DE285208C - - Google Patents

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DE285208C
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Germany
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cutting
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cutting machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Feilenschneidmaschine mit einem in der Feilenlängsrichtung verschiebbaren Werkzeugschlitten.
Die Erfindung besteht darin, daß die Werkzeuge am Werkzeugschlitten querverschiebbar gehalten und mit einer zweckmäßig auswechselbaren und verstellbaren Schablone gekuppelt sind, durch welche sie bei der Bewegung des Werkzeugschlittens eine gleichzeitige Querverschiebung erfahren.
Dadurch wird es beim Schneiden der Feilen auf einfache Weise je nach Wahl der betreffenden Schablone ermöglicht, nach Belieben längs- oder schrägliegende, gerade, schlangenlinienförmige oder sonstwie verlaufende Rillen in die Feilen einzuschneiden, indem zu diesem Zwecke lediglich eine entsprechend geformte Schablone angewendet zu werden braucht; insbesondere lassen sich Feilen mit schlangenlinienförmigem Unterhieb vorteilhaft auf diese Weise herstellen.
Da es in allen diesen Fällen sehr darauf ankommt, daß das Werkzeug nach erfolgtem Rückgang wieder genau in die beim vorhergehenden Arbeitsgang eingeschnittenen Rillen eingreift und nicht etwa die vorher erzeugte Erhöhung wieder fortschneidet, wird das Werkstück beim Leer- bzw. Rückgange nicht wie bei den bekannten Maschinen vom Werkzeug abgehoben, sondern nur entlastet und unter geringem Druck in den eingeschnittenen Rillen zurückgeführt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem Feilen mit schlangenlinienförmig verlaufendem Unterhieb hergestellt werden sollen, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in einem vertikalen Längsschnitt nach A-A der Fig. 3,
Fig. 2 einen Schnitt nach B-B der Fig. 1, Fig. 3 die Vorrichtung im Grundriß,
Fig. 4 die Vorrichtung in Vorderansicht,
Fig. 5 und 6 die Ausbildung des Werkzeughalters,
Fig. 7 ein Werkzeug zum Schneiden.
Es ist ι das feste Maschinengestell, auf dessen seitlichen Gleitbahnen 2 der Werkzeugschlitten 3 verschiebbar geführt ist. Letzterer ist durch die gegabelte Schubstange 4 mit der um den Bolzen 5 gelagerten Kurbelschwinge 6 gekuppelt, die von der Welle 7 ihren Antrieb erhält. An der Unterseite des Werkzeugschlittens 3 ist ein als Werkzeugträger dienender Querschlitten 8 quer zur Bewegungsrichtung des Hauptschlittens 3 verschiebbar geführt und mit Haltern 9 für die einzelnen Schneidwerkzeuge 10 versehen.
Unterhalb der Werkzeuge 10 sind die zu bearbeitenden Feilenwerkstücke 11 mittels einer Klemmplatte 12 auf einem besonderen Werkstückträger 15 befestigt, der mit seinen Enden in Lagern 16 drehbar gehalten und mit diesen von einem kastenartigen Rahmen 17 getragen wird, der im festen Maschinengestell 1 in senkrechter Richtung verschiebbar geführt ist, so daß dadurch das Werkstück dem zugehörigen Werkzeug genähert oder von diesem entfernt werden kann.
Der die Schneidwerkzeuge tragende Querschlitten 8 ist seitlich mit einer nach unten stehenden Rolle 14 versehen (vgl. Fig. 4) und greift mit dieser in die Rille 15 einer zweckmäßig verstellbar und auswechselbar am Maschinengestell befestigten Schablone 18 ein. Durch diese Schablone, deren Rille im Beispiel schlangenlinienförmig gestaltet ist, kann man dem Werkzeug neben seiner Längsbewegung eine zusätzliche Querbewegung geben, so daß man je nach Form und Lage der Schablone gerade, schlangenlinienförmige oder sonstwie gekrümmte Rillen und diese mehr oder weniger längs oder schräg zur Feile verlaufend in dieselbe einschneiden kann.
Da es hierfür von besonderer Wichtigkeit ist, daß das Schneidwerkzeug zu Beginn eines jeden neuen Schneidganges genau wieder in die vorgeschnittenen Rillen des vorhergehenden Schneidganges eingreift, so soll beim . leeren Rückgang des Schneidwerkzeuges dieses nicht wie bei den bekannten Maschinen vollständig vom Werkstück abgehoben oder umgekehrt, sondern es soll nur unter Druckentlastung in der vorgeschnittenen Rille zurückgeführt werden. Zu diesem Zwecke sind die das Werkstück tragenden, in senkrechter Richtung im Maschinengestell geführten Rahmen 17 je von zwei um die Achsen 20 drehbaren Doppelhebeln 21 getragen, deren einander zugewandte Enden durch die kurzen Lenker 22 mit einer gemeinsamen Schubstange 23 gekuppelt sind, die ihrerseits mit dem durch ein Gewicht 24 belasteten, um 25 drehbaren Hebel 26 verbunden ist, so daß dessen Gewicht 24 für gewöhnlich bestrebt ist, den Rahmen 17 mit dem Werkstück in der Hochlage, d. h. gegen das Werkzeug vorgedrückt, zu halten. Am anderen Ende des Hebels ist ein mit einem seitlichen, hornartigen Vorsprung 28 versehener Stellhebel 27 angelenkt, so daß man durch Herabdrücken dieses Hebels und Festhaken desselben mittels des Vorsprunges 28 unter der Kante 29 des Maschinengestells den Werkstückträger mit dem Werkstück herabsenken und zwecks Auswechselung o. dgl. in der Tieflage feststellen kann. Oberhalb eines jeden Gewichtshebels 26 ist auf der Achse 30 ein Winkelhebel mit einem vertikalen Schenkel 31 und einem hori-. zontalen Schenkel 32 lose drehbar gelagert, dessen horizontaler, mit einem Gewicht 33 belasteter Schenkel 32 die mit dem Werkstückträger gekuppelte Stange 23, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in Form eines Auges umgreift und, auf die an der Stange 23 befestigten Rollen 35 sich aufstützend, die Last des Gewichtes 33 ebenfalls auf die Stange 23 überträgt, so daß das Werkstück 11 für gewohnlich, d. h. beim Schneidgange, durch die Last der beiden Gewichte 24 und 33 von unten gegen das Werkzeug gepreßt wird. Die Achse 30 steht durch den Hebel 36, Lenker 37, Winkelhebel 38 und Stange 39 mit dem von einer Nockenscheibe 40 -der Welle 7 beeinflußten Winkelhebel 41 in Verbindung und trägt einen Bügel 42, welcher den zu einer jeden Arbeitsstelle gehörigen Hebeln 31 gegenüber mit einer einstellbaren Schraube 43 versehen ist, und die Einrichtung ist so getroffen, daß beim jedesmaligen Rückgang des Schneidwerkzeuges der Bügel 42 durch die Nockenscheibe gegen die Hebel 31 vorbewegt wird und dadurch ein Anheben der Zusatzgewichte 33, d. h eine Verminderung des zwischen Werkzeugen und Werkstücken auftretenden Preßdruckes bewirkt. Es ist also im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen nicht das Werkzeug beim Rückgang vollständig abgehoben, sondern es findet nur eine Druckentlastung statt und das Werkzeug wird stets in den vorgeschnittenen Rillen des Werkstückes zurückgeführt, so daß ein fehlerhaftes Ansetzen des Werkzeuges zu Beginn eines jeden Schneidganges ausgeschlossen ist.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen ein Beispiel für die Ausbildung des Schneidwerkzeuges 10 sowie des Werkzeughalters 9, und zwar besteht das Werkzeug vorteilhaft aus einem zylindrischen Körper, an dessen Außenfläche (Fig. 6) gewindeartig eingeschnittene killen angebracht sind, und der durch Anordnung einer seitlichen Ausnehmung 45 mit einer durchgehenden Schneidkante 46 versehen ist. An beiden Enden des zylindrischen Schneidwerkzeuges sind Zapfen 47 angebracht, mit denen dasselbe in dem Werkzeughalter 9 drehbar und in jeder Drehlage feststellbar gehalten ist. Zu diesem Zweck ist der Werkzeughalter als ein die Endzapfen des Werkzeuges umgreifendes Lager ausgebildet, das oben mit einem durchgehenden Längsschlitz 48 versehen und mittels der Schrauben 49 am Querschlitten 8 so befestigt ist, daß beim Abziehen dieser Schrauben eine Durchbiegung des Lagers eintritt, die eine Verengung des Schlitzes 48 und dadurch gleichzeitig ein Festklemmen der Zapfen 47 des Werkzeuges an den Lagerstellen zur Folge hat. Durch diese Gestaltung und Befestigung des Werkzeuges wird erreicht, daß man die stumpf gewordene Schneidkante so lange abschleifen kann, bis der ganze Umfang des Zylinders verbraucht ist, so daß auf diese Weise eine äußerst rationelle Ausnutzung des Werkzeuges erzielt wird. H5

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Feilenschneidmaschine mit einem in seinem Halter querverschiebbaren Schneidwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die am Werkzeugschlitten querverschieb-
    bar gehaltenen Schneidwerkzeuge mit einer auswechselbaren und verstellbaren Schablone gekuppelt sind, durch welche sie bei der Längsbewegung des Werkzeugschlittens eine gleichzeitige Querverschiebung erfahren.
  2. 2. Feilenschneidmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug beim jedesmaligen Leergang, ohne abgehoben zu werden, mit vermindertem Druck in den eingeschnittenen Rillen zurückgeführt wird.
  3. 3. Feilenschneidmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdruck zwischen Werkzeug und Werkstück von zwei Gewichten (24, 33) bewirkt wird, von denen das eine beim jedesmaligen Rückgang des Schneidwerkzeuges zwecks Entlastung selbsttätig angehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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