DE62819C - Roll-Cassette für photographische Apparate - Google Patents

Roll-Cassette für photographische Apparate

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Publication number
DE62819C
DE62819C DENDAT62819D DE62819DA DE62819C DE 62819 C DE62819 C DE 62819C DE NDAT62819 D DENDAT62819 D DE NDAT62819D DE 62819D A DE62819D A DE 62819DA DE 62819 C DE62819 C DE 62819C
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
wheel
spring
photographic apparatus
paper strip
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62819D
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English (en)
Original Assignee
P. NADAR in Paris, 51 Rue d'Anjou; 1
Publication of DE62819C publication Critical patent/DE62819C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/30Locating spools or other rotatable holders of coiled film
    • G03B17/305Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Im Nachstehenden ist eine Roll-Cassette beschrieben, bei welcher die Markirung der Grenzen der einzelnen Aufnahmen in dem lichtempfindlichen Papierstreifen auf einfache Weise bewirkt wird. :
Das Gehäuse 1 wird durch einen Schiebedeckel 2 geschlossen, den man zur Zeit der Aufnahme fortnimmt. Eine Feder 5 bethätigt den Riegel 4, welcher nach Wegnahme des Deckels in Thätigkeit tritt. Um die Spule 13 ist der Papierstreifen gewickelt. Diese Spule wird durch vier Leisten von viertelkreisförmigem Querschnitt gebildet, die Längsschlitze 24' zwischen sich lassen. Sie dreht sich auf zwei Zapfen 9 und 10, Fig. 2, welche in den Wänden 7 und 8 des Gehäuses gelagert sind. Auf dem Zapfen 10 dreht sich die Scheibe 11, welche einen oder zwei Zapfen 12 trägt, die sich in entsprechende Löcher der Spule einlegen und so die Spule 13 fest mit der Scheibe 11 verbinden. Ein Schlüssel 25' dient dazu, das Ende des Papierstreifens fest mit der Spule zu verbinden.
Die Spule 13', welche an der Scheibe 11α .angeordnet ist, besitzt dieselbe Anordnung wie Spule 13,. nur mit dem Unterschied, dafs die Spule 13' von aufsen ihre Bewegung durch einen Schlüssel 14, Fig. 2, empfangen kann. Bei dieser Bewegung rollt sich der Papierstreifen von der Spule 13, um die er anfangs gewickelt war, auf die Spule 13' auf.
Eine Bremsvorrichtung ist angebracht, welche aus einer Feder mit zwei Sperransätzen 15 und 15' besteht; sie dreht sich frei um einen Drehpunkt 16 und greift in die Riffelung der Scheiben 11 und 11' ein. Bei der in Fig. 1 gezeigten Lage der Bremsvorrichtung legt sich ein Arm der Feder gegen den kleinen Zapfen 17, welcher an der Wand des Kastens befestigt ist. Der kleine Hebel 18 ist urn die Achse 19 drehbar, so dafs er gegen die Feder stöfst. Die Feder wird so gegen den Zapfen 17 geprefst.
Die Spulen 13 und 13' können sich nur in der in Fig. 1 durch Pfeile angegebenen Richtung drehen. Der Hebel 18 besitzt eine Oeffnung 20, in welche von der Wand des Kastens aus ein Stift eingreift. Bei Umstellung des Hebels wird die Feder frei, und die Spulen können jetzt in beliebiger Richtung gedreht werden.
Innerhalb des Gehäuses ist oben der hohle Metallcylinder 21 angeordnet, welcher aufsen gerieft ist, so dafs der Papierstreifen nicht über ihn hinweggleiten kann, ohne ihn zu drehen. Der Umfang dieses Cylinders ist der halben Länge des Bildes gleich. - In diesem hohlen Cylinder ist eine Walze 22 derart angeordnet, dafs die auf derselben befestigten Messer 25 nach jeder zweiten Umdrehung des Cylinders durch Oeffnungen 26 desselben hindurchtreten. Dies wird dadurch herbeigeführt, dafs die Achsen der Walze und des Cylinders mit in einander greifenden Zahnrädern, vom Uebersetzungsverhältnifs 1 : 2 versehen sind.
Die hier beschriebene Vorrichtung.bildet den wesentlichen Theil der vorliegenden Erfindung, während die weiter un.ten beschriebenen Anordnungen nur der Vollständigkeit wegen mit in die Beschreibung aufgenommen worden sind.
Der Trieb 23, Fig. 2, welcher auf der Achse der Rollen angeordnet ist, besitzt eine
doppelt so grofse Anzahl Zähne als der Trieb 24.
Nachdem der Papierstreifen über den Cylinder 21 gegangen ist, gelangt er vor die Platte 27, wo er der Wirkung des Lichtes ausgesetzt wird; er läuft dann zur Rolle 28, welche dadurch in Drehung versetzt wird und welche seine Richtung verändert, so dafs er nach der Spule 13' geleitet wird. '
Um die Zahl der erzeugten Bilder festzustellen, werden die doppelten Läufe des Cylinders 21 gezählt; hierzu dient eine aus den Rädern 29 und 33, Fig. 2, bestehende Zählvorrichtung, auf deren Umfang die Zahlen ο bis 9 angegeben sind. Das eine Rad macht eine Zehntelumdrehung, während das andere Rad eine vollständige Umdrehung macht. Das eine Rad (29) ist auf der Welle 30 aufgekeilt, welche durch ein Zahnrad 31 getrieben wird.
Ein Sperrhaken 32 greift vom Cylinder 21 aus bei jeder Umdrehung dieses Cylinders in das Zahnrad 31 ein und läfst dieses um einen Zahn weiter drehen, d. h. um ein Zwanzigstel einer Umdrehung. Das Rad 29 folgt der Bewegung und rückt somit um ein Zehntel einer Umdrehung vor. Das Rad 29 zeigt somit die Zahl der erzeugten Bilder an. Dieses Rad wirkt nur bis zur Zahl 9, von diesem Augenblick an dreht es das Rad 33 um eine Zehntelumdrehung. Dieses dreht sich concentrisch mit dem Rad -29 und besitzt zehn Oeffnungen 34, die mit einer Oefrhung 35, welche auf dem dem Zeichen ο des Rades 29 entsprechenden Strahl zusammentreffen können. In die Oeffnung 35 dringt ein von einer Feder 37 getragener Haken 36. Diese Feder ist in 38 am Rad 29 angeschlossen, so dafs der Haken sich mit Rad 29 zusammendrehen kann. Die Feder endigt oben in einen umgebogenen Theil 39. Die Zählvorrichtung wird von einer Metallplatte 40 bedeckt. Diese Platte besitzt eine Oeffnung 41, Fig. 1. Auf der Welle des Zählers ist der Melder 42 angebracht. Diesen bildet ein Sperrrad, gegen welches sich die am Kasten angeordnete Feder 43 legt. Jedesmal wenn der Zähler um eine Einheit vorrückt, so fällt das Ende der Feder um einen Zahn und erzeugt ein Geräusch, welches dem mit der Cassette Arbeitenden anzeigt, dafs er den Schlüssel 14 nicht weiter drehen soll. Mit 44 ist eine Rolle bezeichnet, deren Achse durch zwei Federn 45 und 45' getragen wird, welche sich gegen die vordere Seite und die Rückseite desjenigen Theiles des Papierstreifens drücken, welcher von der Spule 13 nach dem Cylinder 21 läuft, so dafs der Papierstreifen auf diese Weise genügend gespannt gehalten wird. ■
Die beiden entgegengesetzten Wände des-Gehäuses werden durch die Stange 46 in geeigneter Entfernung von einander gehalten.
Das Ende des Papierstreifens ist durch ein leinenes Band 48 verlängert, Fig. 1. Die Befestigung des Papierstreifens" wird durch eine Klammer 49 bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Roll-Cassete für photographische Apparate, bei welcher die Markirung der Grenzen der einzelnen Aufnahmen in dem lichtempfindlichen Papierstreifen dadurch bewirkt wird, dafs der letztere durch Reibung einen Hohlcylinder (21), dessen Umfang gleich der halben Länge des Bildes ist, in Umdrehung versetzt, in welchem eine Walze (22) so angeordnet ist, dafs auf derselben befestigte Messer (25) nach jeder zweiten Umdrehung des Cylinders durch Oeffnungen desselben hindurchtreten, was dadurch herbeigeführt wird, dafs die Achsen der Walze und des Cylinders mit in einander greifenden Zahnrädern vom Uebersetzungsverhältnifs 1 : 2 versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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