DE226952C - - Google Patents

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DE226952C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 226952 KLASSE 21 d. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Zusatz zum Patente 221468 vom 18. März 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1909 ab. Längste Dauer: 17. März 1924.
In der Patentschrift 221468 ist eine Einphasen-Kollektormaschine beschrieben worden, bei welcher in einfacher Weise Phasenkompensation und Funkenvermeidung dadurch erreicht wird, daß von den beiden je für eine bestimmte Drehrichtung bestimmten Erregerwicklungsgruppen die eine zur Erzeugung des für die Phasenkompensation erforderlichen phasenverschobenen Feldes benutzt wird. Hierbei ist darauf hingewiesen worden, daß es zweckmäßig ist, eine gegenseitige Beeinflussung zwischen der zur Phasenkompensation benutzten Feldwicklung und der Resultierenden aus sämtlichen anderen Ankeramperewindungen zu verhindern.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Mittel zur Vermeidung der induktiven Beeinflussung der zur Phasenkompensation benutzten Erregerwicklungsgruppe von der an-
ao deren zur Erzeugung des wirksamen Feldes benutzten Erregerwicklungsgruppe, bei welchem an besonderen Vorrichtungen, z. B. Drosselspulen, möglichst gespart ist. Gemäß der Er-. findung wird nämlich diejenige E. M. K., welche in der zur Phasenkompensation benutzten Erregerwicklung von der eigentlichen Erregerwicklung hervorgerufen wird, durch eine andere E. M-. K. aufgehoben, die auf einem im Hauptstrom der Maschine oder in einem diesem proportionalen Strome liegenden induktiven Widerstand abgegriffen wird.
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Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 der Zeichnung ist die zur Phasenkompensation benutzte Erregerwicklung f2 parallel zum Läufer . der Maschine gelegt. Hierbei bildet der Läufer einen induktiven Widerstand für die Kurzschlußströme im Stromkreis der Wicklung f2.
Gemäß Fig. 2 bildet die Differenz der Läuferund Ständeramperewindungen den induktiven Widerstand für die Wicklung f2. Diese Differenz kann durch abschaltbare Windungen einstellbar oder veränderlich gemacht werden.
Die Fig. 3 stellt einen allgemeineren Fall der Schaltung nach Fig. 1 dar. Hierbei liegt die Wicklung f% mittels eines Transformators an einer gegebenenfalls veränderlichen Teilspannung des Läufers.
Gemäß Fig. 4 kann auch die Verbindung der Wicklung f2 mit der Kompensationswicklung k mit Hilfe eines Transformators bewirkt werden. Hierbei kann der vom Läufer und der vom Ständer herrührende Spannungsteil je für sich geregelt werden. Durch Anordnung geeigneter Schalter läßt sich auch der Einfluß der einen oder der anderen Wicklung ausschalten.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Stromrichtung in der Wicklung f2, wenn es zweckmäßig ist, auch umgekehrt werden kann, indem beispielsweise die Endpunkte der· Wicklung f2 miteinander vertauscht werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einphasen-Kollektormaschine mit mindestens zwei Erregerwicklungen, von denen die eine gemäß Patent 221468 zur Erzeugung des zur Phasenkompensation dienenden phasenverschobenen Feldes benutzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß . der gegenseitigen Beeinflussung der beiden Erregerwicklungen dadurch entgegengewirkt wird, daß die von der jeweils zur Erregung benutzten Erregerwicklung in der zur Phasenkompensation benutzten Erregerwicklung induzierte E. M. K. durch eine andere E. M. K. aufgehoben wird, welche von einem im Hauptstrom oder einem ihm proportionalen Strome liegenden induktiven Widerstand abgegriffen wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als aufhebende
    E. M. K. die E. M. K. der Selbstinduktion einer Wicklung der Maschine selbst benutzt ist.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als aufhebende E. M. K. die E. M. K. der Selbstinduktion, die Läuferwicklung oder ein Teil derselben benutzt ist.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als aufhebende E. M. K. die E. M. K. der Selbstinduktion der Differenz der Amperewindungen der Ständer- und Läuferarbeitswicklungen unmittelbar oder mittelbar benutzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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