DE245083C - - Google Patents

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DE245083C
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remote control
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 245083 -'KLASSE 35b. GRUPPE
GEORG BENOIT in KARLSRUHE i. B.
Fernschaltung für elektrisch betriebene Laufkatzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fernschaltungen iür elektrisch betriebene Laufkatzen und fahrbare Windwerke mit auf denselben befindlicher Schaltwalze zur Steuerung der besonderen Hub- und Fahrwerke, z.B. für Elektrohängebahnen, bei welchen, zumal bei größeren Fahrstrecken mit Rücksicht auf den Preis und die Einfachheit der Anlage, bekanntlich eine möglichst weitgehende Verringerung der Anzahl der elektrischen Schleiflei-, tungen erwünscht ist. Bei bisherigen Anordnungen dieser. Art, bei welchen auf dem fahrbaren Windwerk ebenfalls Schaltwalzen bekannter Art benutzt wurden, deren verschiedene Stellungen die Schaltung der Motoren auf Heben, Senken, Vorwärts- und Rückwärtsfahren bewirken, wurde die jedesmalige Verstellung dieser Schaltwalze mittels einer besonderen Schaltleitung hervorgerufen. An Leitungen sind dann vorhanden eine Arbeitsleitung, eine Rückleitung durch die Schiene und eine Schaltleitung. Bei Anordnungen dieser Art ist es jedoch unmöglich, mehr als einen Motor gleichzeitig zu steuern.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Anordnung, durch welche es ermöglicht wird, gleichzeitig beide Motoren unabhängig voneinander mit getrennten; stationär, angeordneten Anlassern zu steuern, ohne die Zahl der Schleifleitungen zu erhöhen, und zwar besteht die Erfindung einerseits darin, daß die Schaltwalze durch die Wechselwirkung zweier Magnete gedreht wird, von denen der eine im Stromkreis des Hubmotors, der andere im-Stromkreis des Fahrmotors Hegt, wobei die Magnete gleichzeitig nunmehr die Bremsmagnete der beiden Triebwerke sein können, und andererseits darin, daß die Schaltwalze nur dann weitergestellt wird, wenn beide Stromkreise zu gleicher Zeit eingeschaltet und alsdann zusammen oder einzeln nacheinander wieder abgeschaltet werden.
In der Fig. 1 der Zeichnung stellen 1 und 2 die beiden längs der Fahrbahn an den Be- und Entladestellen verlegten Schleifleitungen dar, und zwar r die an den Hubanlasser 3 angeschlossene Hubleitung und 2 die an den Fahranlas^er 4 angeschlossene Fahrleitung; die Rückleitung erfolgt durch die Erde bzw. durch die an Erde gelegten Fahrschienen. Durch die verschiedenen Stellungen des auf der Katze befindlichen Walzenschalters 5 werden der beispielsweise als Hauptstrommotor ausgebildete Hubmotor 6 und der als Nebenschlußmotor ausgebildete Fahrmotor 7 mit ihren zugehörigen Leitungen 1 bzw. 2 verbunden und auf wechselnde Drehrichtung geschaltet. In der ersten Stellung der Schaltwalze z. B. kann gehoben und vorwärts gefahren, in der zweiten gesenkt und rückwärts gefahren und so weiter jede andere Kombination der Bewegungen durchgeführt werden, auch können Entleerungsmagnete für das Umkippen der Fördergefäße, Hubbegrenzungen usw. an die Schaltwalze angeschlossen werden.
Das Verstellen der Schaltwalze geschieht nun in folgender Weise: In den Stromkreis des Motors 6 ist ein Magnet 8 und in den Stromkreis des Motors 7 ein Magnet 9 eingeschaltet. Die Kerne beider Magnete sind durch eine drehbare Traverse 10 verbunden, in deren Mitte ein die mechanische Verbin-
(2. Auflage, ausgegeben am 6. August igi2.)
dung mit der Schaltwalze 5 herstellendes Schaltwerk ii angeschlossen ist. Das in der Fig. 2 der Zeichnung besonders dargestellte Schaltwerk ii ist nun so konstruiert, daß es nur dann auf die nächste Stellung weiterschaltet, wenn die Mitte der Traverse io um den vollen Hub 2 χ der Magnete 8 und 9 in die Höhe bewegt und wieder um den vollen Hub heruntergesunken ist; im übrigen kann das Schaltwerk konstruktiv beliebig durchgebildet werden. Nimmt man z. B., wie auf der Zeichnung angedeutet, ein Zahnklinkwerk solcher Art, wie es bei Werkzeugmaschinen für den Vorschubmechanismus häufig ausgeführt wird, so würde gemäß der vorliegenden Erfindung die Zahnteilung des Klinkenrades so bemessen sein, daß die Klinke nur dann in den nächsten Zahn einschaltet, wenn beide Magnete wenigstens einen Moment gleichzeitig um den Betrag 2 χ angehoben werden; hat ein Magnet noch nicht angehoben, so dreht sich die Traverse um den Bolzen, mit dem sie an dem Kern dieses Magneten angeschlossen ist; die Klinke, welche in der Mitte der Traverse angeschlossen ist, macht nur den halben Weg χ und erfaßt infolgedessen den nächsten Zahn nicht. Nur wenn beide Magnete gemeinsam eingeschaltet gewesen sind, ist daher der nächste Zahn gefaßt. Der Schaltweg y des Walzenschalters 5 ist nun aber ferner so bemessen, daß die nächste Schaltstellung der Walze nur dann hervorgerufen wird, wenn beide Magnete wieder ausgeschaltet sind, und zwar entweder gleichzeitig oder nacheinander, daß also, wenn nur ein Magnet ausgeschaltet wird, infolge des Spielraumes z, den die Länge der Kontakte der Schaltwalze belassen, die vorige Schaltstellung bestehen bleibt. Erst wenn auch der zweite Magnet ausgeschaltet wird, wird die Kontaktwalze auf die nächste Schaltung eingestellt. Es müssen also, um eine neue Schaltstellung hervorzurufen, beide MQtorschleifleitungen gleichzeitig, wenn auch nur einen Moment, Strom erhalten und alsdann wieder abgeschaltet werden.
Durch diese Anordnung ist der Vorteil erzielt, daß beide Schleifleitungen für die Motoren als Stromzuführungsleitungen ausgenutzt werden und infolgedessen auch beide Motoren gleichzeitig angetrieben werden können, wodurch an Zeit gespart und die Leistungsfähigkeit der Katze erhöht wird.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Fernschaltung für elektrisch betriebene Laufkatzen, mit besonderem Hub- und Fahrwerk und mit auf der Katze befindlicher Schaltwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze durch die Wechselwirkung zweier Magnete gedreht wird, von denen der eine im Stromkreis des Hubmotors, der andere im Stromkreis des Fahrmotors liegt.
2. Fernschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze dann weitergestellt wird, wenn beide Stromkreise zu gleicher Zeit eingeschaltet und alsdann beide zusammen oder einzeln wieder abgeschaltet werden.
3. Fernschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Magnete gleichzeitig die Bremsmagnete der beiden Triebwerke sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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