DE246133C - - Google Patents
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- DE246133C DE246133C DENDAT246133D DE246133DA DE246133C DE 246133 C DE246133 C DE 246133C DE NDAT246133 D DENDAT246133 D DE NDAT246133D DE 246133D A DE246133D A DE 246133DA DE 246133 C DE246133 C DE 246133C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246133-KLASSE 42/. GRUPPE
LUDWIG ZINS in HAGENAU, Unterelsasz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1911 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von
prismatischen Probekörpern aus pulverförmigen Substanzen, wie Mehlproben o. dgl., mittels
Pressens. Das Neue besteht darin, daß in einem Gehäuse unterhalb der Presse ein mit
Boden versehener, verschiebbarer Rahmen zur Aufnahme der Substanzen und gegen diesen
in gleicher Richtung relativ verschiebbar ein ίο mit parallelen Messern versehener Schlitten
angeordnet sind.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Vorderansicht desselben,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 den Grundriß des Apparates,
Fig. 4 einen Querschnitt A-B durch den Probeaufnehmer nach Fig. 6,
Fig. 5 den Probeaufnehmer in Vorderansieht und teilweisem Längsschnitt in der Richtung
A-C nach Fig. 6,
Fig. 6 den Probeaufnehmer im Grundriß und Fig. 7 in Seitenansicht,
Fig. 8 den Apparat im Längsschnitt und
Fig. 9 im Querschnitt, im vergrößerten Maßstabe,
Fig. 9 im Querschnitt, im vergrößerten Maßstabe,
Fig. 10 den herausgehobenen Untersatz mit fertigen Mehlproben,
Fig. it und 12 den Rahmen mit Zugfedern.
Die Vorrichtung besteht aus dem Gehäuse 1 mit Boden 2, auf welchem sich der eigentliche
Probeaufnehmer mittels des Unterlagbrettchens 3 verschieben läßt, aus dem Probeaufnehmer,
dem im Apparat untergebrachten, mittels des Deckels 4 abgedeckten Wasserbehälter
5, in welchem die zubereiteten Proben 6 (Fig. 8 und 10) mit ihrer Unterlage 7 zur
.Feuchtigkeitsprobe eingeführt werden. Einen weiteren Hauptbestandteil- des Apparates bildet
eine Presse 8, welche genau in den Rahmen 9 des Probeaufnehmers paßt und durch
Druck auf den mit Führungsstangen 10 versehenen Griff 11 im Rahmen 9 geführt wird.
Die Führungsstangen 10 werden durch das Versteifungsbrett 12 geführt. Die Aufwärtsbewegung
der Presse 8 bewirken Schraubenfeder 14 und 15, welche um die Führungsstangen zwischen Griff 11 und Brett 12 gelegt
sind. Die Vorderwand des Gehäuses 1 ist durch die beiden Schieber 16 und 17 so abgeschlossen,
daß letzterer sich über den Schieber 16 schieben läßt. Durch diese Anordnung
hat man zu jeder Zeit ein leichtes Kontrollieren des Mechanismus in der Hand. Der
auf der Unterlage 3 ruhende Probeaufnehmer besteht aus dem Rahmen 9 und dem mit den
Griffen 18 versehenen, die Proben 6 aufnehmenden Brettchen 7, welches innerhalb des
Rahmens 9 und in einer Vertiefung des Brettchens 3 liegt. Die Griffe 18 sind mittels der
Bohrungen 19 an die im Boden 3 vorgesehenen Stifte 20 in ihrer Lage gesichert, wodurch ein
Verrücken des Brettchens 7 und der auf ihm befindlichen Mehlproben ausgeschlossen ist.
Da der Rahmen 9 zur Aufnahme mehrerer Mehlsorten (Fig. 6) bestimmt ist, so wird der-
selbe durch mehrere an dem Schlitten 21 befestigte messerartige Streifen in verschiedene
Abteilungen zerlegt.
Der ' Rahmen 9 besitzt Kerben 29, in die verschiebbare Führungsstangen 26 eingreifen.
An den letzteren befinden sich Nasen 25, mit denen am Rahmen 9 befestigte Bügel 24 und
Zugstangen 23 zusammenwirken. Die Stangen 26 legen sich mit ihren unteren Enden auf
Bügelhebel 27, die um Gelenke 28 drehbar sind.
Bei Einbringung der Mehlsorten in den Rahmen 9 sind die beiden Zugstangen 23 und die
damit verbundenen Bügel 24 in die strichpunktierte Lage zu bringen (Fig. 6, 11 und 12),
wobei die an den senkrechten Führungen 26 angebrachten Nasen 25 freigegeben werden.
Ist dies geschehen, so kann der Bügelhebel 27 um die Gelenke 28 in die Höhe gedreht' werden.
Durch diese Aufwärtsbewegung des Hebels 27 werden die auf demselben ruhenden Führungsstangen 26 aus den im Rahmeng
eingeschnittenen Kerben 29 ausgehoben, und der Rahmen 9 wird freigegeben. Nunmehr
läßt sich durch Ziehen am Drahtbügel 30, welcher mit seinem hinteren Ende in die am
Schlitten 21 angebrachten Ösen 31 eingehängt und samt dem Schlitten in Schlitzen geführt
ist, das Brett 3 mit dem ganzen damit verbundenen Mechanismus aus dem Apparat herausziehen.
Hierbei sind die am Schlitten 21 angebrachten Schneiden 22 nach vorn gerückt
(Fig. 6), so daß der Rahmen in Abteilungen zerlegt wird. Hierauf werden die einzelnen
Mehlsorten in die entsprechenden Abteilungen eingefüllt. Ist der Rahmen 9 gefüllt, so wird
der Apparat am Griffe 33 (Fig. 1 bis 4) gefaßt und in das Gehäuse 1 zurückgeschoben
und der Hebel 27 wieder in seine ursprüngliehe Lage nach unten verschwenkt, wobei
sich die Stangen 26 auch nach unten bewegen und . die Nasen 25 wieder in die Bügel 24 einhaken,
welch letztere mit Federn 34 versehen sind, welche das selbsttätige Zurückführen der
Zugstangen 23 und der Bügel 24 bewerkstelligen.
Das eingebrachte Mehl wird nun durch einen Druck auf die Presse 8 in seinen Formen festgepreßt. Nun werden mittels des Bügels 30
der Schlitten 21 und damit auch die Messer 22 nach innen, also in den Apparat hineingestoßen
(Fig. 9), wodurch die Mehlproben 6 (Fig. 8 und 10) auf dem Brettchen 7 in kleinen
Zwischenräumen voneinander scharf getrennt werden. Hierauf werden der Hebel 27
und die Stangen 26 und gleichzeitig mit ihnen der mit den Bügeln 24 an den Nasen 25 hängende
Rahmen 9 in die Höhe genommen, der nun unter sich so viel Spielraum freiläßt, daß
das Brettchen 3 mit dem die Mehl proben tragenden Brettchen 7 bequem mittels Bügels 30
aus dem Gehäuse 1 herausgenommen werden kann. Das Brettchen mit den Proben wird
nun an den Griffen 18 erfaßt und in den im Gehäuse angebrachten Wasserbehälter 5 eingetaucht.
Es wird dann in bekannter Weise die Farbänderung beobachtet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von prismatischen Probekörpern aus pulverförmigen
Substanzen, wie Mehlproben 0. dgl., mittels Pressens, dadurch gekennzeichnet, daß
in einem Gehäuse (1) unterhalb der Presse (8) ein mit einem Boden (7) versehener,
verschiebbarer Rahmen (9) zur Aufnahme der Substanzen und gegen diesen in gleicher
Richtung relativ verschiebbar ein mit parallelen Messern (22) versehener Schlitten
(21) angeordnet sind. ·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9) mittels
Bügels (24) und Nasen (25) an senkrecht verschiebbaren Stangen (26) aufgehängt ist, welche mittels eines besonderen
Bügelhebels (27) gehoben werden können und dadurch den Rahmen freigeben oder
mitnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246133C true DE246133C (de) |
Family
ID=505038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246133D Active DE246133C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246133C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2019504255A (ja) * | 2015-12-22 | 2019-02-14 | バイエリシエ・モトーレンウエルケ・アクチエンゲゼルシヤフト | 内側を通気されるブレーキロータ |
-
0
- DE DENDAT246133D patent/DE246133C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2019504255A (ja) * | 2015-12-22 | 2019-02-14 | バイエリシエ・モトーレンウエルケ・アクチエンゲゼルシヤフト | 内側を通気されるブレーキロータ |
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