DE246162C - - Google Patents
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- DE246162C DE246162C DENDAT246162D DE246162DA DE246162C DE 246162 C DE246162 C DE 246162C DE NDAT246162 D DENDAT246162 D DE NDAT246162D DE 246162D A DE246162D A DE 246162DA DE 246162 C DE246162 C DE 246162C
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- coke
- chamber
- cooling chamber
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/02—Dry cooling outside the oven
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine doppelwandige Kühlkammer, deren Hohlräume in
bekannter Weise mit einer schlecht wärmeleitenden Masse, wie Koksklein o. dgl., ausgefüllt
sind, zum Trockenkühlen von Koks. Es ist bereits vorgeschlagen worden, den aus dem Ofen kommenden Koks unter einer Decke
von Koksgrus abzukühlen. Hierbei wurde der den heißen Koks bedeckenden Masse eine
solche Stärke gegeben, daß der Zutritt von Luft und Feuchtigkeit während des Abkühlens
des Kokses vermieden wurde. Demgegenüber ist das wesentliche Merkmal der vorliegenden
Erfindung darin zu erblicken, daß zur absichtliehen Erzielung eines Luftzutrittes die Wandungen
der Kühlkammer teilweise gelocht sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einer den heißen Brennstoff aufnehmenden
Kammer, deren Wände, Decke und Türen als Hohlräume aus gelochtem Eisen oder Stahlplatten,
feuerfesten Ziegeln oder anderen feuerfesten, die Wärme schlecht leitenden Stoffen
in der Art hergestellt sind, daß die Innenwandung durchweg, die Außenwandung dagegen
nur im oberen Teile gelocht ist, zum Zwecke, einen begrenzten Zutritt von Luft zum
Koks zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch eine Kühlkammer,
die in Verbindung mit einem Coppee-Koksofen benutzt werden soll.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt durch die Kammer, .
Fig. 3 ein Querschnitt durch dieselbe.
Fig. 4 zeigt nach größerem Maßstabe einen Schnitt durch den oberen Teil der Kammerwände.
α ist die Kühlkammer mit den Umfassungswänden
b, dem Boden δ1 und der Decke δ2, welche Teile als Hohlräume mittels gelochter
Eisen- oder Stahlplatten, an Stelle deren auch Schamottesteine oder Steine oder Platten aus
anderem feuerfesten und schlecht wärmeleitenden Material benutzt werden können, in
der Art hergestellt sind, daß die Innenseiten der Umfassungswände und Türen in ihrer
ganzen Ausdehnung, ihre Außenseiten dagegen nur im oberen Teile gelocht sind, und ferner
auch die Innen- und Außenseiten der Decke sowie die Innenseite des Bodens in ihrer
ganzen Ausdehnung mit Lochungen versehen sind. Die Hohlräume c zwischen den Platten
sind mit Koksklein, zerkleinerter Schamotte oder anderem kleinstückigen porösen Mateterial
von schlechtem Wärmeleitungsvermögen gefüllt.
In manchen Fällen wird die Decke b2 beweglich
angeordnet, so daß hier die Kammer geöffnet werden kann; in anderen Fällen wird die Kammer mit einer Tür d versehen,
die in gleicher Weise wie die Decke gebaut ist. Unter dem Boden δ1 können Luftkanäle
oder Räume δ3 angeordnet werden.
Ist die Kammer a mit heißem Koks ge-
füllt, so verzögert die schlecht wärmeleitende Füllung der Räume c den Abzug der Wärme
durch die Außenlochungen der Decke δ2 und des oberen Teiles der Umfassungswände b;
gleichzeitig saugt der durch das Entweichen der heißen Gase aus dem Koks erzeugte Strom
so viel Luft an, daß die Dämpfe des herausschwelenden Schwefels, Arsens usw. der Verbrennung
unterliegen, ohne daß der Koks
ίο selber in schätzenswertem Maße in Mitleidenschaft
gezogen wird.
Die Kühlkammer kann vor dem Koksofen usw. so aufgestellt werden, daß der Koks in
sie eingeschoben werden kann, oder sie kann in einem Abstand aufgestellt sein, in welchem
Falle ihr der Koks in geeigneter Weise zugeführt wird. Zum Entleeren der Kammer können mechanische Mittel zu Hilfe genommen
werden.
Die Kühlkammer kann auf Räder gesetzt und dann mit Hilfe eines Schienenweges an
der Ausstoßseite des Ofens oder an der Retortenanlage vorbeibewegt werden. In diesem
Falle wird die Kammer an beiden Enden mit Türen d versehen. Diese Anordnung ermöglicht
auch, die gefüllte Kühlkammer zur Abkühlung nach einem besonderen Platze abzufahren.
In manchen Fällen wird die Kühlkammer mit einem beweglichen Boden versehen, so
daß ihr abgekühlter Inhalt in Rümpfe oder unmittelbar auf den Lagerplatz oder in einem
Lagerraum ausgeschüttet werden kann.
Die alsdann ohne Boden herzustellende Kühlkammer kann auch nach Art einer Glocke
über den auf einer Unterlage aufgehäuften Koks gesenkt und nach dessen Kühlung wieder
abgehoben werden, was mittels hydraulischer oder anderer bekannter Mittel leicht zu bewerkstelligen
ist. Unter der Unterlage sind Luftgänge vorzusehen. Diese Anordnung kann auch benutzt werden, um mehrere Öfen vermittels
einer Kühlkammer zu bedienen, indem man diese mittels Kranes u. dgl. von Unterlage
zu Unterlage versetzt. · ·■ : · 4j
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Doppel wandige Kühlkammer, deren Hohlräume mit einer schlecht wärmeleitenden Masse, wie Koksklein 0. dgl., ausgefüllt sind, zum Trockenkühlen von Koks, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung durchweg, die Außenwandung dagegen nur im oberen Teile gelocht ist, um einen begrenzten Zutritt von Luft zum Koks zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246162C true DE246162C (de) |
Family
ID=505065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246162D Active DE246162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246162C (de) |
-
0
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