DE247253C - - Google Patents

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DE247253C
DE247253C DE1910247253D DE247253DD DE247253C DE 247253 C DE247253 C DE 247253C DE 1910247253 D DE1910247253 D DE 1910247253D DE 247253D D DE247253D D DE 247253DD DE 247253 C DE247253 C DE 247253C
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DE1910247253D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

Elften ■'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 247253-KLASSE 42p. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1910 ab.
Fahrpreisanzeiger, bei welchen beim Außerbetriebsetzen eine Kupplung zwischen dem Antriebsmechanismus und dem Zählwerk gelöst wird, um bei der Nullstellung nicht alle Antriebsräder mitdrehen zu müssen, sind bekannt. Von diesen bekannten Konstruktionen unterscheidet sich der Fahrpreisanzeiger gemäß der Erfindung dadurch, daß die Kupplung von einem Anschlage aus in Tätigkeit
ίο gesetzt wird, der auf einem Schieber sitzt, welcher gleichzeitig auch die Mechanismen zur Zehnerübertragung von einem Zählwerksring zum anderen und ferner die Räder zur Nullstellung der einzelnen Zählwerksringe trägt.
Dieser Schieber steht mittelbar mit der Fahne des Fahrpreisanzeigers in Verbindung, und zwar derart, daß beim Aufstellen der Fahne, also beim Außerbetriebsetzen des Fahrpreisanzeigers, die Zehnerübertragungsräder ausgerückt, die einzelnen Zählwerksringe also voneinander unabhängig gemacht werden und die Nullstellungsräder eingerückt werden. Gleichzeitig wird aber auch die Kupplung zwischen dem Antriebsmechanismus samt allen Zwischen- und Wechselrädern und den Zählwerksringen gelöst, so daß bei der Nullstellung lediglich die Zählwerksringe bewegt werden. Bei Inbetriebsetzen des Fahrpreisanzeigers wird der genannte Schieber in der entgegengesetzten Richtung verschoben, so daß die Kupplung eingerückt, die Nullstellungsräder ausgerückt und die Zehnerübertragungsmechanismen eingerückt werden.
Die Zeichnung zeigt den in Betracht kommenden Teil des Fahrpreisanzeigers in Draufsieht.
Durch den Wagenradantrieb 1 wird unter Vermittlung der Zahnräder 2 und 3 die Welle 4 angetrieben, die auf einem von außen zu handhabenden Schieber 5 gelagert ist und die Wechselräder 6 und 7 trägt. Durch verschiedene Einstellung des Schiebers 5 steht bald das Zahnrad 6 mit dem Zahnrad 8, bald das Zahnrad 7 mit dem Zahnrad 9 in Eingriff, und da das Übersetzungsverhältnis zwischen 6 und 8 von dem zwischen 7 und 9 verschieden ist, so wird die Welle 10, auf welcher die Zahnräder 8 und 9 sitzen, je nach der Schaltung verschieden angetrieben. Auf der Welle 10 sitzt das Sperrad 11, in welches die Klinke 12 eingreift, die auf der, auf der Welle 10 lose sitzenden Scheibe 13 befestigt ist. Mit der Scheibe 13 ist fest verbunden das Zahnrad 14, von dem der weitere Antrieb des Zählwerkes abgeleitet wird.
Der Antrieb der Uhr 15 wirkt durch einen geeigneten Übersetzungsmechanismus unter Vermittlung der Zahnräder 16 und 17 auf die Welle 18, auf der eine gegen relative Verdrehung gesicherte, aber achsial verschiebbare Hülse 19 sitzt, die zwei Zahnräder 20 und 21 trägt. Die Welle 18 ist auf den im Gehäuse befestigten Stützen 22, 23 gelagert. Die Hülse 19 wird von dem einen Ende des doppelarmigen Hebels 24 gefaßt, dessen anderes Ende in der Bahn eines Anschlages 25 des Schie-
bers 5 gelegen ist, so daß bei Verschiebung des Schiebers 5 auch eine Verschiebung der Hülse 19 samt den Zahnrädern 20 und 21 stattfindet, um bei Änderung des Über-Setzungsverhältnisses zwischen Fahrradantrieb und der Welle 10 auch eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Welle 18 und dem Antriebe des Zählwerkes eintreten zu lassen. Dies hat den Zweck, daß der Tarif der Wartegebühr sich mit dem jeweils eingestellten Tarif im geraden Verhältnis ändert. Die Rückbewegung der Hülse 19 (nach links) erfolgt durch die Kraft einer Feder.
In der Zeichnung ist der Eingriff zwischen den Zahnrädern 16 und 17 gelöst dargestellt, da der Fahrpreisanzeiger außer Betrieb dargestellt ist. Das In- und Außerbetriebstellen des Fahrpreisanzeigers geschieht durch einen Schieber 26, der mit der Fahne in Verbindung steht und bei Aufklappen der Fahne im Sinne der Zeichnung nach oben und beim Niederklappen der Fahne nach unten verschoben wird. In der Zeichnung ist der Schieber in seiner obersten Stellung, also bei aufgeklappter Fahne, gezeigt. Mit dem Schieber 26 ist ein Ansatz 27 fest verbunden, der durch einen Schlitz der Zwischenwand 28 gegen das Innere des Fahrpreisanzeigers vorragt und einen Stift 29 trägt, der in einen Schlitz 30 eines Schiebers 31 hineinragt. Wird der Schieber 26 nach abwärts geschoben, so wird der Schieber 31 durch Zusammenwirken des Stiftes 29 mit dem Schlitz 30 nach links geschoben. Auf diesem Schieber 31 sind einzelne, hier nicht, dargestellte Zwischenglieder des Zählwerksmechanismus gelagert, die die Weiterschaltung von einem Zählwerksring zum anderen besorgen und beim Inbetriebsetzen des Fahrpreisanzeigers eingerückt, beim Außer betriebsetzen des Fahrpreisanzeigers aber ausgerückt werden, um die einzelnen Zählwerksringe voneinander unabhängig in die Nullstellung drehen zu lassen. Dieser Schieber 31 hat aber auch den Zweck, bei In- und Außerbetriebsetzung des Fahrpreisanzeigers den Uhrenantrieb ein- bzw. auszurücken, und dies geschieht dadurch, daß das Zahnrad 17 auf der Welle 18 achsial verschiebbar ist und durch eine auf dem Schieber 31 befestigte Stütze 32 gezwungen ist, die Bewegungen des Schiebers 31 mitzumachen, während die Welle 18, die in den fixen Ständern 22 und 23 gelagert ist, an Ort und Stelle verbleibt. Durch die Verschiebung des Schiebers 26 nach abwärts wird also der Schieber 31 nach links geschoben, so daß das Zahnrad 17 mit dem Zahnrad 16 in Eingriff gelangt, wodurch der Uhrantrieb eingerückt ist.
Die Ein- und Ausrückung des Wagenradantriebs geschieht gleichfalls durch die Bewegung des Schiebers 26 vermittels des Hebels 33, der auf eine Kupplung der Antriebswelle ι einwirkt.
Auf dem Schieber 31 ist ferner ein Arm 34 befestigt, der in einen Hals der Nabe des achsial verschiebbaren Sperrades 11 eingreift. Wird nun der Schieber 31 beim Aufstellen der Fahne nach rechts geschoben, so wird die Kupplung zwischen dem Zahnrad 14 und der Welle 10 gelöst, so daß der Mechanismus zur Verstellung der Zählwerke auf Null, der gleichfalls durch das Aufstellen der Fahne wirksam wird, auf die Welle 10 nicht mehr einzuwirken vermag; während der Nullstellung verbleibt also das Wechselgetriebe in Ruhe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalt- und Nullstellvorrichtung für Fahrpreisanzeiger, bei welcher ein von der Fahne bewegbarer Schieber das Ein- und Ausschalten der Zählwerkskupplungen mit dem Antriebsmechanismus sowie die Nullstellung der Zählwerke bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Fahne bewegte Schieber (26) durch geeignete Mittel (27, 39, 30) einen zweiten Schieber (31) bewegt, welcher die Zehner- und Nullschaltungsräder trägt und mit Ansätzen oder Armen (32, 34) versehen ist, durch welche der Uhr- und Wagenradantrieb (16, 17 und 11, 12, 13, 14) von dem Zählwerk bei dessen Nullstellung ausgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910247253D 1910-07-08 1910-07-08 Expired DE247253C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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