DE248282C - - Google Patents
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- DE248282C DE248282C DENDAT248282D DE248282DA DE248282C DE 248282 C DE248282 C DE 248282C DE NDAT248282 D DENDAT248282 D DE NDAT248282D DE 248282D A DE248282D A DE 248282DA DE 248282 C DE248282 C DE 248282C
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- torpedo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JV* 248282 KLASSE 65 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des bekannten selbstfahrenden Torpedos
mit am Ziel herabschwingender und die Sprengladung unter dem Schiffsboden zur Entzündung
bringender Spiere.
Um hierbei selbst dann noch Volltreffer zu erzielen, wenn der Torpedo unter ganz spitzem
Winkel an das Ziel gelangt, ist nach der Erfindung die Spiere um eine senkrechte Achse
ίο drehbar am Torpedo aufgehängt und mit einer Schwenkvorrichtung verbunden, die von einer
am Kopf des Torpedos angebrachten Stellplatte betätigt wird und die Spiere jedesmal
nach dem Schiff hinschwenkt, wenn der Torpedo unter einem spitzen Winkel auf das Ziel
trifft.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt im Aufriß das anzugreifende Schiff α mit ausgeworfenem
Schutznetz b und den Torpedo 0 mit herabgeklappter Spiere d.
Fig. 2 bis 4 zeigen im Grundriß den Torpedo c und seine Spierenstellung bei verschiedenen
Auftreffwinkeln, und zwar
Fig. 2 beim senkrechten Auftreffen längsseit Schiff,
Fig. 2 beim senkrechten Auftreffen längsseit Schiff,
Fig. 3 beim schrägen Auftreffen längsseit Schiff und
Fig. 4 beim ganz spitzwinkligen Auftreffen am Vorder- oder Hinterschiff.
Fig. 5 und 6 stellen im Auf- und Grundriß den Vorder- und Mittelteil des Torpedos c mit
der Einrichtung zum Schwenken der Spiere dar.
Diese Einrichtung setzt sich nach Fig. 5 und 6 aus drei Hauptteilen zusammen:
I. aus der im Torpedo Vorderteil beweglich gelagerten Stellplatte f mit Stützschiene z,
die zur Unterstützung des Vorderendes der Spiere während des Torpedolaufs dient;
II. der im Torpedomittelteil befindlichen, um eine senkrechte Achse drehbaren Spierenaufhängung
mit Spierengehängen 1 und 2, Querhaupt i, Pivotgabel k, Pivotzapfen I und Pivotlager
m;
III. aus der Schwenkvorrichtung, deren wesentliche Teile der Schwenkzylinder r mit
Drehschiebern 0, q und Kolben u, ferner die Zahnstange w und Schwenksegment ν sind.
Zur gegenseitigen Verbindung und Betätigung dieser drei Hauptteile sind drei Hebelsysteme
vorhanden, und zwar dient das Hebelsystem g zur Auslösung der Stützklinken h,
die das Querhaupt i im Pivotlager m in seiner
oberen in Fig. 5 strichpunktierten Stellung dadurch festhalten, daß die Stützklinken h in
Fallen 3 des Pivotlagers m eingreifen; ferner
dient das Hebelsystem η und p zur Steuerung des Drehschiebers 0, der geöffnet wird, indem
die mit der Pivotgabel drehbar verbundene Pivotgabelscheibe 4 beim Herabgleiten den Hebei
η herunterdrückt und dadurch auch Hebel f und Drehschieber 0 bewegt.
Das Hebelsystem t nebst Zahnsegmenten s schließlich bewirkt die Steuerung des Verteilungsschiebers q durch die Stellplatte f beim
schrägen Anlauf des Torpedos gegen das Ziel.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Sobald die Stellplatte f das Ziel berührt, wird sie und mit·ihr die Stützschiene ζ zu-
Claims (1)
- rückgeschoben. Hierdurch verliert die Spiere, die teleskopartig zusammengeschoben im Torpedokörper vorn auf der Stützschiene z, hinten auf einer (nicht gezeichneten) Auflage ruht, ihren vorderen Stützpunkt, klappt vorn herunter, wird ausgeschoben, gleitet hierauf von der hinteren Auflage herab, hängt nun in den Spierengehängen ι und 2 und beginnt mit ihrem vorderen, den Sprengkopf e tragenden Ende senkrechte Schwingungen auszuführen, um die Explosion hervorzurufen. Letztere Einrichtung bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.Beim Herabschwingen des Gehänges 2 werden der mit letzterem fest verbundene untere Hebel des Hebelsystems g und damit auch die Stützklinken h gedreht. Diese verlassen die Fallen 3 und das Querhaupt i mit Pivotgabel k und Pivotzapfen I, gleiten im Pivot-20. lager m so tief herab, daß das Querhaupt i unter dem Torpedokörper seitlich frei schwingen kann. Bei diesem Herabgleiten ist auch das Hebelsystem η und ft in Wirksamkeit getreten und hat den Drehschieber 0 geöffnet.Die beispielsweise aus dem Torpedoluftkessel strömende, hochgespannte Luft kann nunmehr zum Verteilungsschieber q und, wenn dieser geöffnet sein sollte, in den Schwenkzylinder r gelangen.Die Stellung des Verteilungsschiebers q hängt von der Stellung der Stellplatte f ab, weil beide durch das Hebelsystem t nebst Zahnsegmenten s gelenkig miteinander verbunden sind.Erfolgt z. B. der Anlauf des Torpedos senkrecht zur Schiffslängsachse, so wird die Stellplatte f ohne seitliche Drehung zurückgeschoben werden und der Verteilungsschieber q geschlossen bleiben. Kolben u, Zahnstange w, Schwenksegment v, Querhaupt i und somit auch die Spiere d verharren also in ihrer in Fig. 2 und 6 gezeichneten Mittelstellung. Die Stellplatte f. bewirkt in diesem Fall lediglich das Zurückschieben der Stützschiene ζ und damit das Herunterklappen des S pier en vorderteils.Erfolgt dagegen die Berührung des Torpedos mit dem Ziel unter einem spitzen Winkel (nach Fig. 3 und 4), so wird die Stellplatte f sowohl die Stützschiene ζ zurückschieben, als sich beim Zurückschieben auch seitlich· drehen (in Fig. 6 strichpunktiert gezeichnet) und damit den Verteilungsschieber q auf Einströmung links oder rechts stellen.Sogleich nach Öffnung des Drehschiebers q werden Kolben u und Zahnstange w verschoben und das in letztere eingreifende Schwenksegment ν mit dem in seiner verlängerten Nabe längsverschiebbaren, aber nicht verdrehbaren Pivotzapfen I nebst Pivotgabel k, Querhaupt i und Spiere d seitlich geschwenkt. Diese Schwenkung erfolgt durch zweckentsprechende Anordnung der Konstruktionsteile immer in dem Sinn, daß sich der Sprengkopf e nach dem Schiff hin bewegt und die Sprengladung unter den Schiffsboden in die Nähe des Kiels gelangt.Das in Fig. 2, 5 und 6 angedeutete Hebelsystem χ wirkt auf die Absperrventile y der Betriebsmaschinen in einer die Rückwirkung der Spierenschwenkung auf die Torpedostellung aufhebenden Weise ein.■» Patent-Anspruch:Selbstfahrender Torpedo, dessen Sprengladung an dem Vorderende einer beim Auftreffen des Torpedos auf das Schutznetz o. dgl. herabklappenden wagerechten Spiere angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiere am Torpedo um eine senkrechte Achse drehbar befestigt und mit einer Schwenkvorrichtung verbunden ist, die von einer am Vorderende des Torpedos angebrachten Stellplatte in Gang gesetzt wird und die Spiere jedesmal nach dem Schiff hin dreht, wenn der Torpedo unter einem spitzen Winkel auf das Netz trifft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248282C true DE248282C (de) |
Family
ID=507009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248282D Active DE248282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4145148A (en) * | 1976-10-01 | 1979-03-20 | Sakura Color Products Corporation | Ball-point pen for a low-viscosity ink |
-
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- DE DENDAT248282D patent/DE248282C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4145148A (en) * | 1976-10-01 | 1979-03-20 | Sakura Color Products Corporation | Ball-point pen for a low-viscosity ink |
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