DE243153C - - Google Patents

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DE243153C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen mechanischen Notenblattwender, bei dem die Wendearme der einzelnen Notenblätter gegen eine vertikale Verschiebung gesichert sind und ihre Drehung um zwei mit ihren Enden zusammenstoßende Achsen durch Drehung der oberen bewirkt wird, während die Feststellung des jeweils umgeschlagenen Armes durch die untere vermittels einer Feder erfolgt.
ίο In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Blattwenders,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Drehachse der Arme,
Fig. 3 einen Grundriß hierzu,
Fig. 4 eine Oberansicht des Drahtzuges für die untere Achse.
Dieser Notenblattwender kann sowohl für Fußhebel als auch für Handhebel eingerichtet werden. Zum Umwenden der mit den Notenblättern c verbundenen Arme d dient der Drahtzug a, der um eine horizontal liegende Rolle e geführt ist, und bei dessen Anzug eine Schraubenfeder f gespannt wird. Diese dreht beim Loslassen des Hebels die Rolle e wieder zurück, die auf einer senkrechten Welle g verschiebbar, aber nicht drehbar angebracht ist. Die Welle g ist lose in eine Buchse h gesteckt, an welche sich nach oben eine auf der Welle g befestigte Buchse i anschließt. Die Buchse h wird entweder durch einen auf der Welle g befestigten Ring oder durch eine Stiftschraube am Herunterfallen gehindert, während eine mit dem Hauptgestell des Notenständers verbundene Hülse k in Verbindung mit einem Keil I der Buchse h eine Drehung der letzteren verhindert. Unterhalb der Rolle β ist die Welle g mit einem Bund m versehen, gegen welchen eine Schraubenfeder η drückt, so daß die beiden Buchsen h und i ständig bestrebt sind, sich in den Ringen 0, die mit den Wendearmen α versehen sind, in die Höhe zu schieben. Dieses verhindert aber der Keil I, der gegen den sich in der Anfangsstellung befindlichen Ring 0 drückt. Ein auf der Außenseite der Buchse i angeordneter, beim Aufwärtsbewegen derselben sich leicht zurückschiebender Mitnehmer q befindet sich in dieser Stellung in dem Ring des nächsten umzuwendenden Armes in einer Längsnut desselben (Fig. 2). Bei einer Drehung der Buchse i wird dieser Ring 0 durch den Ansatz q mitgedreht, bis nach einer Drehung um i8o° der Mitnehmer über den Keil I kommt, der sich, durch die Feder η beeinflußt, in die über ihm befindliche Nut hineinschiebt und den umgeschlagenen Arm d festhält. Dabei gleitet auch der Mitnehmer q in die nächste Nabe 0 des Armes d, woselbst eine Ringnut ft vorgesehen ist, so daß der Mitnehmer bei der Drehung der Buchse i durch Einfluß der gespannten Schraubenfeder f wieder zurückgehen kann, bis diese Ringnut wieder in die Längsnut der Nabe übergeht und die Schraubenfeder η die Teile g, h, i mit dem Keil I und dem Mitnehmer q wiederum eine halbe Nabenlänge aufwärts schiebt.
Dieses wiederholt sich bei jedesmaligem Anziehen des Drahtes a. Zwecks Zurückschlagens eines Notenblattes wird der zweite Drahtzug b angezogen. Bei jedem Ausschlag des mit dem Drähtzug b verbundenen Hebels wird
die Welle g mit den beiden Buchsen h und i in den Naben um die Länge einer Nabe nach unten bewegt, so daß der Keil I das zuletzt umgeschlagene Blatt nicht mehr festhält und der betreffende Arm d durch eine beim Umwenden gespannte Feder r wieder zurückgeschlagen wird.
Das Gestell des Notenblattwenders wird so eingerichtet, daß es an jedem Notenständer ίο oder jedem Instrument leicht angebracht werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Notenblattwender mit Drahtzug, gekennzeichnet durch zwei Buchsen (h und i), welche durch die Naben der gegen eine vertikale Verschiebung gesicherten Wendearme (A) verschiebbar hindurchgehen, und von denen die obere, durch den Drahtzug jeweils gedrehte, mittels federnden Mitnehmers (q) das Umlegen je eines Wendearmes bewirkt, während die untere, nicht drehbare Buchse (K) durch einen mit ihr verbundenen Keil (I) den umgeschlagenen Arm festhält. ■ ,
  2. 2. Notenblattwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem das Umschlagen der Notenblätter bewirkenden Fuß- oder Handhebel noch ein zweiter Hebel vorgesehen ist, bei dessen Ausschlag die beiden Buchsen jeweils um die Länge einer Nabe heruntergezogen werden, wobei die unter Einfluß von Schraubenfedern stehenden, umgewendeten Arme nacheinander frei werden.
  3. 3. Notenblattwender nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Buchsen (h und i) auf einer senkrechten Welle (g) sitzen, und zwar die untere Buchse drehbar, die obere fest, und die Drehung der oberen vermittels des Drahtzuges (a) dadurch erfolgt, daß dieser um eine auf der Welle (g) verschiebbare, aber nicht drehbare Rolle (e) läuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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