DE306869C - - Google Patents
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- DE306869C DE306869C DENDAT306869D DE306869DA DE306869C DE 306869 C DE306869 C DE 306869C DE NDAT306869 D DENDAT306869 D DE NDAT306869D DE 306869D A DE306869D A DE 306869DA DE 306869 C DE306869 C DE 306869C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/62—Motors or generators with stationary armatures and rotating excitation field
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- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
In derPatentschrift28o,379 ist eine1 Gleichstromhochspannungsmaschine
mit umlaufendem Feld, umlaufendem Stromwender und ruhenden, offenen Ankerwicklungen beschrieben,
die gemäß Patent 293044 über Stromwenderringe und unmittelbar miteinander verbundene Hilfsbürsten in Reihe geschaltet
sind. Bei jener Anordnung bestehen nun die einzelnen Strormvenderringe aus stromleitenden,
und stromunterbrechenden Segmenten, deren Zahl· je der halben Polpaar zahl entspricht.
Die Stromwenderringe sind im Abstand der Polteilung mit Bürsten besetzt, die in der Umfangsrichtung abwechselnd mit
einem Spulenende und einer Fortleitung verbunden sind. Hierbei ergaben sich für jede
Ankerspule zwei Stromwender ringe und acht Bürsten, wie ohne weiteres aus den Figuren
des Patentes 293044 hervorgeht.
Der Erfindung gemäß kann nun die Zahl der Stromwenderringe, wie auch die der
Bürsten erheblich vermindert werden,, indem man die beiden einer Ankerspule zugeordneten
Stromwenderringe des Patentes 293044 zu einem einzigen Stromwenderring , vereinigt.
Zur · Veranschaulichung der Verhältnisse sei in Fig. 1 der Zeichnung nochmals die Anordnung
des Patentes 293044 wiedergegeben, und zwar in einer etwas anderen Darstellung, 30:
als sie in jenem Patente gewählt ist. Die einzelnen Ringe sind auf geschnitten. und ab- /
gewickelt dargestellt, so daßt die Länge der Streifen a, b, c usw. dem Umfang der Ringe
entspricht. Jeder Ring besteht in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel;, -aus je
eineni leitenden und einem nichtleitenden'
Segment. Auf den Ringen';. ,schleifen Bürsten
ί und t, die abwechselnd» 'mit einem Spulenende
und' einer Fortleitung verbunden sind. '. - ii '■;;' ■
Bei der Anordnung gemäß der Erfindung, wie sie in einem Ausführungsbeispiel der ,.
Fig. 2 veranschaulicht ist, Jwerden: nun die
Ringe α und b, c und d gewissermaßen ineinander
geschachtelt, so daß di£ mit dem Ende einer Ankerspule verbundenen Bürsten nicht
mehr auf zwei Ringen, 1 sondern auf einem
einzigen Stromwenderring schleifen. Ebenso wie bei der Anordnung des Patentes 293044
sind beide Enden der Ankerspulen mit je zwei Bürsten verbunden; nur schleifen beide
Bürsten auf demselben Stromwenderring k±
bzw. ki; kS[ usw. Die Verbindung der einzelnen
Stromwenderringe untereinander könnte durch Bürsten ähnlich der Anordnung des
Patentes 293044 vorgenommen werden., Einfacher ist es jedoch, je ein stromleitendes
*) Hauptpatent 289379.
Segment des. einen Stromwenderringes mit
einem stromleitenden Segment- des folgenden Ringes leitend , zu verbinden. Die freibleibenden,
leitenden Segmente des ersten und letzten Stromwenderringes werden mit je einem Schleifringe k0, kn leitend verbunden.
Diese festen Verbindungen sind in Fig. 2 mit V0, V1 usw. bezeichnet, die Ankerspulen mit
W11 w.z usw., die mit den Enden dieser Spulen
verbundenen Bürsten mit ev e[ bzw. fv f[
usw. Die einander entsprechenden Segmente de'r aufeinanderfolgenden Stromwenderringe
sind wiederum, wie bei der Anordnung des Patentes 293044, entsprechend der fortschreitenden
Kommutierung gegeneinander .versetzt. Tritt nun beispielsweise der Strom
vom Schleifring k0 her in das schraffiert dargestellte
leitende Segment I2 des ersten Ringes
kt ein, so fließt er in der bezeichneten
Stellung-durch die Bürste Z1 der Wicklung W1
zu über die Bürste ^1, die feste Verbindung V1
nach dem Ringe Je2. Hier wird die Spule w2
in der gleichen Richtung wie in W1 durchflossen.
Die Spule ws ebenfalls in der gleichen
Richtung, jedoch tritt jetzt der Strom nicht . mehr durch die mit jedem Wicklungsende
verbundenen oberen Bürsten des Schemas, sondern durch die unteren Bürsten ein. Ähnlich
liegen die Verhältnisse bei dem Ringe /e4.
Bei dem Ringe fe5 jedoch fließt der Strom
den Bürsten e3 zu und durch die Bürsten /5
ab, durchfließt also die Spule in umgekehrter Richtung, so daß in dieser Spule gerade die
Kommutierung erfolgt ist. Während der Kommutierung selbst werden die Spulen
wieder, ähnlich wie es in dem Patent 293044 ausgeführt ist, kurzgeschlossen. Es können
vor und nach der Kurzs.chlußperiode in einfacher Weise Mittel zur Verbesserung der
Kommutierung angewendet werden, wie solche in dem Patent 293044 beschrieben sind.
Wie aus 4er Untersuchung des Kommutierungsvorganges
hervorgeht, handelt es sicH bei dem Beispiel der Fig. 2 um ein zweipoliges
Schema, d. h. während eines Umlaufes der Stromwenderringe werden die Spulen zweimal kommutiert. Aus dem zweipoligen
Schema läßt sich in einfacher Weise ein mehrpoliges gewinnen, wenn man die Zahl der stromführenden und stromunterbrechenden
Segmente immer je der Polzahl gleich wählt.
Dementsprechend stellt Fig. 3 ein vierpoliges Schema dar. Es geht aus dem zweipoligen
hervor, indem man auf jeden Stromwenderring noch je zwei stromführende und stromunterbrechende
Segmente lSj, I41 bzw. i3, i± an-,
ordnet. Die um 360° elektrisch voneinander entfernt liegenden, stromführenden Segmente
/ werden leitend miteinander verbunden. Die Verbindung kann so erfolgen, daß die Segmente unmittelbar untereinander
verbunden werden und eine Verbindung nach dem nebenliegenden Stromwenderring führt,
und zwar ähnlich, wie z. B. die Verbindun- gen V1, V2 der Fig. 2.
Da diese Verbindungen, die sich über einen größeren Teil des Ringumfanges erstrecken,
zu Unbequemlichkeiten führen, kann man auch die Anordnung so treffen, wie es
in Fig. 3 dargestellt ist, nämlich derart, daß man die ungefähr nebeneinanderliegenden
stromführenden Segmente aufeinanderfolgender Ringe miteinander verbindet und diese
beiden Querverbindungen, z. B. V1, v[, durch
eine Umfangsverbindung ^1 verbindet. Um bei dieser Anordnung" jedoch die richtige
Reihenfolge der Kommutierung aufrechtzuhalten, muß der Wicklungssinn jeder zweiten
Spule gegenüber dem Schema der Fig. 2 geändert werden. Dies ist ebenfalls in- Fig. 3
angedeutet.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:' 8_ι. Gleichstromhochspannungsmaschme nach. Patent 293044 -mit umlaufendem Feld, Umlaufendem Stromwender und ruhenden, offenen Ankerwicklungen, die über Stromwenderringe verbunden sind, die aus stromleitenden und stromunterbrechenden Segmenten zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Enden jeder Ankerspule verbundenen Bürstenpaare je auf einem einzigen der betreffenden Ankerspule zugeordneten Stro'mwenderring schleifen.
- 2. Stromwender für die Gleichstromhochspannungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der stromleitenden bzw. stromunterbrechenden Segmente der Polzahl entspricht.
. - 3. Gleichstromhochspannungsmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenpaare sowie deren Einzelbürsten gegeneinander bzw. unter sich in einem Abstand von einer halben Pol teilung auf jedem Stromwenderring schleifen.
- 4. Stromwender für die Gleichstromhochspannungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein , stromleitendes Segment eines Polpaarabschnittes eines Stromwenderringes mit einem entsprechenden, stromleitenden Segment eines benachbarten Ringes achsial fest und leitend verbunden ist.
- 5. Stromwender für die Gleichstromhochspannungsmaschinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Achsialverbindung mit anderen Stromwenderringen freibleibenden, letzten, strom-leitenden Segmente mit je einem Schleif- j ring zur Zu- bzw. Ableitung des Gesamtstromes achsial fest verbunden sind.
- 6. Stromwender für mehrpolige Gleichst ronihochspannungsmasch inen nach ■ Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die um 3600 elektrisch voneinander entfernten stromleitenden Segmente jedes Stromwenderringes leitend miteinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306869C true DE306869C (de) |
Family
ID=560254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306869D Active DE306869C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306869C (de) |
-
0
- DE DENDAT306869D patent/DE306869C/de active Active
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