DE246149C - - Google Patents

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DE246149C
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drums
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guide drums
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2811/00Indexing codes relating to common features for more than one conveyor kind or type
    • B65G2811/09Driving means for the conveyors
    • B65G2811/095Speed variation control means
    • B65G2811/097Speed variation control means with reversal of the conveying direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246149 KLASSE 81 e. GRUPPE X rj
Vorrichtung zum Bewegen von Förderbändern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bewegen von Förderbändern für Fördergüter beliebiger Art. Für viele Güter ist es Bedingung, daß sie eine längere Zeit von der Aufgabestelle bis zur Abwurfstelle in einer möglichst gleichmäßig verteilten Schicht auf dem Förderbande verbleiben und auf diesem in Bewegung gehalten werden. Bei der Förderung von Getreide oder anderen Körnerfrüchten ist
ίο dies beispielsweise erforderlich, um eine Trennung der verschiedenen, das Getreide verunreinigenden Körnerarten zu bewirken. Bei dem Fördern von Kohle o. dgl. ist dies erforderlich, um einerseits ein Entwässern derselben, andererseits bei der Herstellung von Briketts ein Abkühlen derselben zu ermöglichen. Hierzu wären entweder sehr lange Förderbänder oder aber mehrere über oder nebeneinander angeordnete Transportvorrichtungen erforderlich, wodurch sehr viel Raum nötig wird und die Transportanlagen erheblich verteuert werden.
Förderbänder, die durch einen Sperrantrieb in einer gleichbleibenden Wegrichtung absatzweise bewegt werden, sind an sich bekannt. Von diesen bekannten Förderbändern unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß das in an sich bekannter Weise endlos über Trommeln oder Rollen geführte Förderband wechselweise hin und her bewegt wird, wobei die Wegstrecke, die das Förderband in der einen Richtung zurückzulegen hat, länger bemessen ist, als die in der entgegengesetzten Richtung zurückzulegende Wegstrecke. Hierdurch wird erreicht, daß das Band und damit das auf ihm befindliche Gut langsam in der Förderrichtung vorwärts bewegt wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung zum Bewegen von Förderbändern in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht gegen die das Förderband tragenden Trommeln, und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
Das Förderband a, das beliebig ausgebildet und der Art des zu fördernden Gutes entsprechend aus einem Metallbande, einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Platten oder aber aus elastischem Stoffe, wie beispielsweise Leder, Vulkanfiber o. dgl., bestehen kann, ist über Trommeln, Rollen oder Scheiben b geiührt, die mit ihren Achsen c in geeigneten Gestellen gelagert sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist angenommen worden, daß die Lagerachsen c für die Trommeln b fest gelagert sind und die Trommeln b sich lose um die Achsen c drehen. An den Stirnwandungen der Trommeln b sind Scheiben d befestigt. Daumen e beeinflussen die Scheiben d und damit die Trommeln b der-
art, daß diese eine Drehbewegung abwechselnd in der einen Richtung und der entgegengesetzten Richtung ausführen.
Für die Bewegung der Trommeln b sind zwei Daumen e vorgesehen, die an einem Hebel f angelenkt sind, der auf den Lagerachsen c der Trommeln b ebenfalls lose drehbar gelagert ist. Um dem Daumen e eine gute und sichere Führung <auf den Scheiben d
ίο zu verleihen, ist deren Kranz nach Art von Seilscheiben mit einer rundum laufenden Nut versehen, in die die Daumen e mit ihrer keilförmig abgeschrägten Bremsfläche eingreifen. Die Bremsfläche oder Bremskante der Daumen e ist ferner derart exzentrisch zu deren Schwingachsen i am Hebel f ausgebildet, daß beim Bewegen der Hebel f und damit der Daumen e in der einen Richtung, ein Festklemmen des einen Daumens einer jeden Scheibe d auf dieser stattfindet während die anderen Daumen e lose auf den Scheiben d entlang schleifen und diese unbeeinflußt lassen. Beim Bewegen der Hebel f und damit der Daumen e in der anderen Richtung werden in umgekehrter Weise diejenigen Daumen, die zuvor lose auf den Scheiben d schleifen, sich festklemmen und deren Mitnahme in der entgegengesetzten Drehrichtung bewirken, während im gleichen Augenblick die anderen zuvor festgeklemmten Daumen die Scheiben d freigeben und lose auf denselben entlang gleiten. Die Schwingbewegung der Hebel f mit den an ihnen angelenkten Daumen e kann, wie· beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt ist, durch ein Exzenter g und Verbindungsstangen h vermittelt werden.
Um nun die Bewegung der Scheiben d und Trommeln b so zu bemessen, daß das über die Trommeln geführte Förderband α in der einen Richtung einen größeren Weg zurücklegt als in der anderen entgegengesetzten Richtung, ist es erforderlich, den Scheiben d in der einen Richtung eine größere Drehung zu erteilen als in der anderen Richtung. Dies wird dadurch erreicht, daß Glieder vorgesehen sind, durch die eine Regelung der Angriffsdauer der Daumen e auf den Scheiben d ermöglicht wird.
Für das gewählte Ausführungsbeispiel sind zu diesem Zwecke beliebig einstellbare Stege k vorgesehen, die von den Bewegungen der Hebel f, Daumen e und Trommeln b unbeeinflußt bleiben. Auf diese Stege k laufen die Daumen e oder an diesen angeordnete Vorsprünge, wie Rollen I o. dgl., auf, so daß ein Auslösen der Daumen e stattfindet, bevor jeder Hebel f seine Bewegung in der betreffenden Richtung vollendet hat. Infolgedessen kann die Bewegung der Scheiben d und damit der Trommeln b an einer beliebig einstellbaren Stelle unterbrochen werden, und es läßt sich, wie ohne weiteres einzusehen ist, auf diese Weise eine größere Drehbewegung der Trommeln b und damit eine größere Verschiebung des Förderbandes «in der einen Richtung, beispielsweise bei der Vorwärtsbewegung, erreichen als in der entgegengesetzten Richtung, also bei der Rückbewegung. Die Einstellung der Stege k kann durch eine Ver- < stellung des den Daumen e zugekehrten, mit einer Schlitzführung m ausgerüsteten Endteiles erfolgen. Selbstverständlich kann die Einstellung der Stege k auch durch beliebig andere Mittel bewirkt werden.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Antrieb von dem Exzenter g auf beide Scheiben d oder Trommeln b übertragen, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß das Förderband in beiden Bewegungsrichtungen gleichmäßig beansprucht wird.
Anstatt den Antrieb von dem Exzenter g aus auf beide Trommeln b oder beide der mit diesen verbundenen Scheiben d zu übertragen, kann der Antrieb auch nur auf eine derselben übertragen werden, ohne daß dadurch die Bewegung des Förderbandes beeinflußt bzw. verändert wird. Der Abstand der Trommeln b voneinander kann der Länge des zur Verwendung gelangenden Förderbandes entsprechend beliebig sein; das Band kann, falls es erforderlich ist, an beliebigen Stellen von Rollen unterstützt sein.
Anstatt, wie auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, die Bewegung der Führungstrommeln b durch als Exzenter wirkende Daumen β und Scheiben d zu vermitteln, kann die Drehbewegung auf die Trommeln b auch durch entsprechend zu schaltende Klinken oder Hebel, die auf Sperräder zur Einwirkung gelangen, übertragen werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Bewegen von Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungstrommeln für das Förderband (a) oder die mit den Führungstrommeln (b) verbundenen Scheiben (d) von in an sich bekannter Weise ausschwingbar gelagerten Reibungsgliedern (Daumen, Klinken 0. dgl.) abwechselnd in beiden Richtungen derart gedreht werden, daß das Förderband nach der einen Richtung eine größere Wegstrecke als nach der anderen Richtung zurücklegt, wodurch es und damit das auf ihm befindliche Gut langsam in der Förderrichtung vorwärts bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegung der Führungstrommeln (b) in der einen
Richtung vermittelnden Reibungsglieder (e) nach Zurücklegung einer bestimmten Wegstrecke, also vor Vollendung ihres Arbeitshubes ausgelöst werden, so daß die von den Führungstrommeln (b) in der einen Richtung zurückgelegte Wegstrecke kürzer ist als die in der anderen Richtung zurückgelegte.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Reibungsglieder (e) durch in deren Bewegungsebene angeordnete Führungen (k) bewirkt wird, die zu den Reibungsgliedern (e) einstellbar sind, so daß die Auslösung der Reibungsglieder früher oder später erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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