DE246777C - - Google Patents
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- DE246777C DE246777C DENDAT246777D DE246777DA DE246777C DE 246777 C DE246777 C DE 246777C DE NDAT246777 D DENDAT246777 D DE NDAT246777D DE 246777D A DE246777D A DE 246777DA DE 246777 C DE246777 C DE 246777C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/022—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using mechanical signalling device
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
freigegeben wird.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kurzzeitwecker, dessen Eigenartigkeit darin besteht,
daß die Abstellerauslösung mit Hilfe der Auslösescheibe und des Sperrarmes der Weckerwerkankerwelle in der Weise erfolgt,
daß mit der Bewegung der Auslösescheibenkerbe in den Bereich des Stützpunktes des
Sperrarmes dieser zum Weckruf sich mit der Weckerwerkankerwelle bewegt und durch Auflaufen
an der Kerbengrundflanke der Auslösescheibe durch Mitbewegen eines dem
Weckerwerkabsteller zugehörigen Armes die selbsttätige Auslösung des Abstellers veranlaßt,
sofern derselbe zuvor zwecks Unterbrechung des Weckrufes eingerückt war.
In der Zeichnung ist der Kurzzeitwecker in einer beispielsweisen Ausführung als Stundenwecker
zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht im teilweisen Mittelschnitt.
Fig. 2 läßt die zugehörige Vorderansicht bei zum Teil weggebrochener Gestellvorderplatine
in zwei Lagen der Weckerwerkauslöse- und Abstellerteile erkennen.
Fig. 3 veranschaulicht eine Seitenansicht
und
Fig. 4 die Vorderansicht hierzu bei zwei weiteren Stellungen der Bewegungsteile.
Die Weckerwerkauslösevorrichtung besteht aus einer Scheibe α mit Einfallkerbe b und
einem fallenartigen Auslöse- und zugleich Sperrarm c, der mit der Weckerankerwelle d
in fester Verbindung steht. Die Scheibe a sitzt auf dem vorderen Ende der Minutenradwelle
e des Kurzzeitmessers fest, und es ruht während des Ganges der Uhr das hakenförmig
umgebogene Ende des Auslöse- und Sperrarmes c auf dem Scheibenumfang auf und verhindert dadurch die Weckertätigkeit.
Da die Minutenradwelle stündlich einen Umlauf ausführt, so kommt die Scheibenkerbe b
der sich in Richtung der Uhrzeigerbewegung drehenden Auslösescheibe a in diesem Zeitraum
einmal in den Bereich des Sperrarmes c. Dieser wird dadurch frei und kann entsprechend
den Bewegungen der Weckerankerwelle d in Schwingung treten.
Auf der Ankerwelle d, die zugleich auch Hammerwelle sein kann, ist außerdem ein
hakenförmig gebogener Sperrarm f angebracht, der die Bewegungen dieser Welle mitmacht
und in dessen Schwingungsbereich der Weckerwerkabstellhebel g mit seiner Sperrpalette h
gebracht werden kann. Dies geschieht durch Niederbewegen eines von außen zugänglichen
Druckknopfes, dessen Stängchen i auf den Weckerwerkabstellhebel g einwirkt. Dieser
dreht sich um die Achse I und steht unter der Einwirkung einer Schraubenfeder m, die
das Bestreben hat, denselben in der in vollen Linien gezeichneten Stellung (Fig. 2 und 1)
zu halten. Diese Stellung entspricht der ausgerückten Lage des Weckerwerkabstellhebels g.
Ein weiterer Arm η der Weckerwerkankerwelle
d veranlaßt die bekannte Schwingbewegung des Hammers 0. Vom Weckerwerk ist
der Deutlichkeit des Bildes halber nur das Steigrad p und der in dieses eingreifende Anker
q bezeichnet.
Zur Erklärung des Wirkungsvorganges soll von der in vollen Linien gezeichneten Stellung
der Teile (Fig. 2 und 1) ausgegangen werden. Hiernach ist die Drehung der Auslösescheibe a
noch nicht so weit vorgeschritten, daß der Sperrarm c von dem Scheibenumfang abfallen
kann. Das Weckerwerk ist somit gesperrt. Mit dem Ablauf eines bestimmten Zeitabschnittes
hat sich die Scheibe aus der in vollen Linien gezeichneten in die strichpunktierte
Lage (Fig. 2) gedreht. Dadurch wird aber der mit der Weckeranker welle d verbundene
Auslösearm c frei, indem er in die Scheibenkerbe b einschwingen kann, und das Weckerwerk
tritt somit in Tätigkeit.
Die Abstellung des Weckerwerkes erfolgt nun durch Niederbewegen des Druckstängchens
i von Hand, wodurch sich der Weckerabstellhebel g aus der voll ausgezogen gezeichneten
Ruhelage in die strichpunktierte Gebrauchsstellung dreht, so daß dessen Sperrpalette
h in den Bahnbereich des Sperrarmes f der Weckerankerwelle d tritt und die Sperrung
dieses Werkes bewirkt.
Dreht sich hierauf die ständig umlaufende Schneckenscheibe α aus der in vollen Linien
ausgezogenen in die strichpunktierte Lage (Fig. 4), so wird auch der Sperrarm c, der an
der Kerbengrundflanke aufläuft, aus der einen in die andere Stellung bewegt. Dies hat aber
ein Mitdrehen der Weckerankerwelle d und damit ein solches des Sperrarmes f zur Folge,
der dabei den Abstellhebel g freigibt, wodurch dieser unter dem Einfluß der Feder m (Fig. 4)
aus der Ruhelage schnellen kann. In dieser Lage ist aber der Weckerabsteller ausgerückt,
und das Weckerwerk ist zu einer weiteren Auslösung vorbereitet.
An Stelle eines Einstundenwerkes kann für Kurzzeitmesser natürlich auch ein solches für
andere Zeitabschnitte, wie z. B. ein Zweistundenwerk treten. Auch ist es für die Wirkungsweise
belanglos, auf welcher Welle des Geh- oder Zeigerwerkes die Schneckenscheibe a
aufgesetzt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätiger Absteller für Weckeruhren, bei denen das Weckerwerk unmittelbar durch Einfallen des Sperrarmes der Hammerwelle in die Kerbe der Auslösescheibe freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschalten des Abstellers (g, i) durch das Auflaufen des mit der Hammerwelle (d) verbundenen Sperrarmes (c) auf . den Umfang der Auslösescheibe (a) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246777C true DE246777C (de) |
Family
ID=505627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246777D Active DE246777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246777C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932420C (de) * | 1948-01-27 | 1955-09-01 | Ditisheim & Cie Fabriques Vulc | Anker-Steigrad-Antrieb fuer den Weckerhammer in Weckerarmbanduhren |
-
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- DE DENDAT246777D patent/DE246777C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932420C (de) * | 1948-01-27 | 1955-09-01 | Ditisheim & Cie Fabriques Vulc | Anker-Steigrad-Antrieb fuer den Weckerhammer in Weckerarmbanduhren |
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