DE209779C - - Google Patents

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DE209779C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/04Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAfsERUCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^ M 209779 KLASSE 8/. GRUPPE
der Streifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Zerschneiden von Gewebebahnen in Streifen beliebiger Breite und zum Aufwickeln derselben.
Von den bekannten Maschinen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die Verbindung eines Schutzkorbes mit dem Antrieb der Maschine in der Weise, daß in der Hochstellung des Schutzkorbes, wenn ίο die Messer freiliegen, das Einrücken des Riementriebes zum Inbetriebsetzen der Messer unmöglich ist, während beim Niederdrücken des Schutzkorbes, nachdem die Messer vollständig von diesem verdeckt sind, die Antriebsorgane in Tätigkeit gesetzt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten,
Fig. 5 eine abgeänderte Ausführung der Maschine.
. Die Gewebebahn 1 wird von dem Stapel aus zwischen Führungsleisten 2 hindurch, die zum Gleichrichten der Stoffbahn dienen, über die Spannleisten 3 bis 9, die an dem Maschinenrahmen , in zickzackförmiger Folge fest angeordnet sind, und über die Treibwalze 10 zur Wickelwalze 12* geführt. Durch die feststehenden Spannleisten und die versetzt liegende" Anordnung derselben wird eine vorzügliche Spannung und ein Glattrichten der Stoffbahn erzielt.
Die Messerwelle 11 und die Wickelwelle 12* erhalten ihren Antrieb von der Treibwalze 10 aus, die in bekannter Weise mit Los- und Festscheiben 27, 28 ausgestattet ist. Der gemeinsame Antrieb sämtlicher Wellen ist deshalb von Vorteil, weil beim Ausrücken der Antriebswelle 10 auch sämtliche übrigen Wellen stillstehen.
Die Messerwelle ii ist zwischen den Spannleisten 7 und 8 gelagert, und sind auf ihr in bekannter Weise eine Reihe Scheibenmesser 29, welche auf verschiedenen Abstand einstellbar sind, befestigt.
Wird der Messerwellenschutzkorb 12 in Arbeitsstellung 12-' (Fig. 1) mittels des Hebels 13 und der Stange 14 gesenkt, so drückt die am Schutzkorb befestigte Schleifleiste 15 den zu schneidenden Stoff auf die Messerwelle nieder. Hierbei wird mittels der Zugstange 16 ein Riegel 17 ausgelöst, welcher den Riemenausrückhebel 18 für die Einrückstellung freigibt. Ein an dem Hebel 13 befestigtes Gegengewicht 30 dient zum Ausgleich des Gewichtes des Schutzkorbes und der Stange 14.
Nachdem auf diese Weise die Stoffbahn auf die Messerwelle niedergedrückt ist, kann durch den Fußhebel 19, die Zugstange 20 und den Winkelgabelhebel 18 der Riemen auf die Antriebsscheibe 27 gerückt werden. Bei Freigabe des Fußhebels wird der Riemengabelhebel durch die Feder 2I in die Ausrückstellung zurückgebracht.
Damit die Wickelwalze 12* trotz des durch die aufgewickelten Streifen vergrößerten Umfanges eine Umfangsgeschwindigkeit behält,
welche gleich der der Antriebswalze io ist, ist die Antriebsriemenscheibe 22 (Fig. 3) der Wickelwalze in bekannter Weise, mit einer Schleifkupplung ausgestattet. Bei dieser Schleifkupplung sitzt die Riemenscheibe 22 lose auf der Antriebswelle, wird aber durch eine Feder 31 gegen eine auf der Welle festsitzende Scheibe 32 gedrückt, wodurch eine Reibung entsteht, die hinreichend groß ist, die Welle mitzunehmen, die aber nicht ausreicht, einen stärkeren Zug auf die Stoffbahn auszuüben, als zum Aufwickeln notwendig ist. Die Riemenscheibe wird also bei zunehmendem Durchmesser auf der Wickelwalze 12* zum Teil schleifen. Die Wickelwalze selbst ist, wie üblich, auswechselbar gelagert und ruht einerseits in dem offenen Scharnierlager 24, während sie andererseits in. eine Muffe 33 eingesteckt ist, wo sie mittels eines Stiftes 34 festgehalten wird.
Nach Fig. 5 sind abweichend von der vorbeschriebenen Anordnung die Messerwelle 11 und der Schutzkorb 12 durch den zweiarmigen Hebel 25 in zwangläufige wechselseitige Bewegung gebracht. Hier wird beim Niedersenken des Schutzkorbes 12 die Messerwelle 11 durch die Stange 26 gegen den Stoff geführt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Zerschneiden mehrfach breiter Gewebebahnen und zum Aufwickeln der Streifen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Senken eines die Schneidwelle umgebenden Schutzkorbes (12) die Stoffbahn auf die Messerwelle niedergedrückt und vermittels eines Gestänges (13, 16) eine Verriegelung (17) der Riemeneinrückgabel (18) aufgehoben wird, deren Gestänge hierauf den Schutzkorb verriegelt, so daß dieser erst dann wieder hochgebracht werden kann, wenn die Riemenausrückgabel den Riemen auf die Leerscheibe zurückgebracht hat.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermittlung eines zweiarmigen, drehbar gelagerten Hebels (25) sowohl die Messerwelle (ii) wie der Schutzkorb (12) zwecks Zerschneiden der Stoffbahn einander zwangsweise genähert werden. .
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelgabelhebel (18) durch Wirkung einer Feder (21) den Antriebsriemen auf die Losscheibe zurückführt, wenn der auf den Fußhebel (19) ausgeübte Druck aufhört.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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