DE244019C - - Google Patents

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DE244019C
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shaft
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets
    • D05B21/002Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets consisting of lateral displacement of the workpieces by a feed-dog or a fluted presser foot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244019 KLASSE 52 a. GRUPPE
DROSSNER & CIE in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zweinadelzierstichnähmaschine, welche in bekannter Weise mit zwei Greifern arbeitet, die den Faden der einen Nadel schleifenartig ausziehen und die Fadenschleife unter die zweite Nadel führen, von der sie festgenäht wird.
Man hat bei ähnlichen Maschinen, bei welchen nur ein Greifer vorhanden ist, diesen schon vollständig zwangläufig angetrieben, es
ίο liegen aber bei den bisherigen Ausführungen die Antriebsorgane stets oberhalb der Maschinenplatte, so daß sie durch ihre ständigen Bewegungen die Beobachtung der Arbeit stören und die Augen angreifen sowie auch die Fortbewegung des Stoffes durch den Transporteur nachteilig beeinflussen.
Gemäß der Erfindung wird nun bei einer mit zwei Greifern arbeitenden Maschine der den Nadelfaden ausziehende Hauptgreifer von einer unterhalb der Maschinenplatte gelagerten, achsial verschiebbaren Zwischenwelle vollständig zwangläufig angetrieben. Außer ihren in der üblichen Weise hervorgebrachten achsialen Bewegungen wird die Zwischenwelle durch ein kugelgelenkartig ausgebildetes Exzenter in Schwingungen versetzt. Die die Zwischenwelle bewegenden Teile greifen hierbei an der Zwischenwelle mit Kugelgelenken an.
Der Antrieb des Hauptgreifers von der Zwischenwelle geschieht zweckmäßig in der Weise, daß die letztere mit einem Kugelgelenk an dem Hauptgreifer angreift, welcher als zweiarmiger Hebel um eine senkrecht zur Zwischenwelle angeordnete Achse drehbar und in Richtung dieser Achse verschiebbar ist. Die achsialen Verschiebungen der Zwischenwelle führen dann Ausschwingungen des Greiferhebels um seine Achse herbei, und die Schwingungen der Zwischenwelle bewirken achsiale Verschiebungen des Greiferhebels.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die in Betracht kommenden Teile der Maschine in der Seitenansicht. Fig. 2 ist eine Unteransicht, bei weleher außer den Antriebsorganen für den Hauptgreifer auch die Antriebsorgane für den Transporteur dargestellt sind, und Fig. 3 ist eine Unter ansieht, welche nur die Antriebsorgane für den Hauptgreifer darstellt. Fig. 4 yeranschaulicht in der Fig. 1 entsprechenden Darstellung die beiden Greifer in ihrer Anordnung zu den beiden Nadeln. Fig. 5 zeigt das Antriebsexzenter für den Hauptgreifer im Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 3. Fig. 6 veranschaulicht die Verbindung zwischen der achsial verschobenen und schwingenden Welle und dem Hauptgreifer in einer Ansicht senkrecht ζμΓ Welle. Die Fig. 7 bis 14 veranschaulichen die verschiedenen Stellungen, welche die beiden Greifer zu den beiden Nadeln einnehmen, um die aufzunähende Schlinge zu bilden. Hierbei sind in Fig. 7 sowohl die Nadeln als auch die Greifer in ihrer normalen Stellung in der Ansicht ebenso wie in Fig. 1 dargestellt, während in den Fig. 8 bis 14 die Nadeln in der Seitenansicht, die Enden der Greifer aber in der Oberansicht dargestellt sind, um ihre
gegenseitige Lage zueinander besser erkennen zu lassen. In den zugehörigen Fig. 7a bis 14a sind die Bahnen, welche die beiden Greifer zur Bildung der Schlingen durchlaufen, schematisch veranschaulicht.
Fig. 15 zeigt als Beispiel eine Hälfte eines mit der Maschine herzustellenden Stickereimusters.
Die Maschine arbeitet mit den beiden Nadeln a, a1 und den beiden Greifern b und c. Der Greifer b ist der Hilfsgreifer und erhält seinen Antrieb von Organen, welche oberhalb der Maschinenplatte liegen, während der Hauptgreifer c von unten aus angetrieben wird.
Die Nadeln werden in bekannter Weise angetrieben und ist daher die hierzu dienende Einrichtung nicht besonders beschrieben. Es sei nur bemerkt, daß der Antrieb derart ausgebildet sein kann, daß die eine der Nadeln eine teilweise Drehung ausführen kann, um das Entstehen von falschen Fadenschlingen und hieraus sich ergebende Fadenbrüche zu vermeiden. Der Antrieb des Hilfsgreifers b braucht auch nicht ausführlich beschrieben zu werden, da derselbe nicht den Gegenstand der Erfindung bildet. Er erfolgt durch einen Daumen der Trommel u des Fadenspannhebels, indem der Daumen durch eine Stange, deren Ende u1 sichtbar ist, die Spindel b1 des Greifers um einen gewissen Winkel dreht, so daß der Greifer um die Achse der Spindel ausschwingt.
Die Antriebsorgane für den Hauptgreifer c liegen, wie schon erwähnt, unter der Maschinenplatte. Wie die Fig. 1 bis 4 erkennen lassen, ist eine Welle d unter der Maschinenplatte parallel zur Antriebswelle e gelagert. Diese Welle d erhält eine Bewegung in achsialer Richtung und eine Drehbewegung um einen gewissen Winkel. ,
Die Längsbewegung wird der Welle d durch eine Kurvenscheibe e1, welche fest auf der Welle e sitzt, erteilt, indem die Kurvenscheibe einen um f1 schwingenden Hebel f bewegt, welcher an einem Kugelzapfen f2 der Welle d angreift.
Die Schwingbewegungen der Welle d werden durch ein auf der Welle e sitzendes, kugelförmig ausgestaltetes Exzenter e2 herbeigeführt, welches mit seiner Exzenterstange g an einem Kugelzapfen g1 eines kurzen Armes der Welle d angreift. Infolge der kugelförmigen Ausbildung des Exzenters e2 sowie des zugehörigen Exzenterringes kann die Exzenterstange g den durch die Kurvenscheibe e1 herbeigeführten Längsverschiebungen der Welle d folgen, ohne daß hierbei die Beeinflussung der Welle in bezug auf ihre Winkelstellung durch das Kugelexzenter e2 aufhört.
An ihrem Ende trägt die Welle d einen Arm d1 mit einer Lagerhülse d2. Diese Lagerhülse d2 greift an einem Kugelzapfen c1 des Greifers c an. Der Greifer c sitzt fest auf einer Achse c2, welche in Lagern h unter der Maschinenplatte drehbar und in der Längsrichtung verschiebbar ist, so daß die Doppelbewegung der Welle d durch den Arm d1 auf. den Greifer c übertragen wird.
Die durch die beschriebenen Organe den beiden Greifern c und b erteilten Bewegungen sind, wie aus den Fig. 7 bis 14 bzw. 7a bis 14a erkennbar, folgende:
In der Anfangsstellung befinden sich beide Greifer vor den Nadeln a, a1, und zwar liegt der Hauptgreifer c schräg vor der Nadel a und der Hilfsgreifer 5 schräg vor der Nadel a1.
Während der Hilfsgreifer b zunächst stehen bleibt, bewegt sich der Hauptgreifer c aus der Stellung nach Fig. 7 zunächst in die Stellung nach Fig. 8, d. h. er nähert sich der Nadel α. Er geht dann unter1 der Nadel a hindurch und ergreift den zur Schleifenbildung dienenden Faden dieser Nadel und nimmt ihn mit. Hierbei gelangt er von der Stellung nach Fig. 8a in die Stellung nach Fig. 9a, aus welcher er sich mit dem Faden weiter, vor der Nadel a1 vorbei, bis über diese Nadel hinaus bewegt. Er geht hierbei zwischen der Nadel a1 und dem Hilfsgreifer b hindurch. Hierauf tritt auch der Hilfsgreifer b in Wirksamkeit, und während der Hauptgreifer c bis in die aus Fig. 11 bzw. na ersichtliche Stellung geht und in dieser stehen bleibt, bewegt sich der Hilfsgreifer b aus der Stellung nach Fig. 10 bzw. 10 a in die Stellung nach Fig. 11 bzw, na, wobei er den Schleifenfaden von dem Hauptgreifer c abnimmt. In dieser Stellung stechen die Nadeln in den Stoff ein, und der Faden der Nadel a1 näht die jetzt in der richtigen Lage befindliche Schleife des Fadens der Nadel α auf den Stoff fest.
Hierauf bewegt sich der Hauptgreifer c aus seiner in Fig. 11 bzw. na gezeichneten Totpunktstellung auf demselben Wege wieder zurück, vor der Nadel a1 vorbei, bis in die Stellung nach Fig. 12 bzw. 12a. Von dieser Stellung aus zweigt er von der Bahn seiner Hinbewegung ab und geht, wie aus den Fig. 13 und 14 bzw. 13a und 14a ersichtlich, in seine Anfangsstellung, welche eine zweite Totpunktstellung bildet, wieder zurück, wobei auch der Hilfsgreifer b in seine Anfangsstellung zurückgeht.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Zweinadelzierstichnähmaschine mit zwei den Faden der einen Nadel schleifenartig ausziehenden und die Fadenschleife unter die zweite Nadel führenden Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß der den Nadelfaden ausziehende Hauptgreifer (c) seinen
    vollständig zwangläufigen Antrieb von einer unter der Maschinenplatte gelagerten, achsial verschiebbaren und durch ein kugelgelenkartig ausgebildetes Exzenter 2) in Schwingungen versetzten Zwischenwelle (d) erhält, an welcher die sie antreibenden Teile mit Kugelgelenken (f2, g1) angreifen.
  2. 2. Zweinadelzierstichnähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die achsial verschiebbare und in Schwingungen versetzte Zwischen welle (d) mit einem Kugelgelenk (c1, d2) an dem als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Hauptgreifer (c) angreift, welcher um eine senkrecht zur Zwischenwelle (d) angeordnete Achse (c2) drehbar und in Richtung dieser Achse verschiebbar ist, so daß die achsialen Verschiebungen der Zwischenwelle (d) Ausschwingungen des Greiferhebels um seine Achse (c2) und die Schwingungen der Zwischen welle (d) achsiale Verschiebungen des Greiferhebels herbeiführen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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