DE249262C - - Google Patents

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DE249262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/066Work supports, e.g. adjustable steadies adapted for supporting work in the form of tools, e.g. drills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249262 KLASSE 67«. GRUPPE
HENRI LEVY in RORSCHACH, Schweiz.
Messerklingenhalter für Schleifmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein bei Schleifmaschinen zu verwendender Halter für zwei Messerklingen gleichzeitig, an welche nacheinander eine Schneide angeschliffen oder nachgeschliffen werden soll.
Dieser Messerhalter besteht aus einem zum Einstellen und Befestigen auf einem am Schleifmaschinengestell sitzenden Dorn längsdurchbohrten Körper mit zwei sich gegenüberliegenden Auflageleisten sowie aus zwei um feste Achsen dieses Körpers schwingbare Klemmbacken, deren einander zugekehrte Enden unter Wirkung von Federn stehen, derart, daß die den Auflageleisten des Halterkörpers zugekehrten Klemmbackenteile an die Leisten angedrückt werden zum Halten von zwei Messerklingen gleichzeitig. Ein zwischen die beiden beweglichen Halterteile eintreibbarer keilförmiger Körper dient dazu, sie auseinander zu bewegen und so die Befestigung der beiden Messerklingen zwischen den Klemmbacken zu sichern.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar . 25 zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Halter,
Fig. 2 einen Grundriß mit nur einem der beweglichen Backen. Die
Fig. 3 und 4 enthalten verschiedene Querschnitte durch den Halter.
Der Messerhalter dient insonderheit zum gleichzeitigen Festhalten von zwei länglichen, flachen Messerklingen für Stickerei-Ausschneidmaschinen.
Der längliche Hauptkörper 1 des Halters besitzt eine Bohrung 2, mit der er auf einen gleichachsig zur Schleifscheibe der Schleifmaschine angeordneten Dorn 3 aufgesteckt und mittels Schrauben 4 festgestellt werden kann (Fig. 1). An dem Teil 1 sind zwei in seiner Längsrichtung verlaufende, zu beiden Seiten der Bohrung 2 sich gegenüberliegende Auflageleisten 5 vorgesehen, deren Oberflächen schräg gegen die Bohrung 2 hin abfallen, derart, daß die äußeren Längskanten der Leisten höher liegen als die inneren (Fig. 3 und 4). Um feste Achsen der Bolzen 7 des Teiles 1 sind .schwingbar zwei Backen 6 gelagert von gleicher Länge wie der Teil 1, deren den Leisten 5 zugekehrte Enden, zusammen mit diesen, Klemmen zum Festhalten der zu schleifenden Messerklingen bilden. Die anderen Enden der schwingbaren Backen 6 stehen unter Wirkung von Federn 8 (Fig. 1 bis 3), welche bestrebt sind, die Teile 6 mit den anderen Enden gegen die Leisten 5 zu pressen, d. h. die Klemmen zu schließen und so die zwischen denselben eingelegten beiden Messerklingen 9 zu halten und es auch ermöglichen, die Teile 6 unabhängig voneinander zu drehen.
Die beiden beweglichen Teile 6 müssen noch durch ein Keilstück 10', welches im vorliegenden Fall an einem Handhebel 10 sitzt, auseinandergetrieben werden, um einen ausreichenden Preßdruck gegen die Leisten 5 zu erzielen. Dieser Hebel greift mit einem Schlitz um einen Stift 11, der in dem einen der Teile 6 befestigt ist; der Hebel 10 ist an seiner un-
teren, dem Halterkörper i zugekehrten Fläche (Fig. i) exzentrisch zur Drehachse ii ausgebildet, so daß beim Schwingen des Hebels io ein die Preßwirkung erhöhendes Anheben der Achse ii stattfindet.
Zum Einlegen der Messerklingen 9 in den Halter wird der Hebel 10 aus dem Halter herausgenommen, alsdann werden die beiden Teile 6 unter Zusammenpressung der Federn 8 gleichzeitig oder nacheinander aufeinanderzubewegt, die Klemmen also geöffnet; hierauf werden die Messerklingen 9 zwischen die Klemmbacken 5, 6 eingelegt und die Teile 6 wieder freigegeBen, so daß dieselben unter Wirkung der Federn 8 die Klingen so weit festhalten, daß diese sich immer noch verschieben lassen. Sind die Klingen genau eingestellt, so wird der Hebel 10 zwischen die Teile 6 eingeführt und mit dem Schlitz um den Stift 11 gelegt und alsdann darum in der Pfeilrichtung (Fig. 1) geschwungen. Bei diesem Vorgang werden die beiden Teile 6 durch das keilförmige Ende 10' des Hebels auseinanderbewegt und dadurch die Klingen 9 mit großem Druck zwischen den Klemmbacken festgehalten. Der Hebel 10 wird hierbei mit seiner exzentrischen unteren Abrundung an den Körper ι angedrückt und so in der ihm gegebenen Lage durch Reibung festgehalten.
Ist die zwischen die Klemme der einen Seite gehaltene Messerklinge geschliffen, so kann der Halter vom Dorn 3 gelöst und unter Drehung um 180 ° wieder auf den Dorn aufgesteckt und mittels der Klemmschrauben 4 befestigt werden, so daß nunmehr die von der anderen Klemme gehaltene zweite Messerklinge geschliffen werden kann. Auf dem Dorn 3 selbst kann der ganze Halter 1, 6 in eine geeignete Lage gegenüber der Schleifscheibe eingestellt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Messerklingenhalter für Schleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Einstellen und Befestigen auf einem am Schleifmaschinengestell sitzenden Dorn
(3) längsdurchbohrter Körper (1) mit zwei sich gegenüberliegenden Auflegeleisten (5) mit nach dem Dorn zu abfallenden Auflageflächen sowie mit zwei zur Bohrung (2) parallelen Achsen (7) versehen ist, die zwei Doppelhebel bildenden Klemmbacken (6) als Drehachsen dienen, deren einander zugekehrte Enden unter der Wirkung von Federn (8) und eines zwischengetriebenen Keiles (10) voneinander abbewegt werden, so daß die anderen Enden, die mit den Auflageleisten (5) Klemmen zum Halten der Messerklingen bilden, an diese Leisten angedrückt werden.
2. Halter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen die schwingbaren Backen (6) zu treibende keilförmige Körper (10') mit einem Schlitz auf einem an dem einen Backen (6) befestigten Bolzen (11) drehbar sitzt und zwecks Drehung mit einem Handhebel (10) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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