DE246464C - - Google Patents

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DE246464C
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Germany
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container
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mantles
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\f* 246464 KLASSE 4/. GRUPPE
LEON MÜLLER und J. BONNET in PARIS.
von Glühkörpern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Glühkörpern und betrifft im besonderen die Vorrichtung zum Kollodionieren der Glühkörper. Diese Vorrichtung besteht nach der Erfindung aus zwei ineinanderschiebbaren Behältern, welche zur Auffangung der Kollodiumdämpfe ständig über- bzw. ineinandergreifen und einen Raum abschließen, in welchem die Kollodiumgefäße untergebracht sind. Die Kollodiumgefäße werden in der Regel vom unteren Behälter getragen, während im Deckel des oberen Behälters Öffnungen vorgesehen sind, durch welche die Glühkörper ein- bzw. ausgeführt werden können. Die Behälter werden von der Maschine derart bewegt, daß sie bei Beginn eines Arbeitsvorganges in zusammengeschobenem Zustande in ihrer untersten Lage stehen, so daß eine
ao Transportvorrichtung einen neuen Satz Glühkörper bzw. Glühstrümpfe über den oberen Behälter schieben kann. Hierauf werden beide Behälter gemeinsam gehoben, wobei die Glühstrümpfe durch die Öffnungen im Deckel in das Innere des Behälters eintreten und in das Kollodium eingetaucht werden. Nach dem Durchtränken der Glühstrümpfe wird der untere Behälter gesenkt, der obere bleibt jedoch in seiner gehobenen Stellung. Das überschüssige Kollodium tropft von den Glühstrümpfen ab und gelangt wieder in die Kollodiumgefäße. Hierauf wird auch der obere Behälter gesenkt; die fertigen Glühkörper kommen dadurch außer Bereich des Behälters, worauf sie weiterbefördert werden und ein neuer Satz zum Kollodionieren über den Behälter geführt wird. Der Arbeitsvorgang kann dann von neuem beginnen.
Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung in den drei aufeinanderfolgenden Stellungen (Fig. i, 2 und 3)·
Der untere Behälter hängt an einer nicht gezeichneten senkrechten Führung und erhält von einem Exzenter, Daumenscheibe o. dgl. ein auf und nieder gehende Bewegung. Im Innern des Behälters sind die Kollodiumgefäße 3 auf einer Leiste 4 angeordnet. Diese Gefäße sind untereinander durch eine Leitung 5 verbunden, die von 'der Leitung 6 aus gespeist wird. Ein Überlauf 7 erhält die Füllung der Gefäße 3 in gleicher Höhe. Das Entleeren der Gefäße erfolgt durch eine Leitung 8. Durch den Stutzen 12 werden die sich im Behälter ansammelnden feuergefährlichen Kollodiumdämpfe abgesaugt.
Der deckelartig ausgebildete Behälter 2 greift über bzw. in den Behälter 1 und verhindert auf diese Weise das Entweichen der sich ansammelnden Dämpfe. Der Behälter 2 hängt gleichfalls an einer Führung und erhält in gleicher Weise wie der Behälter 1 eine auf und nieder gehende Bewegung, welche jedoch nicht mit der Bewegung des unteren Behälters übereinstimmt.
Die Glühstrümpfe ίο hängen an einzelnen über die ganze Länge der Maschine verschiebbaren Stangen 9, welche die Glühstrümpfe in absatzweiser Bewegung durch die Maschine führen.
Bei Beginn des Arbeitsvorganges nehmen die Behälter die in der Fig. 1 dargestellte Lage ein, in der ein neuer Satz von Glühstrümpfen über die Vorrichtung geschoben wird. Nun werden beide Behälter im zusammengeschobenen Zustande gehoben. Die Glühstrümpfe treten durch die öffnungen 10 in das in den Gefäßen 3 befindliche Kollodium ein (vgl. Fig. 2). Hierauf wird der untere Behälter gesenkt, während der obere in der angehobenen Stellung verbleibt. (Fig. 3). Die Strümpfe treten aus den Gefäßen 3 heraus und tropfen ab. Jetzt wird auch der obere Behälter gesenkt, und die Gefäße kommen wieder in die Anfangslage (Fig. 1). Die kollodionierten Strümpfe werden weiterbefördert und ein Satz neuer Strümpfe an deren Stelle gebracht. Hierauf beginnt der Arbeitsvorgang von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Kollodionieren an Maschinen zur selbsttätigen Herstellung von Glühkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollodiumgefäße (3) innerhalb von zwei auf und ab bewegten und ineinandergeschobenen Behältern (1 und 2) untergebracht sind, welche beim Überschieben neuer Glühkörper zusammmengeschoben in ihrer untersten Lage stehen (Fig. 1), hierauf zum Eintauchen der Glühkörper" in die Kollodiumgefäße zusammengeschoben bis zur obersten Lage angehoben werden (Fig. 2), worauf zuerst der untere Behälter und nach dem Abtropfen der Glühkörper der obere Behälter gesenkt wird, welcher nun die fertiggestellten Glühstrümpfe zur Weiterbeförderung freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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