DE243282C - - Google Patents

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DE243282C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen und in beliebig einstellbaren Zeiten erfolgenden Öffnen und Schließen der Berieselungsleitungen im Grubenbetrieb u. dgl. Die Neuheit und Eigenart des Erfindungsgegenstandes besteht im wesentlichen darin, daß zur Erreichung des angestrebten Zweckes keinerlei Uhrwerk oder mechanisches Antriebsmittel verwendet wird, ίο sondern daß die Betätigung der Vorrichtung allein durch die Menge des zufließenden Druckwassers erfolgt.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem ψ Ausführungsbeispiele, und zwar
Fig. ι in einem Längsschnitt,
Fig. 2 in einem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 (geschlossen) und
Fig. 3 in einem Längsschnitt (geöffnet).
Zum . eigentlichen Berieseln der Strecken dienen die an eine starre Wasserleitung in beliebigen Abständen angeschlossenen Streudüsen, welche durch den Erfindungsgegenstand selbsttätig und abwechselnd in Wirkung gesetzt werden.
An Hand der Arbeitsweise sei die Vorrichtung im nachstehenden beschrieben:
Die Vorrichtung ist in die Berieselungsleitung geschaltet, wobei das Wasser durch den Anschlußstutzen α eintritt und in einen Zylinder b gelangt. In diesem Zylinder b befindet sich ein Kolben c mit anschließendem Kolbenrohr d, in welchem weiterhin ein Kolben mit Rohr e geführt ist. Aus dem Zylinder b tritt 35
das einfließende Wasser durch die Löcher/", g in das Kolbenrohr d und dann durch die Öffnungen h, i des Rohres e in dieses selbst und aus diesem heraus durch die Löcher k, I in den Hohlraum m, der durch einen Kolben η ο. dgl. nach oben begrenzt ist. Aus diesem gelangt es darauf durch die Öffnung 0, deren Durchlaßweite durch eine Kegelstellschraube p u. ä. zu regeln ist. Durch das Rohr q gelangt das Wasser in die von dem Kolben c und einem Dichtungsring r gebildete Kammer s.
Der Kolben c, der durch Anordnung von geeigneten Dichtungsmitteln (z. B. Ledermanschetten t) das von oben und unten auf ihn wirkende Wasser trennt, wird nun in die Höhe gedrückt. Ist der Kolben c über die im Rohre e angeordnete Öffnung u gelangt, so fließt das Wasser auch aus dem Rohre e in die Kammer s. Hat der Kolben c nun die als Anschlag dienende Überwurfmuffe ν ο. dgl. erreicht, so wird das Rohr e so weit mitgenommen, bis dessen Hub durch Anstoßen eines Bundes w usw. an einen Anschlag x, z. B. eine Stellschraube, beendet wird. Gleichzeitig wird die Verbindung des Rohres e mit dem Hohlraum s aufgehoben.
Das durch den Stutzen α zufließende Wasser tritt jetzt aus dem Zylinder b durch die Löcher h, i in das Rohr e und verläßt dieses durch die Löcher k, I und gelangt nun aus dem Apparate in das freie Ende der Berieselungsleitung. Des ferneren fließt das in der Kammer s enthaltene Wasser, da der Dich-
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tungsring r keine Trennung mehr bei dieser Lage zwischen Kammer s und y schafft, in letzterere und aus dieser weiter durch einen Kanal ζ ebenfalls in die Berieselungsleitung. Hiermit wird die den Kolben c tragende Wassersäule geringer, und der Kolben c bewegt sich zurück. Ist der Kolben c dann um so weit zurückgegangen, daß ein an ihm sitzender Anschlag ι sich auf das als Anschlag
ίο wirkende Regulierventil 2 setzt, so wird das Rohr e ebenfalls mitgenommen bzw. zurückbewegt, bis der Kolben c in seine Anfangslage zurückgekehrt ist. Den weiteren Rückgang des Rohres e bewirkt das auf dem Dichtungsring r o. dgl. ruhende Wasser; ist das Rohr e in seine Anfangslage zurückgebracht, so ist auch die Auslauf öffnung des Apparates zur Berieselungsleitung geschlossen.
Dieser Vorgang wiederholt sich in beständiger Reihenfolge bei geöffnetem Wassereintrittventil zum Stutzen a.
Während, wie erwähnt, die Reguliervorrichtung p die Menge des zum Heben des Kolbens c dienenden Wassers regelt, dient die Reguliervorrichtung 2 zur Regelung des durch den Apparat und die Löcher 3 fließenden Wassers bei gehobenem Kolben. Je nach Einstellung von p kann man den Zeitraum, nach welchem die Berieselung erfolgen soll, verkürzen oder verlängern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen abwechselnden Öffnen und Schließen einer Grubenberieselungsleitung u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Berieselungsleitung eingebautes Ventil durch den Druck des Berieselungswassers selbsttätig geöffnet und geschlossen wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regelung der beabsichtigten Umsteuerungszeiten die Menge des zufließenden Wassers geregelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2470798A (en) * 1943-04-03 1949-05-24 William S White Intermittent flush valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2470798A (en) * 1943-04-03 1949-05-24 William S White Intermittent flush valve

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