DE247987C - - Google Patents

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DE247987C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 247987 KLASSE 10«. GRUPPE
in BOCHUM.
Zusatz zum Zusatzpatent 218824 vom 13. Juni 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1910 ab. Längste Dauer: 13. März 1921.
Zur Höheneinstellung der Planierstangen von Einebnungsvorrichtungen für Koksöfen ist es bekannt, die Planierstange samt ihrem Antriebsritzel in einem besonderen einheitlichen, am Hauptgestell geführten Hilfsgerüst zu verstellen. Bei der üblichen Kraftübertragung von der Antriebsmaschine auf die Planierstange mit Hilfe von Zahnräderübersetzungen müssen dabei besondere Vorkehrungen getroffen werden, um trotz der Verstellung der Planierstange den verläßlichen Eingriff der Übertragungsglieder zu gewährleisten; dies ist beispielsweise durch Einschaltung zweier Kegelräderpaare, von denen das eine in dem Masehinengerüst, das andere in dem Hilfsgerüst für die Planierstange angeordnet ist und die beide durch eine genutete Welle auf Drehung, aber unter Längsverschieblichkeit gekuppelt werden, bewirkt worden.
Die Erfindung folgt nun der Erkenntnis, daß man in einfachster Weise der Forderung des genauen Eingriffes der Kraftübertragungsglieder bei der Verstellung der Planierstange nachkommen kann, wenn . unter Anwendung des Antriebes nach Patent 218824 die gezahnte Wälzbahn des von dem Schwinghebel bzw. Kurbelantrieb hin und her bewegten losen Antriebsritzels fest mit dem Hilfsgerüst verbunden wird. Es bleibt nämlich auf diese Weise der erforderliche Eingriff mit dem Antrieb völlig bestehen, da die das Ritzel antreibende Schubstange damit lediglich einen kleinen, völlig unschädlichen Winkel gegen: ihre normale wagerechte Mittellage bilden braucht; es wird also eine völlig freie Einstellbarkeit ohne jede Beeinträchtigung der Antriebsverhältnisse erzielt. Um eine völlig gleichmäßige Hebung des Hilfsgerüstes zu erzielen, wird dieses mittels eines geeigneten Druckmittels durch im Maschinengestell angeordnete Hubzylinder gehoben und gesenkt. Dabei ist es leicht möglich, durch Kupplung der einzelnen Hubkolben untereinander ihr Vor- oder Nacheilen zu verhüten, also auf gleichmäßigen Hub des Hilfsgerüstes hinzuwirken, ohne daß durch diese Kupplung größere Kräfte zu übertragen wären.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Erfindung in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Querschnitt.
In dem, wie üblich, auf Rädern α verschiebliehen Maschinengerüst b ist die Antriebsmaschine c untergebracht, die mittels Kurbel d und Pleuelstange e die Schwinge f antreibt, die fest im Gestell b verlagert ist. Diese Schwinge f ist durch Schubstange g mit dem Ritzel h gekuppelt, das einerseits in die nur am hinteren Ende der Einebnungsstange i erforderliche Zahnung eingreift, anderseits sich auf der Zahnstange k abwälzt. An dem Gerüst b führt sich das Hilfsgerüst I mit den Gleit-
bahnen m, das die Laufrollen η für die Einebnungsstange i und damit diese selbst trägt. Das Anheben des Gerüstes / erfolgt dabei durch in dem festen Gerüst b angeordnete Hubzylinder o, die in Abständen angeordnet sind und. deren Kolben -p gemeinsam durch Einlassen oder Auslassen eines Druckmittels gehoben oder gesenkt werden. Hiermit wird die immerhin große Kräfte erfordernde Verstellung erleichtert und beschleunigt; da ja die Einstellung unter Umständen vor den einzelnen öfen laufend verändert werden muß, so ist diese Vereinfachung der Arbeit von größter Bedeutung.
Um dabei noch die Bewegung der Hubkolben p in zwangläufiger Abhängigkeit voneinander vor sich gehen zu lassen, sind dieselben durch die untereinander mittels des Gestänges q verbundenen Winkelhebel r kinematisch gekuppelt. Die Winkelhebel r sind dabei gleich mit Verlängerungen s versehen, auf denen Gewichte t sitzen, die die Last des Hilfsgerüstes I und der damit verbundenen Teile teilweise ausgleichen. Es ist hierbei wohl zu beachten, daß durch die zwangläufige Kuppelung der Hubzylinder keine größeren Kräfte geleitet werden, da durch diese Zusammenschaltung der Hubkolben nur das Vor- oder Nacheilen eines Kolbens gegen die anderen vermieden werden soll.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen nach Patent 218824 mit der Höhenlage nach samt ihrem Antriebsritzel in einem besonderen einheitliehen, am Hauptgestell geführten Hilfsger üst verstellbarer Einebnungsstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzbahn (k) für das lose Antriebsritzel (h) fest mit dem Hilfsgerüst (I) verbunden ist, so daß sich die Verstellung der Einebnungsstange (i) unter geringer Schiefstellung der Schubstange (g) für das Ritzel ohne weiteres vollziehen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgerüst durch im Hauptgestell in Abständen angeordnete Hubzylinder mittels eines geeigneten Druckmittels gehoben und gesenkt wird, zum Zwecke, die Verstellung zu erleichtern und zu beschleunigen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Hubkolben unter sich zwangläufig durch ein kinematisches Gestänge gekuppelt sind, das ein Vor- oder Nacheilen eines einzelnen Kolbens verhütet, wobei mit dem Gestänge gleich ein Gewichtsausgleich für das Hilfsgerüst und die von diesem getragenen Teile verbunden sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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