DE164050C - - Google Patents

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DE164050C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/40Processes or apparatus specially adapted for sharpening curved edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schleifen von Messern mit bogenförmigen Schneiden. Das Kennzeichen der Erfindung ist darin zu sehen, daß das in einer Spannvorrichtung befindliche Messer eine der zu erzielenden Schneide entsprechende zwangläufige Bewegung gegen die Schleifscheiben ausführt. Erreicht wird diese dadurch, daß die Einspannvorrichtung für das zu schleifende
ίο Messer an einem um eine Achse schwingenden Bügel befestigt ist, dessen Drehachse mit dem Mittelpunkt des zu schleifenden Bogens zusammenfällt. Um im Anschluß an den zu schleifenden Bogen die Messerklinge geradlinig oder wiederum bogenförmig weiter schleifen zu können, ist der die Spannvorrichtung tragende schwingende Bügel auf einem wagerecht gegen die Schleifscheiben verschiebbaren Schlitten angeordnet, so daß der schwingende Bügel gleichzeitig mit dem wagerecht bewegten Schlitten vorgeschoben wird. Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt dabei durch einen Handhebel in der Weise, daß, nachdem der Schlitten so weit vorgeschoben ist, daß
2S das zu schleifende Messer in den Bereich der Schleifscheiben gekommen ist, die Vorwärtsbewegung des Schlittens, auf hört und nunmehr eine Schwingbewegung des Bügels eintritt, durch welche das Messer entsprechend bogenförmig geschliffen wird. Nachdem dieser Bogen geschliffen ist, erfolgt wiederum ein Vorschieben des Schlittens, wobei der die Spannvorrichtung tragende Bügel durch den Schlitten entweder auf einer geradlinigen oder auf einer bogenförmigen Bahn vorwärts geschoben wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung" in ihrer Ruhelage,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei ausgeschwungenem, wagerecht stehendem Bügel,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Draufsicht.
An der Platte 1 des Maschinengestelles ist das Bett 2 des senkrechten Schlittens 3 befestigt. Der Schlitten 3 wird mittels einer gegen Längsverschiebung gesicherten Spindel 4 mit Handrad auf- und abwärts geschoben. Durch einen am Maschinengestell vorgesehenen Anschlag 5 und eine am Schlitten 3 befestigte Stellschraube 6 kann der Hub des Schlittens 3 eingestellt werden.
Auf dem senkrecht geführten Schlitten 3 ist das Bett 7 für einen wagerecht geführten Schlitten 8 befestigt. An dem Bett 7 sind zwei^ Augen 9 vorgesehen, welche einer Achse 10 als Lagerung dienen. Auf dem wagerechten Schlitten 8 sind zwei winkelförmige Leisten 11 befestigt, welche an den sich zu- ' gekehrten Flächen wagerecht verlaufende Nuten 12 besitzen, von denen die eine, die rechte, am vorderen Ende, die andere, die linke, am hinteren Ende eine lochartige Vertiefung besitzt. Zwischen den Leisten 11 ist die Nabe 13 eines Hebels 14 gelagert. Die Breite der Nabe 13 ist gleich dem Abstande der beiden Leisten voneinander. In der Nabe sind zwei abgefederte Zapfen 15 gelagert, welche in die Nut 12 bezw. bei entsprechender Stellung der Nabe in die lochartigen Vertie-
fiingen eingreifen. Senkrecht nach aufwärts ragend tragen die beiden abgefederten Zapfen 15 je einen Stift 16, welcher in einem entsprechenden Schlitz der Nabe 13 gleitet.
An dem senkrecht geführten Schlitten 3 sind die zu den Leisten 11 parallel verlaufenden Arme 17 befestigt; diese dienen als Träger für verschiebbare Backen 18, an denen Anschlagplatten 19 befestigt sind, unter denen die Leisten 11 hindurchgleiten.
Sobald der wagerecht geführte Schlitten 8 entsprechend weit vorgeschoben ist, wird der Stift 16 des rechten abgefederten Zapfens 15 durch die am Anfang abgeschrägte, feststehende Anschlagplatte 19 zurückgedrängt und somit der Zapfen 15 aus dem Loch der rechten Nut herausgeschoben, so daß die Nabe 13, ohne den Schlitten mitzunehmen, zwischen den Leisten 11 gleitet. Sobald die Nabe an das Ende der Leisten gekommen ist, springt der linke, abgefederte Zapfen 15 in das Loch der linken Leiste, wodurch wiederum die Kupplung zwischen dem Schlitten 8 und der Nabe 13 hergestellt und der Schlitten mit der vorwärts gehenden Nabe verschoben wird. Der Hub des Schlittens wird durch eine Stellschraube 20 (Fig'. 3), welche am Maschinengestell befestigt ist, begrenzt.
Wird nun die Nabe 13 in entgegengesetzter Richtung verschoben, so wird zuerst der Schlitten 8 zurückg'ezog'cn, bis der Stift 16 des linksseitigen, abgefederten Zapfens 15 in den Bereich der linksseitigen Anschlagplatte 19 kommt und von dieser zurückgedrängt wird.
Infolgedessen wird die Kupplung zwischen der Nabe 13 und dem Schlitten 8 wieder gelöst, so daß dieser wiederum stehen bleibt, während die Nabe 13 weiter geht, bis der rechtsseitige Stift 16 von der zugehörigen Anschlagplatte 19 freigegeben wird, und der Zapfen 15 in das Loch der rechtsseitigen Nut eingreift. Dadurch ist die Kupplung wieder hergestellt, und der Schlitten wird wiederum mit der Nabe verschoben.
Die Anschlagleisten 19 sind auswechselbar an den Backen 18 befestigt und können demnach von verschiedenster Form und Größe sein, je nachdem es das zu schleifende Werkzeug verlangt.
Auf der Schlittenplatte 7 erhebt sich eine kurze Säule 25, mit welcher ein bügelartiger Balken 26 fest verbunden ist. In Augen 27 dieses bügelartigen Balkens sind Körnerschrauben 28 befestigt, welche einem schwingenden Bügel als Lagerung dienen. Der Bügel besteht aus den beiden Armen 29 und dem Balken 30, welcher an den Armen 29 verschiebbar befestigt ist. Der Balken 30 trägt die Klemmbacken 31 zum Einspannen des Messers 32. Die Bauart der Klemmbacken ist eine beliebige.
In einem Ansatz 33 des Balkens 26 ist ein Stößer 35 senkrecht geführt, dessen unteres und oberes Ende je ein flaches Gleitstück tragen. Auf dem oberen Gleitstück 36 gleitet die Rolle 37 des schwingenden Bügels 30. Unter dem unteren Gleitstück 38 des Stößers gleitet die Rolle 39 eines doppelarmigen Hebels 40, \velcher an einem nach unten ragenden Arm 34 des Balkens 26 drehbar gelagert ist. Die Achse 10, welche drehbar in den Augen 9 des Schlittenbettes 7 gelagert ist, trägt fest mit sich verbunden den Handhebel 41, den Zwischenhebel 21, welcher mit dem Hebel 14 durch einen Zapfen drehbar verbunden ist, und den mit einer Rolle 42 versehenen Hebel 43, dessen Rolle 42 in der Ebene des doppelarmigen Hebels 40 liegt. Durch Emporheben des Handhebels 41 wird die Achse 10 und demzufolge der mit ihr fest verbundene LIebel 43 gedreht, so daß die Rolle 42 das vordere Ende des doppelarmigen Hebels 40 nach unten drückt, wodurch das hintere, die Rolle 39 tragende Ende gehoben wird. Die Rolle 39 überträgt ihre Bewegung auf den senkrecht geführten Stößer 35, wodurch dieser gehoben oder gesenkt wird; da nun auf dem oberen Gleitstück 36 des Stößers 35 die mit dem schwingenden Bügel 30 verbundene Rolle τ,7 gleitet, so wird die Bewegung des Stößers auf den schwingenden Bügel 30 übertragen und dieser um die Körnerspitzen 28 geschwenkt.
Der schwingende Bügel 30 muß dabei so weit ausschwingen, daß der Bogen, an den sich die Schneide des Messers als Tangente anschließt, völlig" zu Ende geschliffen ist. 1st der Bogen also noch nicht zu Ende geschliffen, sobald der schwingende Bügel wagerecht steht, so muß derselbe über die Wag'erechte hinausgeschoben werden. Dieses geschieht dadurch, daß man die Rollen 37 des schwingenden Bügels auf eine schablonenartig wirkende Gleitfläche 45 auflaufen läßt, was in dem Augenblick geschieht, wo der Schlitten 8 wieder mit dem Hebel 14 gekuppelt ist, d. h. also, die Rolle 37 des durch den Schlitten vorgeschobenen, schwingenden Bügels 30 wird zwangsweise auf die Gleitfläche 45 hinaufgeclrückt. Ist die Schneide des Messers im Anschluß an den Bogen nicht geradlinig, sondern geschweift, besonders hohl geschweift, so ist die Gleitfläche 45 nicht geradlinig, sondern entsprechend der Schneide des Messers,· aber umgekehrt geschweift. In dieser Weise können auch von vornherein hohl geschweifte Messer geschliffen werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch Empordrücken des Handhebels 41 der Welle 10 wird durch den Hebel 14 der wagerechte Schlitten 8 mit dem schwingenden Bügel geradlinig vorgeschoben, und zwar so weit, daß der Mittelpunkt des zu

Claims (2)

schleifenden Bogens der Klinge 32 in den Bereich der Schleifscheiben kommt. Jetzt wird durch den entsprechend eingestellten rechtsseitigen Anschlag 19 die Kupplung des Hebels 14 mit dem Schlitten 8 gelöst; der Schlitten bleibt somit stehen. In diesem Augenblicke drückt die Rolle 42 des Hebels 43 auf das vordere Ende des doppelarmigen Hebels 40, so daß dieses herunter- und das hintere, mit der Rolle 39 versehene Ende hochgeht. Die hochgehende Rolle 39 drückt den in den Ansatz des Balkens 26 senkrecht geführten Stößer 35 hoch, und dieser endlich schwingt den Messerhalter um seine Körnerspitzen 28 aus. Sobald nun die wagerechte Lage erreicht ist und somit auch jetzt die Messerschneide wagerecht liegt, springt die linksseitige Kupplung des Hebels 14 ein, so daß der Schlitten 8 beim Weiterdrehen der Welle 10 so weit mit verschoben wird, als es die Anschlagschraube 20 am Maschinengestell erlaubt. Beim Hubwechsel des Schlittens wird dessen erste Bewegung der letzten des ersten Hubes entsprechen, also gleichzeitig zu entsprechender Zeit die linksseitige Kupplung gelöst werden, wodurch der Schlitten still gestellt wird. Gibt die Rolle 42 das vordere Ende des doppelarmigen Hebels frei, so wird dessen Rolle 39 und somit, der Stößer 35 durch das Gewicht des schwingenden Bügels herabgedrückt und auch der schwingende Bügel zurückschwingen. 'Sobald er vollständig zurückgeschwungen ist, ist auch die Nabe des Hebels 14 so weit nach vorn gekommen, daß der rechtsseitige Anschlag 19 den zugehörigen Kupplungsstift freigibt und somit die Kupplung zwischen Schlitten 8 und Hebel 14 wieder hergestellt ist. Beim Endhube des Hebels 41 wird das Messer völlig aus dem Bereich der Schleifscheiben gebracht. Je nach der Stärke der zu schleifenden Klinge war während dieses Vorganges der senkrechte Schlitten 3 mehr oder weniger hochgestellt gegenüber den Schleifscheiben und diese selbst in dem Achsenabstand gegeneinander eingestellt. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ rü c η ε :
1. Vorrichtung zum Schleifen von Messern mit bogenförmigen Schneiden, bei welcher das in einer Spannvorrichtung befindliche Messer eine der zu erzielenden Schneide entsprechende zwangläufige Bewegung gegen die Schleifscheiben ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (31) für das zu schleifende Messer (32) in einem auf einem wagerecht verschiebbaren Schlitten (8) bogenförmig schwingend gelagerten Bügel (30) angeordnet ist, derart, daß der Mittelpunkt des zu schleifenden Bogens mit dem Drehpunkt (28) der Spannbacken zusammenfällt, wobei bei Verschiebung des Schlittens die geradlinigen Teile der Schneide, bei Schwingen des Bügels während des Stillstandes des Schlittens die Bogen geschliffen werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (8) durch eine Kupplung mit dem ihn verschiebenden Hebel (14) verbunden ist, welche bei Beginn der Drehbewegung des Bügels gelöst wird, so daß der Schlitten stehen bleibt, bis sich der Hebel nach einem bestimmten Hube wieder mit dem Schlitten kuppelt und somit wieder ein Vorschub erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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