DE250376C - - Google Patents

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DE250376C
DE250376C DENDAT250376D DE250376DA DE250376C DE 250376 C DE250376 C DE 250376C DE NDAT250376 D DENDAT250376 D DE NDAT250376D DE 250376D A DE250376D A DE 250376DA DE 250376 C DE250376 C DE 250376C
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locks
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lock case
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0075Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like

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  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250376 ■ KLASSE 68 a. GRUPPE
CARL KÄSTNER AKT.-GES. in LEIPZIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Anwendung mehrerer' Schlösser mit verschiedenen Schlüsseln, während nur ein einziges Schlüsselloch in der Tür nötig ist, durch welches die Schlösser . der Reihe nach geöffnet und geschlossen werden. Die verschiedenen Schlösser werden auf einer einzigen Grundplatte befestigt oder werden in einen gemeinsamen Schloßkasten eingebaut, der drehbar
ίο oder verschiebbar in der Tür gelagert ist. Je weniger Schlüssellöcher in einer Tür sind, desto weniger Angriffspunkte sind vorhanden; die Füllungswände und Türplatten werden bei Anwendung dieser Erfindung selbst bei Anwendung einer Mehrzahl von Schlössern nur durch ein einziges Schlüsselloch durchbrochen, während bisher in der Regel für jedes Schloß ein besonderes Schlüsselloch nötig war. Eine weitere, wesentliche Erhöhung der Sicherheit wird noch dadurch erreicht, daß nach erfolgtem Verschluß der Schlösser das zuletzt geschlossene Schloß ebenfalls von dem Türschlüsselloch wegbewegt wird, so daß ein starker, besonders gesicherter Teil des gemeinsamen Schloßkastens hinter das Türschlüsselloch zu liegen kommt. Bei einer derartig verschlossenen Tür können weder. Nachschlüssel noch Sperrwerkzeuge noch Sprengstoffe in die Schlösser eingeführt werden. In der Regel wird nun der Bewegungsmechanismus der Schlösser in der vorstehend beschriebenen Schlußlage durch ein schlüsselloses Kombinationsschloß verschlossen, so daß nur derjenige die verschiedenen Schlösser in die richtige Lage, die die Einführung des Schlüssels in.
dieselben gestattet, bringen kann, der das Geheimnis des Kombinationsschlosses kennt oder den Schlüssel zu dem eventuell an dessen Stelle tretenden Sicherheitsschloß besitzt. Es wird hiernach durch die vorliegende Neuerung zweierlei erreicht: erstens die Möglichkeit, eine Mehrzahl von Verschlüssen durch ein Schlüsselloch zu öffnen und zu schließen, sodann eine Versperrung des Schlüsselloches durch den besonders stark gegen Angriffe aller Art gesicherten Teil des gemeinsamen Schloßkastens bzw. der drehbaren Grundplatte, der in der Schlußlage hinter dem Türschlüsselloch liegt.
Fig. ι zeigt in Ansicht die Anordnung der vorliegenden Neuerung bei vorgedrehtem Riegelwerk und geschlossenen Schlössern, α zeigt den Schloßkasten mit beispielsweise zwei Verschlüssen (Schlössern) a1 und a2, dessen gesicherter Teil as sich unter dem gemeinsamen Türschlüsselloch b befindet. ·
c zeigt ein besonderes Schloß, das in der Regel ein schlüsselloses Zahlen- oder Buchstabenschloß sein wird, dessen Riegel seitlich in den Schloßkasten α einschließt und ihn unbeweglich festhält, d und e zeigen Zahnstange und Zahnrad zum Bewegen des Schloßkastens a.
f zeigt einen Teil des Türriegelwerkes, g und g1 die beiden Sicherheitsstifte, die bei geöffnetem Verschluß in die Öffnungen h und h1 des Schloßkastens α eintreten (s. Fig. 2). In diese Öffnungen können die Stifte g und g1 aber erst dann eintreten, nachdem die einzelnen Schlösser mit ihren zugehörigen Schlüsseln geöffnet wurden.
Fig. 2 zeigt in Ansicht dieselbe Anordnung
bei zurückgedrehtem Riegelwerk und bei geöffneten Schlössern. Die Bezeichnungen der einzelnen Teile sind wie in Fig. ι gehalten.
Fig. 3 zeigt die Anordnung von Fig. ι im Schnitt, auch entspricht die Bezeichnung der einzelnen Teile der in Fig. ι gegebenen Beschreibung.
Fig. 4 zeigt in Ansicht eine andere Ausführungsform der vorliegenden Neuerung, wobei ίο die Schlösser auf einer drehbaren Platte (Schloßkasten) befestigt sind.
α zeigt die drehbare Platte mit beispielsweise zwei Verschlüssen a1 und «2, deren gesicherter Teil as sich unter dem Türschlüsselloch b befindet.
c zeigt wiederum ein besonderes Schloß, dessen Riegel seitlich in die drehbare Platte a einschließt und sie unbeweglich festhält, dvjxad1 zeigen Teile des. Riegelwerkes, e und e1 die beiden Sicherheitsstifte, die bei geöffnetem Verschluß und zurückgedrehtem Riegelwerk in die öffnungen f und f1 der Verschlüsse (Schlösser) a1 und a1 eintreten.
Fig. 5 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 4 bei geöffneten Schlössern und zurückgedrehtem Riegelwerk.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Anordnung bewegbarer Schlösser an Wertbehältern, Türen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Schlüsselloch in der Tür eine Mehrzahl verschiedener Verschlüsse geöffnet und geschlossen werden können, indem die Platte, auf der die Schlösser befestigt sind, oder der gemeinsame Schloßkasten durch einen Antrieb so bewegt wird, daß zuerst ein Schlüsselloch, dann das zweite, dritte usw. in übereinstimmende Lage mit dem Schlüsselloch der Tür gebracht und die einzelnen Schlösser nacheinander geöffnet und geschlossen werden können.
2. Anordnung bewegbarer Schlösser an Wertbehältern, Türen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zuschließen eines oder einer Mehrzahl von Verschlüssen die Platte, auf der die Schlösser befestigt sind, bzw. der gemeinsame Schloßkasten so weit vom Schlüsselloch der Tür wegbewegt wird, bis sich der besonders stark gegen alle möglichen Angriffe gesicherte Teil derselben abdeckend vor das Schlüsselloch der Tür legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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