DE249107C - - Google Patents

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DE249107C
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longitudinal rail
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
249107 -. KLASSE 42 k. GRUPPE
in KULMBACH.
und Eintauchen in Wasser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Prüfen von Transportfässern auf Dichtheit durch Druckluft und Eintauchen in Wasser.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung besonders vorteilhaft dadurch, daß an der Kolbenstange eines unterhalb des Wasserbehälters angeordneten hydraulischen Druckwerkes das eines .der Transportfässer aufnehmende Traggerüst so befestigt ist, daß die Oberseite des Behälters von sperrigen Gliedern frei bleibt. Das Faß kann also bei der Prüfung leicht übersehen und vor- und zurückgedreht werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. ι zeigt die Vorderansicht mit teilweise geschnittenem Behälter, Fig. 2 die Ansieht von oben und Fig. 3 einen Querschnitt hinter der linken Seitenwand. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Führungsrollen im größeren Maßstab in Seitenansicht und Längsschnitt.
Die Vorrichtung besteht aus dem Wasserbehälter i, an dessen Boden ein nach unten sich erstreckender Zylinder 2 angeordnet und in dem der Kolben 3 einer Kolbenstange 4 geführt ist. An ihrem oberen Ende trägt die Kolbenstange 4 ein aus den Querträgern 5 und der Längsschiene 6 mit Stützschienen 7 gebildetes Traggerüst. Die Querträger 5 bestehen aus zwei verschraubten Flachstäben, zwischen denen die Stützen 8 gelagert sind. Die etwas eingebogenen Enden der Flachstäbe übergreifen die T-förmigen Schienen 9, die an den Längswänden des Behälters 1 befestigt sind und dem Traggerüst zur Führung dienen, wobei die höchste Lage durch die Winkel 10 begrenzt ist. Die Stützrollen 8 dienen dem Faß 11 als Auflager, das durch seitlich über die Faßränder greifende Führungsrollen 12 über ersteren gehalten wird. Damit das Faß 11 aufgelegt werden kann, sind die Führungsrollen 12 seitlich verschiebbar. Diese Verschiebung wird dadurch ermöglicht, daß die Führungsrollen 12 an doppelarmigen Haltern 13 (Fig. 4 und 5) gelagert sind. Diese sind mit Winkelstützen 14 verschraubt, die durch Laschen 15 mit den beiderseits der Längsschiene 6 in Bügeln 16 geführten Führungsschienen 17 verbunden sind, so daß beim Drehen eines auf der Längsschiene 6 drehbar angeordneten Hebels 18 nicht nur die einerseits mit ihm in Eingriff stehende eine Führungsschiene 17, sondern auch die andererseits mittels eines ebenfalls auf der Längsschiene 6 drehbar gelagerten Doppelhebels 19 in Verbindung stehende andere Führungsschiene 17 zwangläufig mitbewegt wird, wobei die eine Führungsschiene 17 und damit auch die durch die Glieder 13, 14, 15 daran befestigten Führungsrollen 12 nach rechts, die andere mit den zugehörigen Führungsrollen nach links verschoben wird, oder umgekehrt. Die auf den Bolzen 20 drehbar
gelagerten Führungsrollen 12 werden durch j Schraubenfedern 21 gegen den Faßboden gedrückt, wodurch eine gute Klemmwirkung gewährleistet ist. Die Rollenhalter 13 sind in den Schlitzen der Winkelstützen 14 in verschiedenen Höhen einstellbar, so daß man die Führungsrollen 12 so einstellen kann, daß sie auf den Innenkanten der Faßränder aufliegen, wodurch das leichte Drehen des Fasses 11 ermöglicht ist. Das Heben und Senken des Traggerüstes wird durch den Vierweghahn 22 bewirkt, der durch den Hebel 23 betätigt wird. Das Wasser wird hierbei durch die Rohrleitung 24 zugeführt und kann dann der Druck, durch entsprechende Einstellung des Hebels 23 in die Rohrleitung 25 geleitet, zum Senken oder, in die Rohrleitung 26 geleitet, zum Heben des Traggerüstes ausgenutzt werden. Das bei Betrieb aus dem Zylinder entweichende Wasser tritt bei dem Rohrstutzen 27 aus und fließt in den Behälter 1, wodurch nicht nur ein sparsamer Wasserverbrauch, sondern auch die nötige Klarheit des Wassers erzielt wird, da hierdurch und durch die Überläufe 28 ein ständiges Durchspülen des Wassers im Behälter 1 gewährleistet ist. Die Luftzuführung erfolgt durch die Rohrleitung 29, passiert ein Reduzierventil 30, Absperrhahn 31 und gelangt durch den Schlauch 32 in das Innere des Fasses.
Die Wirkungsweise ist folgende.
Nachdem ein Faß auf die Stützrollen 8 des Traggerüstes aufgelegt und die seitlichen Führungsrollen 12 mittels des hierbei nach rechts zu drehenden Hebels 18 sowie der Glieder 13, 14, 15 beiderseits gegen die Faßböden geführt sind, so daß sie die Faßränder fassen und das Faß 11 über den Stützrollen 8 festhalten, wird nunmehr die Luftzuleitung an das Faß 11 angeschraubt und letzteres bis zu einem bestimmten Druck mit Luft gefüllt. Ist dies geschehen, dann wird durch Einstellung des Vierweghahns 22 Druck wasser durch die Rohrleitung 25 dem Zylinder 2 zugeführt, wodurch der Kolben 3 und somit auch das Traggerüst mit dem Faß 11 so weit nach abwärts bewegt wird, bis das Faß gut zur Hälfte in das im Behälter 1 sich befindliche Wasser eintaucht. Nun wird das Faß 11 vor- und zurückgedreht, wobei sich eventuelle Undichtheiten sofort durch Aufsteigen von Luftblasen bemerkbar machen, die nun leicht angezeigt werden können, da die undichte Stelle nach oben gedreht werden kann, so daß sie über den Wasserspiegel zu liegen kommt. Das geprüfte Faß wird durch Einstellung des Druckes mittels des Vierweghahns 22 auf die Rohrleitung 26 wieder hochgehoben und kann dann nach Lösen der Führungsrollen 12 weggenommen und durch ein anderes Faß ersetzt werden. Das Zuführen und Abheben der Fässer kann auch durch eine geeignete Transportvorrichtung selbsttätig erfolgen.

Claims (3)

65 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Prüfen von Transportfässern auf Dichtheit durch Druckluft und Eintauchen in Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kolbenstange eines unterhalb des Wasserbehälters angeordneten hydraulischen Druckwerkes das ein Transportfaß aufnehmende Traggerüst so befestigt ist, daß die Oberseite des Behälters von sperrigen Gliedern frei bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Halten des Fasses bewirkenden Führungsrollen (12) mit ihrem in der Höhe verstellbaren Haiter (13) an den auf der Längsschiene (6) verschiebbaren Winkelstutzen (14) festgeschraubt sind, die durch Laschen (15) mit den zu beiden Seiten der Längsschiene geführten Führungsschienen (17) so verbunden sind, daß mittels eines auf der Längsschiene (6) drehbar gelagerten Hebels (18) nicht nur die eine (17) mit letzterem in Eingriff stehende, sondern auch die gegenüberliegende, durch einen auf der Längs-· schiene gelagerten Doppelhebel (19) in Verbindung stehende andere Führungsschiene (17) zwangläufig mitbewegt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Heben und Senken des Traggerüstes verbrauchte Druckwasser durch einen Rohrstutzen, der von dem zur Bedienung des hydraulischen Druckwerkes dienenden Vierweghahn abzweigt, in den Behälter geleitet wird, von wo es bei den Überläufen zum Abfluß gelangen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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