DE249934C - - Google Patents

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DE249934C
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drive wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/22Compound rotorcraft, i.e. aircraft using in flight the features of both aeroplane and rotorcraft
    • B64C27/26Compound rotorcraft, i.e. aircraft using in flight the features of both aeroplane and rotorcraft characterised by provision of fixed wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 249934 KLASSE 77 h. GRUPPE
ALBERT STETTIN in MAGDEBURG.
Hubpropeller mit in ihrer Neigung verstellbaren Flügeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Luftfahr-, zeug bekannter Art, dessen Hubschraube so eingerichtet ist, daß sie nach Erreichung der gewünschten Höhe im Stillstand als Tragfläche für den wagerechten Flug dienen kann. Die Einstellung der Flügel als Trag- oder Schraubenflächen geschieht nun gemäß vorliegender Erfindung selbsttätig beim Ein- und Ausschalten des Motors, und zwar vermöge
ίο der Ausbildung des Antriebs in der Weise, daß das Antriebsrad auf einem Schraubengewinde tragenden, auf der einen Seite durch einen Bund begrenzten, auf der anderen in die verjüngte Welle übergehenden Teil der
t5 Antriebswelle sitzt und durch an einem Gleitring befestigte Zugorgane derart mit den Flügeln verbunden ist, daß durch die Längsverschiebung des Antriebsrades auf der Welle die Verstellung der Flügel bewirkt wird.
In der Zeichnung ist das Flugzeug in einem Ausführungsbeispiel in
Fig. ι in einer Draufsicht,
Fig. 2 in einem senkrechten Schnitt unter Weglassung der Bespannung,
Fig. 3 in einem Schnitt durch einen Flügel dargestellt.
An der senkrechten Achse α sind eine Anzahl zweckmäßig radial laufende Ausleger b gruppenweise in verschiedenen Höhen befestigt und ihre Lage durch Spanndrähte o. dgl. gesichert. In der Zeichnung sind die Verspannungsdrähte weggelassen, um die deutliche Darstellung, insbesondere der Zugdrähte, nicht zu beeinträchtigen. Der Abstand der Gruppen unter sich wird außerdem durch Verbindungsstäbe, c aufrechterhalten.
Die Tragrippen d für die Bespannung sind beweglich auf den Auslagern b angebracht und durch seitlich liegende Stangen e verbunden. Die oberen und unteren Tragflächen werden durch eine Verbindungsstange f, die an den Stangen e angreift, zu gemeinsamer Lage eingestellt.
Diese Einstellung erfolgt durch Zugdrähte g, welche, an den Auslegern über Rollen h geführt, an diesen Verbindungsstangen f kreuzweise so angreifen, daß eine zwangsweise Hin- und Zurückbewegung stattfinden muß.
Diese selbsttätige Einstellung wird dadurch erreicht, daß der Motor auf ein Triebrad i der Achse α wirkt, welches mittels Gewindes in seiner Bohrung und auf der Achse k auf derselben sich verschiebt; ein Anschlag / nach unten und eine Wegdrehung des Gewindes nach oben, m, ergänzen die Einrichtung.
Sie arbeitet wie folgt: Der in Tätigkeit versetzte Motor dreht das um den abgedrehten Gewindeschaft m liegende Treibrad i; in diesem Augenblick stehen die Flügelflächen noch wagerecht und dienen dem Fahrzeug als Tragflächen. Mit der beginnenden Drehung des Treibrades i schraubt sich dasselbe abwärts und zieht durch die in seine kreisförmige Aussparung η eingreifenden Zug- bzw. Druckstangen 0 die Zugdrähte g abwärts, welche ihrerseits eine Neigung der Flächen bewirken. Ist das im Gewinde abwärts gehende Triebrad i am Anschlag I angekommen, so nimmt es die Achse drehend mit, und der Auftrieb des Fahrzeugs beginnt.
Hat dasselbe die gewünschte Höhe erreicht, so wird der Motor abgestellt und gebremst,
wodurch durch die Trägheit der kreisenden Flügel die Achse noch einige Umdrehungen macht und das Triebrad sich wieder hochschraubt bis zum abgedrehten Gewindeteil, dadurch werden die Stangen ο aufwärts gedrängt, und die Zugdrähte stellen die Flügelflächen in die wagerechte Stellung, wo sie nun als Tragflächen wirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hubpropeller mit in ihrer Neigung verstellbaren Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der selbsttätigen Verstellung der Flügel in eine Ebene und Einstellung in geneigte Lage als Schraubenflügel durch Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors das Antriebsrad auf einem Schraubengewinde tragenden, auf der einen Seite durch ein Bund begrenzten, auf der anderen in die verjüngte Welle übergehenden Teil der Antriebswelle sitzt und durch an einem Gleitring befestigte Zugorgane derart mit den Flügeln verbunden ist, daß durch die Längsverschiebung des Antriebsrades auf der Welle die Verstellung der Flügel bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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