DE249202C - - Google Patents

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DE249202C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249202 - KLASSE 35 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1910 ab.
Bei modernen Hochofenanlagen erfordert die Zuführung des Beschickungsmaterials zu den Aufzügen meist eine ganze Reihe von Zubringergleisen, deren Bahnen sich mit denen der Aufzüge kreuzen. Beim Transport von irgendeinem Bunker oder einer Ladestelle zu einem beliebigen Aufzug liegt nun die Gefahr vor, daß die Zubringerwagen mit der Transportvorrichtung des Aufzuges zusammenstoßen. Diese Gefahr soll gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß einerseits bei gefahrdrohender Annäherung eines Zubringerwagens an eine Kreuzung der Zubringerwagen selbsttätig stillgesetzt wird, sobald die Fördervorrichtung des Aufzuges sich an der Kreuzungsstelle oder in unmittelbarer Nähe derselben befindet, und daß andererseits die Fördervorrichtung bei Annäherung an eine Kreuzung selbsttätig stillgesetzt wird, sobald ein Zubringerwagen sich an der Kreuzung oder deren unmittelbarer Nähe befindet. Es darf jedoch hierbei nicht verhindert sein, daß Fördervorrichtung und Zubringerwagen an einer Kreuzung, einer gewollten Haltestelle, zur Übernahme des Begichtungsgutes zusam-. sammentreffen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung gemäß der neuen Erfindung dargestellt.
Es sind drei Zubringergleise I, II, III angenommen, die in A-B durch die Aufzugsbahn geschnitten werden.
Die Hauptschleifleitungen der Zubringerwagen sind mit H1, H", HIU bezeichnet. Ferner ist zu jeder Seite der Aufzugsbahn eine Teilstrecke S1, SS1, S11, SS11 angeordnet. An jeder Kreuzung ist außerdem ein Blockierungsschalter B1, B", Bin angeordnet, welcher, sobald ein Zubringerwagen in die Aufzugsbahn ragt, durch diesen aus der gezeichneten Stellung herausgedreht wird, so daß Kontaktfinger ι und 2 nicht mehr miteinander verbunden sind. Bei vorschriftsmäßiger Stellung des Wagens zur Abnahme des Begichtungsgutes ist dann der Schalter so weit gedreht, daß Kontakt 3 und 4 miteinander verbunden sind. Jeder Zubringerwagen trägt die Stromabnehmer g, h, i, k und wird durch einen Kontroller K in normaler Weise gesteuert. Bei Drehung des Kontrollers nach υ erfolgt ein Fahren in der durch den Pfeil ν angegebenen Richtung, bei Drehung nach r in umgekehrter Richtung. Mittels des Auslöseschalters 5, welcher sich gleichfalls auf dem Zubringerwagen befindet, kann der Hauptstrom durch Fernauslösung unterbrochen werden. Der Aufzug wird durch den mit dem Windwerk gekuppelten Fahrtbegrenzer F in Verbindung mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Führerkontroller gesteuert. Der Fahrtbegrenzer F übernimmt also die Verzögerung an den notwendigen Stellen. sowie die automatische Stillsetzung an den Haltestellen, den Gleiskreuzungen I, II, III. Während eines
Aufzughubes macht die Welle dieses Apparates eine Umdrehung. Der abgewickelte Umfang ist in der Figur aufgezeichnet und es befinden sich die Schalter und damit auch der Aufzug gerade in der oberen Endlage. Zur beliebigen Einstellung der Fahrt auf eine der Haltestellen I, II, III dient der ' Gleiswähler G. Ist z. B. dieser Schalter auf II gestellt, so wird ein Verzögern und Anhalten
ίο an der Haltestelle II erfolgen. Die Schalter des Fahrtbegrenzers F befinden sich dann in der Lage II. Bewegt sich nun ein Zubringerwagen auf die Kreuzung zu, so besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes. Bei Berührung des Stromabnehmers k mit Teilstrecke S11 besteht dann der folgende Stromschluß: von plus am Gleiswähler G nach dem Finger t, von hier über den geschlossenen Schalter e des Fahrtbegrenzers zur Teilstrecke Su über den Abnehmer k nach /, über m durch die Auslösespule nach minus. Der Schalter 5 wird also ausgelöst und schaltet den Fahrmotor ab, auch kann derselbe den letzteren auf Bremsung umschalten. Wird der Kontroller K jedoch nun nach der anderen Richtung r geschaltet, so ist ein Fahren möglich, weil dann Abnehmer g in Betracht kommt und dieser keinen Kontakt in dieser Lage hat; ein Fortbewegen von der Kreuzung ist
also möglich. '
Sei nun angenommen, daß wieder auf Fahrt nach Haltestelle II eingestellt ist, während versehentlich an Kreuzung Γ ein Zubringerwagen sich befindet, so muß zunächst an Kreuzung II ordnungsmäßig ein Zubringerwagen stehen mit dem Begichtungsgut. Der Blockierungsschalter B11 wird also so weit gedreht sein, daß Kontakt 3 mit 4 verbunden ist. Dadurch, daß aber auch bei I ein Wagen sich befindet, wird auch Schalter Bn so gedreht sein, daß zum mindesten Kontakt 1 mit 2 nicht verbunden ist. Das angezogene Hauptschütz des Aufzuges Sch erhält also zunächst wie folgt Strom: von plus über den Schalter α des Fahrtbegrenzers und durch die Schützenspule nach minus. Kurz vor der Kreuzung I öffnet sich jedoch der Schalter a, und damit erhält die Schützenspule keinen Strom mehr, wodurch der Aufzug stehen bleibt. Würde an dieser Kreuzung kein Wagen gewesen sein, so würde die Schützenspule Strom von plus über die Kontakte 1 und 2 des Schalters B1 und den Schalter b des Fahrtbegrenzers erhalten haben, bis sich kurz vor Haltestelle II auch der Schalter b des Fahrtbegrenzers öffnet. Der Aufzugswagen würde also nun auch kurz vor dieser Haltestelle zur Ruhe kommen, wenn nicht für richtige Einstellung des Zubringerwagens gesorgt wäre, wenn also Kontakt 3 mit 4 im Schalter Bu nicht verbunden wäre, wodurch die Schützenspule dann wie folgt noch weiter Strom behält: von plus über 1 und 2 in B! nach 3 und 4 in Bu und von hier über p und r am Gleiswähler zur Schützenspule. Die Anordnung ist also so, daß bei Fahrteinstellnng nach einem beliebigen Gleis stets eine Stillstetzung des Aufzuges kurz vor einer der davor liegenden Kreuzungen erfolgt, wenn an dieser Kreuzung versehentlich ein Wagen ist oder wenn der Wagen, welcher das Beschickungsgut im Zielgleis bereit hält, nicht vorschriftsmäßig eingestellt ist. Währenddessen können Zubringer wagen in den Gleisen, welche hinter dem Zielgleis liegen, beliebig die Kreuzungen durchlaufen, ohne den Aufzugsbetrieb zu beinflussen.
Um die Führer der Zubringerwagen schon rechtzeitig zu warnen, können auch in den Zubringergleisen Warnlampen L1, Ln, L111 angeordnet werden, welche bei Inbetriebnahme des Aufzuges durch Schließen der Schalter CC so weit unter Vermittlung des Gleiswählers eingeschaltet werden, als bei der betreffenden Fahrt Gleise berührt werden. Oder die An-Ordnung kann auch so sein, daß die Lampen nur leuchten, solange sich die Fördervorrichtung in der Nähe der betreffenden Kreuzung befindet.
Die Blockierung der Zubringerwagen kann go natürlich auch unter Verzicht auf die Sperrfreiheit bei der Fahrt vom Aufzug fort durchgeführt werden; auch kann statt einer Aus^- lösung eine direkte Ausschaltung, sowie eine Teilstreckeneinteilung der Hauptleitung gewählt werden. Ebenso kann die Blockierung auch durch mechanische Mittel erreicht werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Hochofenanlage, bei welcher der oder die Hochöfen mittels Aufzüge begichtet werden, deren Katzenfahrbahnen die Gleise der Zubringerwagen kreuzen oder schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzug oder dessen Triebwerk Schalter (d, e, f) beeinflußt, welche mit Kontaktschienen (S', SS1, S", SS11 .'..) in den zu kreuzenden Zubringergleisen in Verbindung stehen, durch deren Vermittlung ein Zubringer wagen immer dann stillgesetzt wird, wenn derselbe sich einer Kreuzung nähert und an der Kreuzung oder deren unmittelbarer Nähe sich die Fördervorrichtung des Aufzuges befindet, und daß ferner die Zubringerwagen Kontaktvorrichtungen (B1, B11, B111J beeinflussen, welche mit der Aufzugssteuerung derart in Verbindung stehen, daß die Fördervorrichtung immer dann stillgesetzt wird, wenn an der Kreuzungsstelle oder deren unmittelbarer Nähe sich ein Zubringerwagen befindet,
    wobei durch geeignete Beeinflussung der Kontaktvorrichtungen (B1, B", Bui) unter Vermittlung eines Einstellschalters (G) die Kreuzungsstelle im Zielgleis des Aufzuges durch einen Zubringerwagen besetzt sein kann, ohne die Aufzugsfahrt zu stören.
  2. 2. Hochofenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur die auf die Kreuzungsstelle zu sich bewegenden Zubringerwagen selbsttätig stillgesetzt werden, während die von diesem Punkt sich fortbewegenden Wagen ungehindert weiter fahren können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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