DE217549C - - Google Patents

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DE217549C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVl 217549 — KLASSE 10«. GRUPPE
Einebnungsvomchtung mit Schubkurbelgetriebe für Koksöfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1908 ab.
Die Vorrichtung dient zum Ebnen der in die Koksöfen eingefüllten Kohle. Sie hat den Zweck, diese so zu ebnen, daß der Ofen gleichmäßig über der ganzen Länge gefüllt wird. Hierzu wird, wie gebräuchlich, eine Stange von zweckmäßiger Form verwendet, die unterhalb der Decke des Ofens abwechselnd vorwärts und rückwärts bewegt wird. Gegenstand der Erfindung ist nun ein eigen-
w artiges Schubkurbelgetriebe, das am hinteren Ende einer Einebnungsstange bekannter Form angreift, wobei aber das Ende der Stange mit einer Führung versehen ist, die ein Verdrehen •des Endes sowohl um eine senkrechte Achse als auch um die Stangenachse selbst verhindert.
Die bisher bekannten Einrichtungen, die dazu dienen, den Einebnungsstangen eine selbsttätig gesteuerte hin und her gehende Bewegung zu erteilen, ohne die Bewegung des Antriebsvorgeleges umkehren zu müssen, verwenden Zahnstangen, deren Zähne zum Teil über die Tragrollen laufen oder mit in den Ofen gelangen, in Verbindung mit stoßartig wirkenden Wendegetrieben, deren Stöße" durch Friktionseinrichtungen erträglich gemacht werden müssen, oder sie verwenden durch Kurbeln angetriebene Schwingen, die bei dem notwendigen großen Hube der Stange und dem beschränkten Räume ihres sehr sperrigen Baues wegen zu Unzuträglichkeiten führen müssen. Bei der ersteren Art muß die lebendige Kraft der Stange jedesmal beim plötzlichen Umsteuern durch die Friktionseinrichtung abgebremst werden.
Durch die große Hitze, die die öfen ausstrahlen, leiden aber die für diese Zwecke verwendbaren Materialien wie Holz, Leder, Gummi u. dgl., außerdem müssen die betreffenden Teile der starken Abnutzung wegen oft nachgestellt werden. Die vorliegende Erfindung beseitigt alle* diese Nachteile dadurch, daß durch ein eigenartiges Kurbelgetriebe eine vollständig zwangläufig geregelte Beschleunigung und Verzögerung der Bewegung der Einebnungsstange erreicht wird, wenn diese in dem in bekannter Weise vorgeschobenen und festgelegten Rahmen f in Bewegung gesetzt wird.
Die Stange α (Fig. 1) wird mit ihrem vorderen Teile in üblicher Weise durch Rollen b geführt, die in dem quer zu den Kokskammern fahrbaren Gerüst c gelagert sind. Mit ihrem' hinteren Ende ist sie mit einem Wagen d fest verbunden, der durch senkrechte und wagerechte Rollen e in einer Schienenbahn oder einem Rahmen f geführt wird.
In dem Wagend ist die Kurbel'g derart gelagert, daß sie um einen gewissen Winkel α (Fig. 4), der aber durch Anschläge begrenzt ist, schwingen kann Der freie Zapfen h der Kurbel g ist .eigenartig ausgebildet, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Er fügt sich so als Kettenbolzen in eine Gelenkkette i ein, daß er die Kettenrollen anstandslos passieren kann und doch die für die Festigkeit als Kurbelzapfen nötige' Verstärkung an der Wurzel k erhält; letzteres ist durch ein vergrößertes Auge der Kettenlaschen erreicht. Die Kette * läuft als Kette ohne Ende über die beiden verzahnten
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Rollen I und m, die freiliegend in mit der Laufbahn f fest verbundenen Lagerböcken η drehbar gelagert sind.
Auf der Achse der Rolle I ist das Zahnrad ο (Fig 2) aufgekeilt.
Die Fahrbahn f ist zu einem steifen Rahmen ausgebildet, der mit seinen Laufschienen über die mit Rändern versehenen, im Gerüst c gelagerten Rollen p laufen kann. Durch eine Kettenübertragung, bestehend aus zwei Ketten ohne Ende q, kann der Rahmen f aus der Stellung 1 in die Stellung 2 (Fig. 1) und umgekehrt gebracht werden, wenn das Kettenrad r durch eine lösbare Kupplung s mit dem auf dent Gerüst c gelagerten, von einem umkehrbaren Motor angetriebenen Zahnradvorgelege t verbunden wird.
In der Stellung 2 kommt das Zahnrad 0 mit dem Rade u des Vorgeleges t in Eingriff.
Ferner ist in dieser Stellung die Kupplung s durch den Rahmen f mittels eines Anschlags eben ausgerückt und eine Sperrklinke ν eingefallen, die das Zurückgehen des nach vorn gegen eine Begrenzung anliegenden Rahmens f verhindert. Die Klinke ν ist von Hand ausrückbar.
Die Stellung 1 ist die Ruhestellung, bei welcher das Gerüst c von einem Ofen zum anderen gefahren werden kann.
Der Arbeitsvorgang ist nun so, daß der Wärter zunächst die Kupplung s einrückt und den Motor derart in Bewegung setzt, daß der Rahmen/ in die Stellung 2 gebracht wird, wobei die Stange α so weit in den Ofen gelangt, daß die Einebnungsarme sich sämtlich innerhalb des Ofens befinden.
Der Rahmen f legt sich gegen die Begrenzung, die Sperrklinke ν fällt ein und das Zahnrad u bewegt das Rad ο und damit den Kurbelmechanismus, wodurch der Stange eine hin 4·> und her gehende Bewegung von bestimmter Länge erteilt wird. Ist die Kohle in dieser Weise genügend geebnet, so wird der Motor im geeigneten Augenblick stillgesetzt, die Kupplung s eingerückt und der Motor in entgegengesetzter Richtung angelassen, wodurch der Rahmen wieder in die Stellung 1 zurückgebrächt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einebnungsvorrichtung mit Schubkurbelgetriebe für Koksöfen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem hinteren Ende der Einebnungsstange verbundenes, durch Kette ohne Ende bewegtes Schubkurbelgetriebe in einem im Stangengerüst ange-' ordneten, in der Richtung der Kammerachse verschiebbaren Führungsrahmen gelagert ist, das der Einebnungsstange die zum Einebnen der Kohle notwendige hin und her gehende Bewegung erteilt, wenn der Rahmen in bekannter Weise so weit vorgeschoben und festgelegt ist, daß das Antriebszahnrad des Kurbelgetriebes mit einem auf dem fahrbaren Stangengerüst gelagerten, durch Umkehrmotor angetriebenen Zahnradvorgelege in Eingriff gekommen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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