DE24978C - Flortheiler für Vorspinnkrempeln - Google Patents

Flortheiler für Vorspinnkrempeln

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DE24978C
DE24978C DENDAT24978D DE24978DA DE24978C DE 24978 C DE24978 C DE 24978C DE NDAT24978 D DENDAT24978 D DE NDAT24978D DE 24978D A DE24978D A DE 24978DA DE 24978 C DE24978 C DE 24978C
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DE
Germany
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pile
roving
cards
rollers
healer
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Application number
DENDAT24978D
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English (en)
Original Assignee
J. S. BOLETTE in Massau-Cornesse bei Pepinster, Belgien
Publication of DE24978C publication Critical patent/DE24978C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/52Web-dividing arrangements
    • D01G15/56Web-dividing arrangements employing tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Flortheiler für Vorspinnkrempel.
Zusatz-Patent zu 22779 vom 29. November 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1883 ab. Längste Dauer: 28. November 1897.
Die im Haupt-Patent genannten glatten Theilungsbändchen N und O aus Pergament, Stahl oder dergleichen Stoffen werden nur mit dem einen ihrer beiden Enden auf je einer Auf- und Abwickelwalze J K befestigt, Fig. 1, während die anderen Enden durch besondere Lederhosen PP an die Nitschelzeugwalzen mäfsig angedrückt erhalten werden.
Dadurch, dafs die Walzen Jund K auf irgend eine bekannte Weise, z. B. durch auf ihren Zapfen befestigte Hebelarme U und U1, eine Schubstange S, Schneckenrad 7^und Schnecke T1 in abwechselnd vor- und rückwärts drehende Bewegung versetzt werden, wickeln sie einen Theil der Bändchen N und O, welche sich an der Theilungsstelle kreuzen, abwechselnd auf und ab. Die Gröfse der infolge dessen stattfindenden Vor- und Rückwärtsbewegung der freien Enden der Bändchen ist durch die Strecke QR dargestellt; sie richtet sich nach der Länge des jeweils in der Höhlung d liegenden Theiles der Bändchen. Weil ferner die Bändchen N und O um einen gröfseren Betrag die Nitschelzeugwalzen F umschlingen, und weil ihre Enden immer (auch bei der weitesten Zurückbewegung) mit den Lederhosen P in Berührung bleiben, so empfangen sie stets einen Zug in Richtung der Pfeile, können also niemals abfallen.
•Als ein für die Ausführung des Flortheilers nicht unwichtiger Bestandtheil ist der in nachfolgendem noch erläuterte Apparat zur selbstthätigen Einführung des Wollvliefses in die Vliefstheilwalzen anzusehen.
Derselbe, in Fig. 2 mit D bezeichnet, setzt sich zusammen aus zwei um je einen Zapfen 1 drehbaren Hebeln, zwischen denen ein dünnes, festes (z. B. Stahl-) Blatt 2 von ungefähr y, mm Dicke ausgespannt ist. Während des Stillstandes des Vliefstheilers nimmt bezeichneter Apparat die mit gestrichelten Linien angegebene untere Lage ein, wobei das wirksame Band sich bei 21 befindet. Wird die Krempel in Gang gesetzt, so läuft das mittelst Hackers B von der Kammwalze A1 abgekämmte Vliefs C1 zu Boden, ohne also in den Theiler zu gelangen. Hebt man nach einiger Zeit aber das Hebelsystem D mit Hülfe irgend welcher an der Seite des Apparates angebrachten Vorrichtung nach aufwärts, so nimmt das Band bei seinem Uebergang in die Lage 2 das Vliefs mit sich und führt es zwischen die Theilwalzen l· F ein. (Diese Arbeit, seither meistens von Hand besorgt, war ungemein mühselig, wird aber mittelst des erwähnten Apparates D 2 in einfachster Weise vollführt.) C bezeichnet die Lage und den Lauf des Vliefses während der Arbeit. Es tritt hierbei zwischen die Theilwalzen .F.F und wird durch diese, unter Mitwirkung der glatten Theilungsbändchen N O, getheilt. Die so resultirenden, abwechselnd nach oben und unten laufenden einzelnen Vliefsbändchen erfahren, in weiterer Folge durch die Reibungswalzen M die erforderliche Vordrehung und werden durch
(2. Auflage, ausgegeben am g. Mär\ rSgj.)

Claims (1)

  1. die Abzugwalzen V in bekannter Weise auf die Bobinen W aufgewickelt. 4
    Die mit ihren Enden auf dem Umfange der Walzen / und K, die hier durch Zahnstange G, Verbindungsstange S und Kurbelscheibe T in abwechselnd vor- und rückwärtsdrehende Bewegung versetzt werden, befestigten glatten Theilungsbändchen N O bewegen sich hierbei um die Wegstrecke QR langsam vor- und rückwärts.
    Pa τ ε nt-Ansprüche:
    i. Ein Flortheüer für Vorspinnkrempeln. welcher aus dem durch Patent Nr. 22779 geschützten Flortheüer dadurch hervorgeht, dafs demselben zur Anpressung der Theilungsbändchen N O an die Frotteurwalzen F dienende besondere Lederhosen P eingefügt werden.
    Ein Flortheüer für Vorspinnkrempeln, welcher aus dem durch Patent Nr. 22779 §e~ schützten Flortheüer dadurch hervorgeht, dafs demselben oin zwischen zwei Hebeln ausgespanntes Blatt 2 zur Einführung des Vliefses zwischen die Theüwalzen hinzugefügt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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