DE24672C - Magazingewehr mit Cy]jn(jerverschlufs - Google Patents
Magazingewehr mit Cy]jn(jerverschlufsInfo
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- DE24672C DE24672C DENDAT24672D DE24672DA DE24672C DE 24672 C DE24672 C DE 24672C DE NDAT24672 D DENDAT24672 D DE NDAT24672D DE 24672D A DE24672D A DE 24672DA DE 24672 C DE24672 C DE 24672C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/24—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
- F41A9/26—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
- F41A9/27—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine in revolver-type guns
- F41A9/28—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine in revolver-type guns of smallarm type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 9 das Magazingewehr, durch welches der Schütze
14 Schilfs im Anschlag abgeben kann, dar; Fig. 10 ist die Ansicht des Schlosses des
Magazingewehres in nicht gespanntem, Fig. 1 desgleichen in gespanntem Zustande; Fig. 5
zeigt die Transportvorrichtung, welche immer wieder eine neue Patrone hinter den Lauf befördert;
Fig. 2 ist der Grundrifs des Schlosses, Fig. 6 ein Querschnitt. Fig. 3 stellt den Längenschnitt
des Verschlufscylinders α mit der Zündnadel b, Fig. 7 eine Patronenhülse, Fig. 8 einen
Patronenbehälter, Fig. 4 den auseinanderklappbaren Ring, auf dem die Patronenbehälter befestigt
sind, Fig. 11 und 12 einen Längenschnitt
des Schlosses dar.
Das Magazingewehr zeichnet sich vor anderen Schufswaffen dadurch aus, dafs der Schütze
14 Schufs hinter einander im Anschlag abgeben kann, also nach jedem einzelnen Schufs nicht,
wie bei anderen Hinterladern, erst die Metallhülse zu entfernen braucht, um neu zu laden;
ferner dadurch, dafs bei demselben die einzelnen Patronen nicht, wie bei Revolvern, in.
dem Patronenbehälter zur Entzündung kommen, sondern durch das Gewehr jede einzelne Patrone
selbstthätig in den Lauf geschoben wird, hier festgehalten, entzündet und dann wieder selbstthätig
die leeren metallenen Patronenhülsen in ihre früheren Behälter zurückbefördert werden.
Sind die 14 Schüsse abgegeben, so kann der ganze Patronenringbehälter leicht entfernt und
durch einen zu Hause geladenen ersetzt werden; hierdurch wird einestheils jeder Verlust von
Patronenhülsen vermieden, andererseits braucht der Soldat die einzelnen Patronen nicht erst
mit der Hand in den Lauf bezw. Patronenbehälter stecken, was namentlich bei grofser
Kälte und erstarrten Fingern sehr unbequem und unsicher ist.
Soll das Magazingewehr zum Schiefsen fertig gemacht werden, so nimmt der Schütze den
mit Patronen gefüllten Ringbehälter, Fig. 4, aus der Patronentasche und legt ihn, während er
mit einer Hand das Gewehr hält, mit der anderen um den Cylinder d, Fig. 1, 2 und 10
bis 12, und bringt den Verschlufs e, Fig. 4 und 5, zum Einschnappen. Hierdurch ist die
Waffe mit der nöthigen Munition versehen.
Zieht man jetzt den grofsen Drücker/, Fig. 10, in der Richtung des Pfeiles, so wird hierbei
der Daumen/1 des Drückers/ im Schlitz y des Hebels g sich bewegen, ohne den Hebel g zunächst
aus seiner Stellung in Fig. ι ο und 11 zu bringen; hingegen wird durch diese kleine
Bewegung der kleine Daumen / den anliegenden Arm des Hebels i, Fig. 1 und 12, anheben
und hierdurch seinen anderen Arm abwärts bewegen. Dieser Arm i ist aber im Loch k1 in
der Transportvorrichtung k, Fig. 1, 5, 11 und 12,
befestigt und wird jetzt dieselbe in der Richtung des Pfeiles Fig. 5 und 12 drehen.
Die Transportvorrichtung k hat zwei entgegengesetzt wirkende Greifer p, die in die Zähne
des Cylinders d, der die gefüllten Patronenbehälter Tt, Fig. 8, trägt, eingreifen und denselben
um einen Zahn bei dieser Abwärts-
bewegung des Hebelarmes i weiter drehen; hierdurch
wird ein Patronenbehälter π genau hinter den Lauf α gedreht.
Die Patronenhülsen ß, Fig. 7, ragen aus den Behältern π, Fig. 10 und 11, mit ihrem Theil q
so weit heraus, dafs diese sich zwischen die beiden kleinen, am Verschlufscylinder α befindlichen
Klauen r, Fig. 1, 3, 10 und 11, nach
einander hineinwälzen können, was sich bei der jetzt stattgefundenen Drehung des Cylinders d
auch vollzogen hat. Wird der Drücker f jetzt weiter in der Richtung des Pfeiles in Fig. 10
und 11 bis in die Stellung Fig. 1 gezogen, so
wird der Daumen /' den Hebel g und durch denselben das Zahnradsegment h um seine
Achse /ι1 allmälig bis in die in Fig. 1 gezeichnete
Stellung drehen; das Zahnradsegment h greift in den mit Zähnen versehenen Verschlufscylinder
α und schiebt ihn in der Richtung des Pfeiles, Fig. 10 und 11, vor, wobei derselbe die
durch seine Klauen r gefafste geladene Patronenhülse aus ihrem Behälter vor sich her in den
Gewehrlauf α bis in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung schiebt.
Bei der Vorbewegung des Verschlufscylinders a
in Richtung des Pfeiles Fig. 10 und 11 ist sein
Ansatz η auf der schiefen Kante ξ des Hebels m'
bis in die Ausklinkung ο desselben gelangt und wird durch diese gefafst; da aber der Drücker J^
noch immer angezogen bleibt, der auch durch seinen kleinen Daumen / die Hebel m und 7/2',
Fig. 10, in die in Fig. 1 und 10 gezeichnete
bezw. punktirte Stellung bewegt hat, so wurde der Ansatz η dabei durch den Hebel ml in die
Ausklinkung o1, Fig. 1 und 10, ganz hineingeprefst
und festgehalten. Der Verschlufscylinder a ist hierdurch festgehalten und kann durch die
sich später entwickelnden Pulvergase nicht rückwärts geschleudert werden; er verschliefst- auch
den Gewehrlauf α nach rückwärts. Beim Vorwärtsbewegen des Verschlufscylinders α wird
derselbe durch die aufsteigende Bewegung seines Ansatzes η um seine Längsachse gedreht und
hierbei der Schlitz s, Fig. 10, aus seiner Stellung Fig. 6 und 10 bis zur Oberkante des Gehäuses
t in Richtung des Pfeiles Fig. 10 gedreht; der Knopf« ist der Vorwärtsbewegung gefolgt,
konnte jedoch diese Bewegung nicht ganz mitmachen, da er am oberen Ende des Schneppers v,
Fig. ι und 10, hängen blieb. Der Knopf u ist
durch Stäbchen w mit dem auf der Zündnadel b lose sitzenden Ring x, Fig. 3, verbunden; durch
sein Hängenbleiben am Schnepper ν wird nun die hinter dem Ring χ liegende Schraubenfeder
ρ durch Zusammendrücken gespannt. Das Magazingewehr ist nun geladen und zum Abschiefsen
fertig, Fig. 1.
Bewegt man nun den Stecher y in der Richtung des Pfeiles Fig. 1, so wird er den Schnepper
ν herabziehen und wird dabei der Knopf u vom Schnepper losgelassen werden; der lose
Ring χ wird vorwärts auf den die Zündnadel b tragenden Ring A geschleudert; dieser folgt mit
der Zündnadel der mitgetheilten Bewegung nach vorwärts und letztere wird in den durchbohrten,
den Zündspiegel enthaltenden Theil q der Patronenhülse hineingestofsen und hierdurch der
Zündspiegel und das Pulver sofort entzündet und die Kugel abgeschossen.
Der Konus D am Ende der Zündnadel soll die Vorwärtsbewegung derselben begrenzen und
gleichzeitig einen dichten Verschlufs bilden, damit die Pulvergase nicht in die die Zündnadel
umschliefsende Bohrung nach rückwärts dringen und den Schützen belästigen.
Damit die übrigen geladenen und leeren Patronenhülsen
durch die Reaction des abgegebenen Schusses nicht aus ihren Behältern geschleudert
werden können, hat jede Patronenhülse, Fig. 1, 7 und 11, in ihrer Mitte eine ringförmige Einkerbung
erhalten, in welche die im Behälter, Fig. 8, 10 und 11, befindliche Feder B einschnappt,
sobald sie in denselben geschoben wird. Aufserdem hat der hölzerne Gewehrkolben,
Fig. 9, zwei Wulste c, an die sich die Patronen noch anlegen, erhalten.
Nachdem abgeschossen, bewegt der Schütze den grofsen Drücker f wieder von sich, wodurch
zunächst die leere Patronenhülse aus dem Gewehrlauf entfernt und in ihren Behälter
zurücktransportirt wird, da durch diese Bewegung der Verschlufscylinder seine Stellung in
Fig. 10 wieder eingenommen hat. Wird jetzt der grofse Drücker f wieder langsam in der
Richtung des Pfeiles Fig. 10 bewegt, so wird zunächst, wie schon früher ausgeführt, eine neue
Patronenhülse vor den Lauf gerollt, indem gleichzeitig die leere Patronenhülse aus den
beiden Klauen r des Verschlufscylinders α sich herauswälzt; nun findet dieselbe Manipulation
wie früher statt.
Da man in einer Patronentasche eine gröfsere Anzahl mit Patronen gefüllter Behälter, Fig. 4,
mit sich führen kann, so ist es mit dieser Waffe Jedem leicht, ca. 50 Schüsse in der Minute abzugeben.
Es kann der aufklappbare Patronenbehälter, Fig. 4, aus einer Uhrfeder, auf der die einzelnen Patronenhülsenbehälter π festgelöthet
sind, bestehen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Magazingewehr, im wesentlichen bestehend aus einem Schlofs, dem Cylinder d, besonderen ringförmigen Patronenbehältern c und dem Verschlufscylinder a, wobei durch einfaches Vor- und Rückwärtsbewegen des Hebels/" die Hebel i m m1 g, der Schnepper v, das Radsegment h, der Verschlufscylinder a, die Zündnadel b, der Stecher.^ in Thätigkeit gesetzt wird, die geladenen Patronenhülsen aus dem Patronenbehälter c in den Lauf αgebracht, hier während des Abschiefsens festgehalten, nach dem Schufs die leeren Patronenhülsen aus dem Lauf wieder in denselben Patronenbehälter zurücktransportirt und dann durch die Feder B festgehalten werden.In Verbindung mit diesem Magazingewehr:a) der Verschlufscylinder a mit seinen beiden Klauen r, der Zündnadel b mit dem Konus D zu dem beschriebenen Zweck;b) der auseinanderklappbare Patronenbehälter c und seine modificirte Anordnung mit der Uhrfeder;c) die Patronenhülsen, Fig. 7, mit ihrer ringförmigen Einkerbung in Verbindung mit dem Patronenhülsenbehälter π, Fig. 8, welche die Feder B tragen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24672C true DE24672C (de) |
Family
ID=301155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24672D Active DE24672C (de) | Magazingewehr mit Cy]jn(jerverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24672C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0044165A1 (de) * | 1980-07-14 | 1982-01-20 | The Secretary of State for Defence in Her Britannic Majesty's Government of the United Kingdom of Great Britain and | Feuerwaffen mit drehbaren Magazinen |
-
0
- DE DENDAT24672D patent/DE24672C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0044165A1 (de) * | 1980-07-14 | 1982-01-20 | The Secretary of State for Defence in Her Britannic Majesty's Government of the United Kingdom of Great Britain and | Feuerwaffen mit drehbaren Magazinen |
| WO1982000347A1 (en) * | 1980-07-14 | 1982-02-04 | Brint N | Firearms with rotary magazines |
| US4453329A (en) * | 1980-07-14 | 1984-06-12 | The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Firearms with rotary magazines |
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