DE242833C - - Google Patents

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DE242833C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 242833 KLASSE 21 d. GRUPPE
mit Wendepolen.
Zusatz zum Patent 232334 vom 13. Juli 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1909 ab. Längste Dauer: 12. Juli 1924.
Nach dem Hauptpatent werden die Wendepolwicklungen durch eine Spannung gespeist,
die proportional
ist, wobei e% die Bür-
Z. ■ η
stenspannung, Z2 die Läuferwindungszahl und η die Tourenzahl bedeutet.
Es ist dabei stillschweigend angenommen, daß die innere E. M. K. des Läufers gleich oder wenigstens nicht wesentlich verschieden von der Bürstenspannung ist. Tatsächlich sind diese beiden Spannungen verschieden, und zwar unterscheiden sie sich um den Betrag desjenigen Spannungsabfalles, der von dem Bürstenstrom im Läufer verursacht wird.
Um nun auch diesen auszugleichen, was in vielen Fällen von großer Wichtigkeit ist, speist man nach der Erfindung die Wendepolwicklungen nicht von der Bürstenspannung allein, sondern auch noch von einer Spannung, die proportional dem durch den Läuferstrom verursachten Spannungsabfall ist. Die zweckmäßige Einstellung der Phase dieser Spannung ist leicht zu bestimmen. Die Zusatzspannung entnimmt man am einfachsten den Sekundärwicklungen eines Serientransformators, der primär in dem Bürstenstromkreis liegt, wobei die Phase der Spannung in bekannter Weise beliebig gewählt werden kann.
Auf der Zeichnung ist, ein Ausführungsbeispiel, und zwar der Deutlichkeit wegen nur für eine Phase, dargestellt.
Der Ständer bzw. Läufer des Motors werden von den Teilen η, φ bzw. p, 0 des Leistungstransformators gespeist, wobei die Geschwindigkeit durch Änderung des Verhältnisses dieser beiden Teile oder auch durch die Änderung der Windungszahl der Ständerwicklung m geregelt werden kann.
Die Wendepolwicklung w wird in bekannter Weise ■— wie dies in Patent 232334 angegeben ist -— an zwei Hilfstransformatoren mit Anschlußpunkten V, q\ m' bzw. n', fi\ 0', von welchen einige verschiebbar sind, angeschlossen, wobei die beweglichen Kontakte dieser Transformatoren zweckmäßigerweise derart zwangläufig mit entsprechenden Geschwindigkeitsregelungskontakten verbunden sind, daß der erste Hilfstransformator im Verhältnis der Windungszahlen und der andere im Verhältnis der Klemmenspannungen des Ständers und Läufers geteilt wird.
Werden die beiden Hilfstransformatoren direkt an die sekundäre Spannung e2 angelegt, wie es bei der Anordnung gemäß der oben erwähnten Patentschrift 232334 geschieht, so würde die Spannung der Wendepolwick-
lung e„, proportional dem Ausdruck —— sein.
Nun werden gemäß der Erfindung die Hilfstransformatoren nicht direkt an die Spannung e2 angelegt, sondern in Reihe mit dieser noch von einer zusätzlichen Spannung e, des Reihen-
transformators t gespeist, welche proportional dem Bürstenstrom i und folglich auch dem Spannungsabfall ist. Es ist somit in diesem Falle die Spannung der Wendepolwicklung e„,
proportional dem Ausdruck —2-—*■■-, wobei k einen Proportionalitätsfaktor bedeutet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Vermeidung der Funkenbildung bei Mehrphasen-Kollektormaschinen mit Wendepolen nach Patent 232334, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstransformatoren nicht direkt an die dem Läufer der Maschine konduktiv zugeführte Spannung (e2) angelegt werden, sondern in Reihe mit dieser · noch von einer zusätzlichen Spannung (e,J eines Reihentransformators (t) gespeist werden, welche proportional dem Bürstenstrom (i) und folglich auch dem Spannungsabfall ist, so daß die Spannung der Wendepolwicklung (e,v) proportional
    dem Ausdruck — ist, wobei k einen
    Z3
    Proportionalitätsfaktor, z% die Läuferwindungszahl und η die Tourenzahl der Maschine bedeutet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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