DE247799C - - Google Patents

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DE247799C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 247799 KLASSE 57c. GRUPPE
THEODOR BUSAM in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum schnellen Herstellen von Bromsilberpostkarten und ähnlichen Kopien. Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß in einem lichtdicht abgeschlossenen Kasten die Kopiervorrichtung und die Entwicklungsbäder untergebracht sind, an welche letztere sich eine Auspreßvorrichtung und eine Vorrichtung zum Bedrucken anschließt. Die Preß- und die
ίο Druckvorrichtung sind mit den anderen Teilen derart in Verbindung gebracht, daß bei kontinuierlichem Antrieb der Transport des Bromsilberpapiers auf kürze Zeit aussetzt, während gleichzeitig der Verschlußdeckel der Kopiervorrichtung gehoben und das Papier durch eine Preßplatte fest gegen das Negativ angedrückt wird. Nach der Belichtung wird das Bromsilberpapier durch das Entwickler- und dann durch das Fixier- und das Wasserbad hindurchgezogen, worauf es zwischen zwei Preßwalzen läuft, die den Papierstreifen so weit abtrocknen, daß er beim Durchgang durch die Druckvorrichtung auf der Adreßseite mit dem erforderlichen Vordruck versehen werden kann. Der Transport zwischen zwei Belichtungsphasen entspricht jedesmal der Länge einer Postkarte. Die Ruhelage des Streifens während der Belichtungszeit wird dadurch erzielt, daß das Antriebszahnrad, welches auch den Belichtungsdeckel und die Preßplatte mittels Hebelübersetzung bewegt, mit einer entsprechenden Zahnlücke ausgerüstet ist.
Die Druckvorrichtung besteht aus der die Typen aufnehmenden Walze und mehreren Farbwalzen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung durch die Fig. 1 bis 9 dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Rückansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 4 die Seitenansicht von der Seite der Druckvorrichtung,
Fig. 5 eine Oberansicht,
Fig. 6 die Oberansicht des Belichtungsdeckeis,
Fig. 7 die Seitenansicht desselben,
Fig. 8 einen Querschnitt durch die Typenwalze und
Fig. 9 eine Ansicht derselben.
In einem lichtdicht abgeschlossenen Raum ist eine Bromsilberpapierrolle α untergebracht. Der Raum hat oben eine Öffnung, in welche das photographische Negativ eingesetzt wird. Diese öffnung wird durch den Preßrahmen 0 und Belichtungsklappe ft1 (Fig. 1, 5 und 6) abgedeckt. Der Preßrahmen 0 dient zum Anpressen des Negativs und ist durch den Bügel z2 gehalten, der in am Kasten befestigten Lagern drehbar gelagert ist. Am Bügel z2 sitzt ein Hebel ft, der an seinem unteren Ende einen Sperrzahn y2 trägt, welcher in eine am Kasten befestigte Rastenplatte xz eingreift und dadurch den Preßrahmen 0 festpreßt. Die Belichtungsklappe p1 ist an einer schmalen Seite mit Scharnier versehen und an dem
Preßrahmen ο befestigt, so daß die Klappe durch die Stange r bis etwa zu einem Winkel von 45 ° gehoben werden kann.
In dem die Rolle α beherbergenden Raum ist eine Führungsrolle f und eine Preßplatte m untergebracht. Die erstere dient dazu, das Bromsilberpapier so zu führen, daß es in wagerechter Richtung zwischen der Negativplatte h und der Preßplatte m hindurchgeht.
ίο An den Rollenraum anschließend sind die Behälter u für die verschiedenen zum Entwickeln der Bilder erforderlichen Bäder angeordnet. Die Behälter u sind mit Führungsrollen ν ausgerüstet, über welche der Papierstreifen gelegt wird. Jeder Behälter u ist mit einem Einfülltrichter x, y und ζ versehen, und der ganze Raum kann durch die Deckel a1, b1 abgedeckt werden. Nach dem Verlassen des Wasserbades w gelangt der Papierstreifen durch die beiden Preßwalzen b, c zu der Druckvorrichtung, die aus der Antriebs walze, der die Typen aufnehmenden Druckwalze t1 und den Farbwalzen u1 besteht. Der Antrieb der verschiedenen Walzen untereinander wird durch die Stirnräder e, s, i und i1 und die Schnurscheiben e1, f1 bewirkt, während die Farbwalzen durch Friktion angetrieben werden.
Die Antriebskurbel d sitzt auf der Achse des Stirnrades e, das mit dem Zahnrad s in Eingriff steht. Mit diesem letzteren sitzt das Rad i auf derselben Achse. Der Zahnkranz des letzteren Rades weist eine Lücke_auf, so daß das mit ihm in Eingriffsfehende Rad i1 zeitweilig nicht mitgenommen wird. Auf der Achse dieses Rades i1 sitzt die Preßwalze b, die zusammen mit der Walze c den Transport des Papierstreifens g bewirkt. Die Walze c
■ kann mittels einer Stellschraube d1 fest auf die Walze b gedrückt werden. Das Rad * ist außer mit der Zahnlücke auch noch mit einem seitlichen Ansatz I1 und einem Stift m1 ausgerüstet, die so angeordnet sind, daß sie im Verlauf der Umdrehung nacheinander mit den zweiarmigen Hebeln I und o1 in Berührung kommen und diese dadurch zum Ausschlag bringen. Dieser Ausschlag bewirkt bei dem Hebel o1 das Anpressen der Preßplatte in bzw. des über sie hinweglaufenden Papierstreifens g gegen das Negativ h mit Hilfe der l Stange q und der unmittelbar folgende Ausschlag des Hebels I das öffnen des Belichtungsdeckels p1 mit Hilfe der Stange r. Während dieser Zeit steht die Zahnlücke des Rades i dem Zahntrieb i1 gegenüber, so daß die Bewegung des Papierstreifens g unterbrochen ist.
Die Druckwalze t1 ist so eingerichtet, daß sie an beiden Enden mit Transportringen für den Papierstreifen versehen ist. In einem senkrecht und parallel zur Achse verlaufenden Schlitz ist der die Typen b'2 aufnehmende Einsatz a2 untergebracht, während in bestimmten, durch die Lineatur bedingten Abständen Ringe d2 auf die Walze aufgeschoben sind.

Claims (2)

Pate N t-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Kopieren, Entwickeln und Bedrucken von Bromsilberpostkarten auf einem langen lichtempfindlichen Papierband, gekennzeichnet durch in einem lichtsicheren Raum angeordnete Kopier-, Entwickel-, Abpreß- und Druckvorrichtungen, die sämtlich von einer Stelle aus so angetrieben werden, daß das Papierband während des Kopierens stillsteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Anheben der Preßplatte (m) und des Belichtungsdeckels (p1) durch zweiarmige Hebel (I und o1) und Verbindungsstangen (q, r) von einem Zahnrad (i) aus erfolgt, das in seinem Kranze eine Lücke aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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