DE249356C - - Google Patents
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- Publication number
- DE249356C DE249356C DENDAT249356D DE249356DA DE249356C DE 249356 C DE249356 C DE 249356C DE NDAT249356 D DENDAT249356 D DE NDAT249356D DE 249356D A DE249356D A DE 249356DA DE 249356 C DE249356 C DE 249356C
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- Germany
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- cartridges
- magazine
- barrel
- cartridge
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/52—Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 249356-KLASSE 72«. GRUPPE
in STOCKHOLM.
im Magazin.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, bei Magazingewehren und ähnlichen Feuerwaffen die
im Magazin vorhandenen Patronen sperren und dadurch ihre Einführung in üblicher Weise
in den Lauf verhindern zu können, so daß man statt dessen andere Patronen einzeln in
den Lauf von Hand einführen kann, wenn die Waffe als Einzellader Verwendung finden
soll. Die Erfindung, welche sowohl bei selbsttätigen als bei nicht selbsttätigen Gewehren
verwendet werden kann, kennzeichnet sich in der Hauptsache dadurch, daß in den Weg
der oberen Patrone oder Patronen im Magazin ein bewegliches Gesperre in der Weise eingeführt
werden kann, daß die in die Bewegungsbahn des Verschlußstückes gehobene Patrone vom Gesperre an ihrer Längsverschiebung
verhindert wird. Die Patrone oder Patronen bilden also in dieser Weise selbst ein
Gesperre für das Verschlußstück.
Auf der Zeichnung sind vier Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Nach der in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellten Ausführungsform
ißt in der die vordere Wand des Magazins α mit dem Lauf b verbindenden
schrägen Gleitfläche c, auf welcher ' die vom Verschlußstück d bewegte Patrone in üblicher
Weise in den Lauf hineingeführt wird, ein Zylinder e, eine runde Scheibe o. dgl. drehbar
gelagert, welcher Zylinder mit einer Aussparung/ versehen ist. Beim Schießen in der
üblichen Weise, d. h. so, daß die Patronen in Reihenfolge nacheinander aus dem Magazin
α in den Lauf b hineingeführt werden, ist der Zylinder e in eine solche Lage gedreht
worden, daß der Boden der Aussparung f mit der Fläche c zusammenfällt. Der Teil e verhindert
dann nicht das Gleiten der Patronen auf der Fläche c. Bei Drehung des Teiles e
in die andere Endlage dagegen verhindert der Zylinder die Vorwärtsverschiebung der oberen
Patrone, und zwar dadurch, daß die Kugelspitze gegen den senkrecht zur Bewegungsrichtung der Patrone stehenden Boden der
Aussparung f stößt (Fig. 1). Die Drehung des Teiles e erfolgt mit Hilfe eines an der
Unterseite des Gewehrschaftes herausragenden und mit dem Teile β fest verbundenen Hebels
g.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 ist der Sperrteil β nicht drehbar, sondern in der
Querrichtung des Gewehres verschiebbar und mit einer senkrechten Aussparung versehen,
an deren oberen Kante andere Aussparungen h (Fig. 4) vorgesehen sind. Wenn die Patronen
in üblicher Weise aus dem Magazin in den Lauf hineingeführt werden sollen, ist der Teil e
in eine solche Lage (die in Fig. 4 punktiert dargestellte) verschoben, daß die Aussparungen h
sich gerade gegenüber dem Magazin befinden, d. h. im Verhältnis zum Magazin symmetrisch
liegen. Die Patronen können dann vorwärts verschoben werden, indem sie durch die Aussparungen
h gleiten. Ist der Teil e dagegen in die andere Endlage verschoben worden, so
liegen die Aussparungen h seitlich der Mittellinie
des Magazins, und die Spitze der oberen Patrone stößt dann gegen den Boden der senkrechten Aussparung des Teiles e, welcher
das Vorschieben der Patronen verhindert. Zur Feststellung des verschiebbaren Teiles e in
seinen beiden Endlagen dient ein senkrecht zu demselben beweglicher federnder Riegel m,
der in entsprechende Aussparungen des Teiles e
ίο eingreifen kann.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, bei der statt des drehbaren oder verschiebbaren
Teiles e ein Hebel i vorgesehen ist, der, um den Zapfen k drehbar, mit seinem
oberen Ende an der Gleitfläche c heraufragt, während das untere Ende des Hebels an der
Unterseite des Gewehrschaftes zugänglich ist. Das obere Ende des Hebels i hat eine solche
Gestalt, daß es in der einen Endlage (der in Fig. 5 strichpunktiert dargestellten) mit der
Gleitfläche c zusammenfällt und das Hineinführen der Patronen aus dem Magazin in den
Lauf gestattet, in der anderen (vollgezogenen) Endlage aber über der Fläche c heraufragt
und zwischen den beiden oberen Patronen des Magazins steht, so daß die Spitzen der
Patronen sich nicht seitwärts bewegen können. Dies hat ebenfalls zur Folge, daß die Patronen
nicht vorwärts geschoben werden können, da infolge der üblichen Zickzacklage der Patronen,
diese stets seitwärts nach innen gegenüber dem Laufe b bewegt werden müssen,
um in den Lauf hineingeschoben werden zu können.
Gemäß Fig. 8 und 9 besteht der sperrende Teil aus einem mit seinem oberen Ende durch
die Gleitfläche c hindurch aufwärts verschiebbaren Riegel k', welcher von der Unterseite
des Gewehrschaftes her zugänglich ist, wo er mit einem an den Enden geriffelten Querstück
I versehen ist, mittels dessen der Riegel bequem nach unten gezogen werden kann.
In der heruntergezogenen Lage fällt das obere Ende des Riegels mit der Gleitfläche c zusammen,
so daß die Patronen auf der Fläche gleiten können, wogegen in der heraufgeschobenen
Lage des Riegels k' derselbe über der Gleitfläche heraufragt und sich mit seinem
überragenden Teil in den Weg der Patronen stellt, so daß das Hineinführen derselben in
den Lauf verhindert wird.
Claims (1)
- Patent-An s PRu ch:Einrichtung an Magazingewehren und ähnlichen Feuerwaffen zum Sperren der Patronen im Magazin, so daß sie nicht in den Lauf hineingeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg der oberen Patrone oder Patronen im Magazin ein bewegliches Gesperre in der Weise eingeführt werden kann, daß die in die Bewegungsbahn des Verschlußstückes gehobene Patrone vom Gesperre an ihrer Längsverschiebung verhindert wird, d. h. derart, daß die Patrone oder Patronen selbst ein Gesperre für das Verschlußstück bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249356C true DE249356C (de) |
Family
ID=507985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249356D Active DE249356C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249356C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1058405B (de) * | 1953-12-29 | 1959-05-27 | Dynamit Nobel Ag | Mehrladeeinrichtung fuer Repetierwaffen, bei der die Patronen versetzt zueinander imMagazinkasten gelagert sind |
-
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- DE DENDAT249356D patent/DE249356C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1058405B (de) * | 1953-12-29 | 1959-05-27 | Dynamit Nobel Ag | Mehrladeeinrichtung fuer Repetierwaffen, bei der die Patronen versetzt zueinander imMagazinkasten gelagert sind |
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