DE24616C - Neuerung an Treppenkonstruktionen - Google Patents

Neuerung an Treppenkonstruktionen

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DE24616C
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C. ABERLE in Wetzlar
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
CARL ABERLE in WETZLAR. Neuerung an Treppenconstructionen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. Februar 1883 ab.
Diese Treppenconstruction beansprucht gegenüber den bisher üblichen Anlagen, bei gleichen Steigungs- und Auftrittsverhältnissen, fast nur die Hälfte des früheren Raumes.
Zur besseren Üebersicht und Vergleichung zwischen der üblichen und dieser Treppenconstruction sind zwei schmale oder eingängige Treppen von je sieben Steigungen gezeichnet, von welchen eine Treppe die übliche Construction, die andere die neue Erfindung darstellt.
Beide Treppen haben die gleiche Steigung von 17 cm und gleichen Auftritt von 29 cm (nach der Constructionsregel 2 h -f- a = 63) bei einer Breite in el. Wangen von 70 cm und einer Gesammthöhe von 7.17 = 119cm. Dieselben sind in gerader Linie so gegen einander gestellt, dafs ihre 29 cm breiten Austritte zusammen ein kleines Podest bilden.
Während die Treppe nach üblicher Construction bei sechs Auftritten a 29 = 174 cm Raum beansprucht, genügt ein solcher für die Minimaltreppe von -^- = 3 J/2 Auftritten ä 29 = ι ο i, s cm. Die Stofsbrettvorderkante von Stufe 2 liegt 14,5 cm, die von Stufe 3 29 cm, die von Stufe 4 43,5 cm etc. von der ersten zurück.
Die in die Wangen eingelassenen Stufen, deren Vorderkanten in einer geneigten Ebene und in gleichen Abständen von einander entfernt liegen, reichen, mit Ausnahme des durch-
gehenden verkröpften Austrittes, nur bis zur Mitte der Treppenbreite. Sie ruhen auf I '—|-förmig ausgeschnittenen und durchgehenden, in die Wangen gelochten Trägerstofsbrettern, zwischen welchen Querstücke zur Abdichtung der halben Auftrittsöffnung in der Gangebene eingezogen sind. Alles Uebrige dürfte aus den Zeichnungen hervorgehen.
Eine eingängige, etwa die zulässig steilste Treppe, ist auf Blatt I im Grundrifs, Durchschnitt und in der geometrischen und isometrischen Ansicht für Ausführung in Holz dargestellt. Dieselbe bedarf bei der angenom-' menen Stockwerkshöhe von 3 m zu den 15 Steigungen ä 20 cm eine Länge von 150 cm, während eine Treppe der bisher üblichen Construction 14 Auftritte ä 20 = 280 cm beansprucht. Ihre Steigungsverhältnisse sind nach der Regel 2 h -J- a = 60 cm bemessen.
Dafs sich diese Erfindung auch bei Haupttreppen anwenden läfst, veranschaulicht die auf Blatt II in einfachen Umrissen gemachte Darstellung der »doppelgängigen Treppe«. Diese unterscheidet sich von der vorhin erwähnten durch doppelte Breite zum Begegnen von zwei Personen etc. bei bequemeren Steigungsverhältnissen. Die Einzelsteigung beträgt hier 16 cm, der Auftritt 36 cm. Die Geh- oder Gangmitten des 140 cm breiten Treppenarmes sind von der Wand bezw. der inneren Stirn 35 cm
ft, X

Claims (1)

  1. entfernt. Das Steigungsverhältnifs dieser Treppe ist nach einer für Minimaltreppen aufgestellten und der üblichen analogen Regel ermittelt.
    Auch ist die Treppe geeignet, wie die übliche , in allen möglichen Windungen bei mäfsigen Steigungsverhältnissen angelegt zu werden.
    Patent-Ansρruch:
    Die in Fig. ι dargestellte Treppenconstruction aus mehreren neben einander angeordneten Stufenreihen, deren Stufen in halber Stufenhöhe und in halber Stufentiefe gegen einander versetzt sind, zu dem in der Beschreibung angegebenen Zweck.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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