keilgeraet zur Steinkohlengewinnung Expired DE961883C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971907C (de) * 1947-09-12 1959-04-16 Alexander Schubert Kohlenhobel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US17467A (en) * 1857-06-02 Improvement in machines for dressing water-furrows in land
US1710801A (en) * 1921-07-02 1929-04-30 Morgan Olive Eugenie Long-wall mining and loading machine

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