DE243778C - - Google Patents

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DE243778C
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safety chain
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/36Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing comprising a flexible member, e.g. chains
    • E05C17/365Security chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
,- Hk 243778 KLASSE 68 h. GRUPPE
THEODOR CLEMENS in BARMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von Sicherheitsketten auf Türen o. dgl., bei welcher der mit dem einen Ende der Sicherheitskette verbundene, in einem fest angebrachten Gehäuse sitzende Kettenriegel nach Auslösung der nur dem Eingeweihten bekannten Sperrvorrichtung herausgenommen und damit die Sicherheitskette entfernt werden kann.
ίο Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ■ der den Kettenriegel in dem fest angebrachten Gehäuse haltende Sperriegel durch eine von außen zu bewegende, in einem U-förmigen Schlitze gleitende vierkantige Schraube o. dgl. nach entsprechender Verschiebung von dieser mitgenommen wird, nachdem eine den Sperrriegel festhaltende Klinke ausgehoben ist. Versucht ein Uneingeweihter die Sicherheitskette durch Verschiebung der Klinke zu lösen, so löst er einen Alarmschuß aus und wird dadurch . gezwungen, von seinem Vorhaben abzulassen. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt
Fig. i, 2 und 3 die Vorrichtung bei geschlossenem Sicherheitskettenriegel in drei, je um 90 ° zueinander gedrehten Ansichten.
Fig. 4 bis 6 zeigen die verschiedenen Stellungen der Vorrichtung bei Lösung ihres Riegels.
Fig. 7 zeigt die Auslösung des Alarmschusses bei dem Versuch einer Benutzung der Vorrichtung durch einen Uneingeweihten.
Fig. 8 zeigt den Kettenriegel.
Fig. 9 zeigt einen Doppelhaken zur Anlegung der Sicherheitskette mit verschiedener Spannung.
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Die Vorrichtung dient dazu, das eine Ende der in bekannter Weise auf der Tür anzubringenden Sicherheitskette festzuhalten und wird auf dem Türrahmen aufgeschraubt.
Der mit dem Ende der Sicherheitskette 1 verbundene Kettenriegel 2 ist mit einem Einschnitt 10 versehen (Fig. 8), in welchen der Sperriegel 3 eingreift und dadurch ersteren festhält (Fig. 1 bis 3). Der Sperriegel 3 wird durch eine von der Außenseite der Vorrichtung zugängliche, blinde Schraube 4, deren Bolzen in einem U-förmigen Schlitz 5 gleitet und mit dem Sperriegel in Eingriff gebracht wird, bewegt, nachdem eine den Sperriegel festhaltende, unter Wirkung der Feder 6 stehende Klinke 7 mittels des durch die Gehäusewand der Vorrichtung vorstehenden Hebels 8 angehoben worden ist. Der im Ruhezustande von einer Feder 9 gehaltene Schraubenbolzen 4 (Fig. 1) wird in dem einen Schenkel des Schlitzes 5 nach unten und dann zur Seite in einen Einschnitt des Sperriegels 3 gedrückt (Fig. 4). Darauf wird die in den Sperriegel im Ruhezustande eingreifende Klinke 7 mittels des Hebels 8 angehoben und hierauf der Sperriegel 3, indem d^r Bolzen in dem zweiten Schenkel des Schlitzes 5 nach oben geschoben wird (Fig. 6), aus dem Einschnitt 10 des Kettenriegels 2 herausgezogen. Damit ist dieser freigegeben und die Sicherheitskette gelöst. Der den in den Sperriegel 3 eingreifenden Bolzen tragende blinde Schraubenkopf 4 gleicht in seinem Äußeren vollkommen den anderen Befestigungsschrauben, ist also für den Uneingeweihten nicht' zu unterscheiden und somit auch die Sicherheitskette durch ihn nicht zu lösen.
Um den Versuch einer öffnung durch Unberufene zu verhindern, ist auf der durch die Türspalte sichtbaren Kopffläche der Vorrichtung (Fig. 2) ein winkelförmiger Schlitz 11 vorgesehen, durch den der Hebel 8 hindurchgreift. Der Uneingeweihte muß, da andere Einrichtungen für ihn nicht erkenntlich sind, annehmen, daß durch Niederdrücken und dem Schlitz 11 entsprechendes Seitwärtsbewegen des Hebels 8 die Schließvorrichtung benutzt werden könne und den Hebel 8 dementsprechend zu bewegen suchen. Sowie aber der Hebel 8 in den horizontalen Teil des Schlitzes 11 eintritt, löst, sich, da er nur lose in die Klinke 7 eingesteckt ist, seine Verbindung mit dieser, und die Klinke wird, von der Feder 6 getrieben, wieder vorschnellen und die im Sperriegel 3 sitzende Alarmpatrone 12 zur Explosion bringen. Eine neue Patrone kann in den Sperriegel
durch eine Öffnung 13 der Gehäusewand (Fig. 3) . eingeschoben werden.
Die Bewegung des Sperriegels 3 kann außer in der geschilderten Weise natürlich auch in beliebig anderer Weise, beispielsweise durch einen aus dem Gehäuse vorstehenden Stift, geschehen, der mit mehreren anderen Stiften gleicher Ausbildung auf der Gehäusewand sitzt oder so verdeckt liegt, daß er nur von einem Eingeweihten gefunden werden kann.
Die Sicherheitskette wird an der Tür durch einen Haken befestigt, damit sie von innen ohne Benutzung der Riegeleinrichtung leicht gelöst und wieder angelegt werden kann. Um die Sicherheitskette so straff zu spannen, daß man nicht mehr durch den Türspalt hindurchgreifen kann und so irgendwelche Benutzung der Vorrichtung von außen her, beispielsweise zur Nachtzeit, zu verhindern, kann der auf der Tür angebrachte Haken 14 (Fig. 9) mit einem besonderen Unterhaken 15 ausgestattet sein, durch den die Sicherheitskette straffer gespannt wird, wenn sie in ihn gehakt ist. Dieser Unterhaken 15 kann auch etwas federn und so den eingehängten Endring der Sicherheitskette sowohl selbst wie auch in dem Haken 14 festhalten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von Sicherheitsketten auf Türen 0. dgl., bei welcher der mit dem einen Ende der Sicherheitskette verbundene, in einem fest angebrachten Gehäuse sitzende Kettenriegel nach Auslösung der nur dem Eingeweihten bekannten Sperrvorrichtung herausgenommen und damit die Sicherheitskette entfernt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kettenriegel (2) in dem fest angebrachten Gehäuse haltende Sperriegel (3) durch eine von außen zu bewegende, in einem U-förmigen Schlitz gleitende vierkantige Schraube (4) 0. dgl. nach entsprechender Verschiebung von dieser mitgenommen wird, nachdem eine den Sperriegel (3) festhaltende Klinke (7) ausgehoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (7) mittels eines Hebels (8), der durch einen winkelförmigen Schlitz (11) der Gehäusewand hindurchgreift und in eine oben und seitlich offene Aushöhlung der Klinke (7) eingeführt wird, bewegt wird, so daß, wenn der Uneingeweihte den Hebel den Schlitz (11) entlang bewegt, dieser aus der Klinke (7) herausspringt und letztere einen Alarmschuß auslöst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem einen Ende den Kettenriegel (2) tragende Sicherheitskette (1) mit ihrem anderen Ende durch einen Haken (14) gehalten wird, der einen federnden Nebenhaken (15) hat, welcher gestattet, die Sicherheitskette mit größerer Spannung anzulegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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