DE243746C - - Google Patents
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- DE243746C DE243746C DENDAT243746D DE243746DA DE243746C DE 243746 C DE243746 C DE 243746C DE NDAT243746 D DENDAT243746 D DE NDAT243746D DE 243746D A DE243746D A DE 243746DA DE 243746 C DE243746 C DE 243746C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B3/00—Electrolytic production of organic compounds
- C25B3/20—Processes
- C25B3/25—Reduction
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 243746 KLASSE 12 o. GRUPPE
von Oxalsäure.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1910 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine wesentliche Verbesserung des durch
die Patente 194038 und 204787 und des durch Patent 239312 geschützten Verfahrens zur
elektrolytischen Darstellung von Glykolsäure aus Oxalsäure. In diesen Patentschriften ist
das Verfahren so beschrieben, daß man mit einer Stromdichte von etwa 25 bis 250 Ampere
pro Quadratmeter Kathodenfläche elektrolysiert.
Es hat sich nun bei weiterer Ausarbeitung des Verfahrens gezeigt, daß man weit über
die angegebene höchste Stromdichte von 250 Ampere, pro Quadratmeter hinausgehen
kann, ohne daß, wie zu befürchten war, Glykolsäure weiter, etwa bis zur Essigsäure,
reduziert wurde, oder daß Oxalsäure bzw. Glykolsäure so stark an der Stromleitung teilnehmen,
daß sie an die Anode wanderten und dort zerstört wurden. Daß bei Anwendung größerer Stromdichte eine raschere Umsetzung
erzielt wird, ist ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens.
Man kann Stromdichten von 500 Ampere und darüber verwenden, ohne die Ausbeute
an Glykolsäure zu beeinträchtigen. Zur vollkommenen Ausnutzung dieses wesentlichen
Fortschritts gelangt man, wenn man Kathoden verwendet, die etwa nach Art der Akkumulatorenplatten
eine sehr große Oberfläche aufweisen.
In einem viereckigen Bleikasten von etwa 33 cm Höhe, 40 cm Länge und 13,5 cm Breite
sind auf den Längsflächen verschmierte Akkumulatorengitterplatten aufgelötet. Zur Aufnahme
des Anolyten dient ein viereckiges Tondiaphragma von etwa 32 cm Höhe, 33 cm Länge - und 4,8 cm :Breite, das mit etwa
25prozentiger Schwefelsäure gefüllt wird. Als Katholyt dient eine Auflösung von 1,3 kg
Oxalsäure und 530 ecm konzentrierter Schwefelsäure in 8 1 Wasser. Es wird mit einer
Stromstärke von etwa 150 Ampere elektrolysiert = etwa 560 Ampere pro Quadratmeter.
Dauer der Elektrolyse etwa 37 Va Stunden. Während dieser Zeit werden 5,3 kg Oxalsäure
in fünf Partien zu jedesmal 1—i,r kg zugesetzt.
Erhalten werden so 9,68 1 Katholyt, der in 100 ecm 39,1 g Glykolsäure, 7,7 g unveränderte
Oxalsäure und 5,78 g Schwefelsäure enthält, was einer Materialausbeute von 80,4 Prozent
und einer Stromausbeute von 80,8 Prozent entspricht. In diesem Beispiel kann natürlich
die Stromdichte verändert werden, ebenso kann unter entsprechender Ausdehnung der
Elektrolyse mit dem Zusatz von Oxalsäure fortgefahren werden. Auch die Schwefelsäuremenge
kann verändert werden, wobei sich aber empfiehlt, einer zu weitgehenden Verarmung
an Schwefelsäure im Katholyt durch Zugabe frischer Säure zu begegnen.
Arbeitet man in der gleichen Apparatur und in der gleichen Weise, nur unter Weglassung der Akkumulatorengitterplatten, so
kommt man zu Resultaten, die etwas hinter den obigem Beispiel entsprechenden zurückstehen.
Trotzdem beträgt die Strom- und
Materialausbeute 70 Prozent und darüber, so daß auch ohne die Verwendung von Akkumulatorengitterplatten
ein rationelles Arbeiten möglich ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von GIykolsäure durch elektrolytische Reduktion von Oxalsäure gemäß den Patenten 194038, 204787 und 239312, dahin abgeändert, daß man sehr große kathodische Stromdichten von etwa 500 Ampere pro Quadratmeter und darüber verwendet.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dahin abgeändert, daß man zur vollen Ausnutzung der größeren Stromdichte Elektroden von großer Oberfläche, etwa nach Art der Akkumulatorenelektroden, verwendet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243746C true DE243746C (de) |
Family
ID=502847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243746D Active DE243746C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243746C (de) |
-
0
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