DE263422C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE263422C DE263422C DENDAT263422D DE263422DA DE263422C DE 263422 C DE263422 C DE 263422C DE NDAT263422 D DENDAT263422 D DE NDAT263422D DE 263422D A DE263422D A DE 263422DA DE 263422 C DE263422 C DE 263422C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- commutators
- brushes
- segments
- short
- same
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 10
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/24—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having two or more commutators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 263422 KLASSE 2\d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 13. Januar 1911 anerkannt.
die Priorität
Bei Wechselstromkommutatormaschinen werden bekanntlich schmale Bürsten auf dem Kommutator
verwendet, damit nur eine geringe Zahl von Ankerspulen in Reihe durch die Bürste kurzgeschlossen wird. Hierdurch entsteht
bei Maschinen für große Leistungen der Nachteil, daß der Kommutator sehr lang wird,
weil die Spannung des Ankers gering ist und die Stromstärke sehr groß wird. Andererseits
bereiten die schmalen Bürsten auch Schwierigkeiten für die Stromwendung, weil nur eine
geringe gegenseitige Dämpfung der von den Bürsten kurzgeschlossenen Spulen besteht.
Zur Vermeidung dieser Nachteile werden bereits Maschinen mit zwei Kommutatoren verwendet, deren Segmente an je eine Seite derselben Ankerwicklung angeschlossen sind. Fig. ι zeigt schematisch einen Teil einer Parallelwicklung mit den zwei Kommutatoren K1 und K2, und zwar die von den gleichnamigen Bürsten B1 und B2 kurzgeschlossenen Windungen. Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die gleichnamigen Bürsten ,beider Kommutatoren, welche die beiden an den Enden ein und desselben Stabes angeschlossenen Segmente berühren, in ihrer Lage gegenüber diesen Segmenten um die halbe Segment-■ teilung gegeneinander verschoben. Da jede · j Bürste nur eine Lamellenteilung breit ist, wird hierdurch erreicht, daß beim Austritt einer Spule aus dem Kurzschluß an einer Bürste die eine Spulenseite dieser Spule von der andern Bürste noch kurzgeschlossen bleibt. Man kann nun durch passende Wahl der Wicklungsschritte stets dafür sorgen, daß, wenn beim Unterbrechen des Kurzschlusses einer Spule eine ihrer Spulenseite als letzte in der Nut aus dem Kurzschluß tritt, die andere Seite derselben Spule mit solchen Spulen zusammen in der Nut liegt, die eventuell durch die Bürste der· andern Polarität noch kurzgeschlossen sind, um eine gute gegenseitige Dämpfung der kommutierenden Spulen zu erhalten.
Zur Vermeidung dieser Nachteile werden bereits Maschinen mit zwei Kommutatoren verwendet, deren Segmente an je eine Seite derselben Ankerwicklung angeschlossen sind. Fig. ι zeigt schematisch einen Teil einer Parallelwicklung mit den zwei Kommutatoren K1 und K2, und zwar die von den gleichnamigen Bürsten B1 und B2 kurzgeschlossenen Windungen. Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die gleichnamigen Bürsten ,beider Kommutatoren, welche die beiden an den Enden ein und desselben Stabes angeschlossenen Segmente berühren, in ihrer Lage gegenüber diesen Segmenten um die halbe Segment-■ teilung gegeneinander verschoben. Da jede · j Bürste nur eine Lamellenteilung breit ist, wird hierdurch erreicht, daß beim Austritt einer Spule aus dem Kurzschluß an einer Bürste die eine Spulenseite dieser Spule von der andern Bürste noch kurzgeschlossen bleibt. Man kann nun durch passende Wahl der Wicklungsschritte stets dafür sorgen, daß, wenn beim Unterbrechen des Kurzschlusses einer Spule eine ihrer Spulenseite als letzte in der Nut aus dem Kurzschluß tritt, die andere Seite derselben Spule mit solchen Spulen zusammen in der Nut liegt, die eventuell durch die Bürste der· andern Polarität noch kurzgeschlossen sind, um eine gute gegenseitige Dämpfung der kommutierenden Spulen zu erhalten.
Die Bürsten B1 und B2 dürfen jedoch nicht
in direkter leitender Verbindung stehen, da sonst wieder eine größere Anzahl von Spulen
durch die beiden Bürsten in Serie -kurzgeschlossen wären. Die Bürsten müssen vielmehr
getrennten elektrischen Stromkreisen angehören.
Wie dies ζ Β. bei einem gewöhnlichen Repulsionsmotor
erreicht wird, zeigt Fig. 2. S ist die Statorwicklung, R der Rotor, dessen Wick-
lung der Einfachheit halber hier als Ringwicklung dargestellt ist; statt dessen könnte
ebensogut eine Trommelwicklung verwendet werden. K1 und K2 sind die beiden Kommutatoren,
von denen hier einer außerhalb, der andere innerhalb des Rotors dargestellt ist. Die kurzgeschlossenen Bürstenpaare jedes
Kommutators sind, wie erwähnt, nicht miteinander verbunden. Ebenso läßt sich ein
ίο Repulsionsmotor mit zwei Bürstenpaaren pro
Polpaar auf jedem Kommutator ausführen. Fig. 3 zeigt analog einen Serienmotor. Hier
ist F die Feldmagnetwicklung, C die Kompensationswicklung, T1 die primäre und T2 T2
zwei sekundäre Wicklungen eines Hauptschlußtransformators, von denen je eine den Bürsten
eines der beiden Kommutatoren K1 und K2
den Strom zuführt. Die Windungszahl des Transformators kann regelbar gemacht werden.
Die beiden Kommutatoren erhalten die halbe Länge von dem einer Maschine mit nur einem
Kommutator; durch die Anordnung zu beiden Seiten des Ankers ergibt sich der konstruktive
Vorteil des symmetrischen Aufbaues der Maschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wechselstromkommutatormaschine mit zwei Kommutatoren, deren Segmente an die beiden Seiten derselben Ankerwicklung angeschlossen sind, und bei der die Bürstensätze beider Kommutatoren voneinander unabhängig sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichnamigen Bürsten beider Kommutatoren, welche die beiden an den Enden ein und desselben Stabes angeschlossenen Segmente berühren, in ihrer Lage gegenüber diesen Segmenten um die halbe Segmentteilung verschoben sind, so daß jeweils nur die Hälfte einer Ankerspule aus dem Kurzschluß tritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263422C true DE263422C (de) |
Family
ID=520821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263422D Active DE263422C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263422C (de) |
-
0
- DE DENDAT263422D patent/DE263422C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102009034091A1 (de) | Elektromotor und Rotor dafür | |
| DE263422C (de) | ||
| DE615751C (de) | Aus einer einzigen Maschine bestehender synchroner Frequenzwandler | |
| DE157883C (de) | ||
| DE455158C (de) | Dynamoelektrische Maschine des Einzelmaschinen-Kaskadentyps | |
| DE296817C (de) | ||
| DE719714C (de) | Generator-Metadyne mit zu Regelzwecken dienenden, in der Arbeits- und gegebenenfalls auch in der Erregerbuerstenachse Wirkenden und an die Nutzbuesten angeschlossenen Staenderwicklungen | |
| DE889798C (de) | Anordnung in elektrischen Wechselstrommaschinen zur Begrenzung der bei Fehlern der Isolierung zwischen zueinander parallel geschalteten Teilleitern auftretenden Ausgleichsstroeme | |
| DE407083C (de) | Anordnung zur funkenfreien Kommutierung bei Kollektormaschinen mit zwei auf einem gemeinsamen Ankerkern liegenden Ankerwicklungen | |
| DE180673C (de) | ||
| DE657495C (de) | Stromwendungseinrichtung | |
| DE748114C (de) | Selbstanlaufender Einphaseninduktionsmotor | |
| DE267296C (de) | ||
| DE436142C (de) | Rotorwicklung fuer asynchron anlaufende, als gleichstromerregte Synchronmotoren betriebene Asynchronmotoren | |
| DE274969C (de) | ||
| DE306869C (de) | ||
| AT46803B (de) | Mehrphasiger Induktionsmotor. | |
| DE217507C (de) | ||
| DE232281C (de) | ||
| DE358963C (de) | Umlaufende elektrische Kommutatormaschine mit Trommelanker | |
| DE220490C (de) | ||
| DE195005C (de) | ||
| DE647376C (de) | Polumschaltbare Dreiphasenwicklung | |
| DE1513144C (de) | Aus einer Stromquelle und einem Asynchron motor bestehendes vielphasiges System | |
| DE320297C (de) | Dynamoelektrischer Umformer, dessen Hauptpole mit einzeln oder gemeinsam erregbaren, festen Ansaetzen gleicher Polaritaet versehen sind (Spaltpolumformer) |