DE246642C - - Google Patents

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DE246642C
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mortar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/52Base plates for gun mountings
    • F41A23/54Base plates for gun mountings for mortars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246642 KLASSE 72 c. GRUPPE
in HAMBURG.
: Mörser für Geschosse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Mörser, der bei geringem Gewicht und einfacher Handhabung auch Nichtartilleristen gestattet, wirksamere Munition auf weitere Entfernungen zu verfeuern.
Nach der Erfindung ist der Mörser am hinteren Ende mit einem Stabfortsatz von der Länge mehrerer Mörserkaliber versehen, mit dessen Hilfe er in den Erdboden fest hineingesteckt werden kann. An diesem Stabfortsatz ist eine Fläche angeordnet, die das Hineinschießen des Mörsers in den Erdboden verhindert und in ihrer Größe dem Rückstoß angepaßt ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen im Schnitt dargestellt.
Der Mörser α (Fig. i) ist mit einem Stabfortsatz b von mehreren Mörserkalibern Länge, bei 5 cm Kaliber z.B. etwa 30cm, versehen, dessen Abmessungen sich nach dem Kaliber des Mörsers richten.
Mittels seines Stabteiles b wird der Mörser a schräg in den Erdboden hinein festgesteckt, so daß der Mörser im Erdboden sicher verankert ist. Dadurch, daß der Stab sich genau in Richtung der Seelenachse befindet, erfolgt die sichere Übertragung des Rückstoßes in dieser Richtung auf den Erdboden, der seinerseits als Widerlager dient, so daß der Mörser beim Schuß keine pendelnden Seitenbewegungen ausführt, die die Treffähigkeit in Frage stellen.
Bei größerem Kaliber empfiehlt es sich, Mörser und Stabfortsatz in zwei leicht zusammenzufügende und ebenso zu trennende Teile zu zerlegen (Fig. 2). Der Mörser α greift hier mit seinem hinteren konischen Ansatz in den Stab b ein, indem er sich gleichzeitig vorn an dessen Kopfende fest anlegt und hier den Rückstoß auf den Stab b überträgt.
Bei beiden Ausführungsformen ist an dem Übergang vom Mörser zum Stab ein Absatz vorgesehen, der dazu dient, das Zurückschießen des Mörsers in den Erdboden zu begrenzen. Im Bedarfsfalle kann gegen diesen Absatz auf den Stab b eine durchlochte größere Begrenzungsplatte aufgeschoben werden. Eine solche Begrenzungsplatte von z. B. eckiger Gestalt mit eckiger Durchlochung kann auch dazu dienen, ein etwaiges Verdrehen des Mörsergeräts infolge Vorbewegung des Geschosses in dem gezogenen Mörser zu verhindern. Zu diesem Zweck kann auch der Stab b eckigen Querschnitt erhalten. .' "55
Außerdem ist unmittelbar hinter dem eigentlichen Mörser α ein Anschlagstück c von etwa kegelförmigem Umriß angebracht (Fig. 2). Die. Mantelfläche dieses Kegels kann mit mehreren, z.B. sechs stufenartigen Absätzen mit verschieden großem Neigungswinkel versehen werden. . Dieses Anschlagstück c gestattet, den Mörser mit hinreichender Genauigkeit so einzustecken, daß seine Längsachse annähernd einen bestimmten Winkel mit der Horizontalebene des Erdbodens bildet, z. B. von 200, 250, 300, 35°, 40°, 45°·

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mörser für Geschosse, dadurch gekennzeichnet, daß der Mörser am hinteren
    Ende einen Stabfortsatz von der Länge | mehrerer Mörserkaliber besitzt, mit dessen Hilfe er in den Erdboden fest hineingesteckt werden kann, wobei das Hineinschießen des Mörsers in den Erdboden durch eine besondere, dem Rückstoß in ihrer Größe angepaßte Fläche begrenzt wird.
  2. 2. Mörser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hinteren Teil des Mörserumfanges ein Kranz von Anschlagflächen mit verschiedenen Neigungswinkeln angebracht ist, zu dem Zweck, durch Anlage an annähernd horizontaler Grundfläche dem Mörser verschiedene bestimmte Erhöhungen zu erteilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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