DE267296C - - Google Patents
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- DE267296C DE267296C DENDAT267296D DE267296DA DE267296C DE 267296 C DE267296 C DE 267296C DE NDAT267296 D DENDAT267296 D DE NDAT267296D DE 267296D A DE267296D A DE 267296DA DE 267296 C DE267296 C DE 267296C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/24—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having two or more commutators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^ M 267296 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiertipm Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1911 ab.
Längste Dauer: 20. November 1926.
In dem Hauptpatent 263422 sind Wechselstromkommutatormaschinen mit zwei Kommutatoren
beschrieben, die beide Ί an dieselbe Ankerwicklung angeschlossen sind. Die entsprechenden
Bürsten beider Kommutatoren sind um 1J2 Segmentteilung in ihrer Lage gegenüber
ihren Segmenten gegeneinander verschoben, so daß beim Austritt einer Windung
aus dem Kurzschluß der Bürste des einen Kommutators der eine Stab dieser Windung von der
gleichnamigen Bürste des anderen Kommutators noch kurzgeschlossen bleibt. Um die Zahl
der in Reihe geschalteten kurzgeschlossenen Stäbe nicht größer als die an einer Bürste kurzgeschlossene
Stabzahl, also bei einer Bürste, die nur so breit ist wie eine Lamelle, nicht größer
als zwei für einen Kurzschlußstromkreis zu machen, der zwei Bürstenübergangswiderstände
enthält, dürfen nur Bürsten eines Kommutators außerhalb der Maschine leitend miteinander
verbunden werden, während die Bürsten der verschiedenen Kommutatoren unter sich 'nicht
außerhalb der Maschine verbunden sind.
Es zeigt sich nun, daß bei gewissen Bürsten-Stellungen sich auch zusätzliche Ströme z. B.
durch die äußeren Verbindungsleitungen der Bürsten jedes der beiden Kommutatoren schließen
können, wobei dann mehr als zwei Stäbe für zwei Bürstenübergänge in Reihe kurzgeschlossen
sind. Unter den äußeren Verbindungen sind zwischen ungleichnamigen Bürsten bei.
Repulsionsmotoren die Kurzschlußverbindungen, bei Maschinen, denen eine Spannung zugeführt
wird, die Sekundärwicklungen eines Transformators gemeint, zwischen gleichnamigen
Bürsten bei mehrpoligen Maschinen sind es die diese Bürsten direkt verbindenden Leitungen.
Um die erwähnten Nachteile zu vermeiden, die sich durch zusätzliche Ströme ergeben, die über
die äußeren Verbindungsleitungen ihren Weg nehmen, werden gemäß vorliegender Erfindung
die Bürsten zunächst so eingestellt, daß der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden ungleichnamigen
Bürsten desselben Kommutators, die durch äußere Leitungen miteinander verbunden sind, von einer ganzen Segmentzahl
um 1Z2 Segmentteilung abweicht.
Fig. ι und 2 erläutern diese Verhältnisse. In
diesen-Figuren ist die Wicklung mit den beiden Kommutatoren K1 und K2 abgewickelt, und
zwar ist die Wicklung der Einfachheit halber als eine Ringwicklung dargestellt; bei einer
Trommelwicklung gelten die gleichen Verhältnisse, nur liegen aufeinanderfolgende Stäbe im
Wicklungsschema bei der Trommelwicklung um eine Polteilung auseinander.
In den Figuren bedeuten B1 B2 die ungleichnamigen
aufeinanderfolgenden Bürsten des Kommutators K1, die durch die äußere Verbindung
V1 miteinander verbunden sind, ebenso B3 Bt
die entsprechenden Bürsten des Kommutators K2, die durch F2 verbunden sind. 1,2, 3, 4, 5,6
sind die von den einzelnen Bürsten kurzgeschlossenen Stäbe, die Pfeile deuten die Stromrichtung
der inneren zusätzlichen Kurzschlußströme an.
Sind die Verbindungen F1 F2 in Fig. ι offen,
so kann sich über jede Bürste nur der Kurzschlußstromschließen,
der von den E. M. Ken. in zwei Stäben herrührt, also z. B. an Bürste B1
von den Stäben 2 und 3 usf., so daß sich für diesen inneren Strom je zwei Bürstenübergänge
für zwei Stäbe ergeben. Sind dagegen die Verbindungsleitungen F1 V2 geschlossen, so kann
sich z. B. in Fig. 1 folgender innere Strom ausbilden : von der linken Kante der Bürste B3
über die Stäbe 1, 2, 3 nach B1, ferner durch V1
nach B2 über die Stäbe 6, 5, 4 nach B4 und über
F2 nach B3 zurück. Hier sind also für die zusätzlichen
E. M. Ke. von sechs Stäben nur vier Bürstenübergänge vorhanden, wobei beim Anlauf
wesentlich stärkeres Funken entsteht. Dies wird vermieden, wenn man, wie in Fig. 2 gezeigt
ist, den Abstand A zwischen den aufeinanderfolgenden ungleichnamigen Bürsten, der in
Fig. ι gleich einer ganzen Segmentzahl ist, um 1J2 Segmentteilung von der ganzen Zahl verschieden
macht. Hier kann z. B. nur ein zusätzlicher Strom von B1 über die Stäbe 1, 2, 3
nach B3, dann über F2 nach Bi, -über Stab 5
nach B2 und über F1 nach B1 zurückfließen,
so da-ß für vier Bürstenübergänge nur die zusätzlichen E. M. Ke. von vier Stäben hintereinandergeschaltet
sind.
Es ist nun freilich möglich, daß infolge ungenauer Teilung des Kommutators auch bei
dieser Stellung noch die E. M. Ke. von einer größeren Zahl von Stäben sich über die Verbindungsleitungen
der ungleichnamigen Bürsten schließen.. Man kann, um dies zu verbessern, die Bürsten etwas schmaler als die Segmentteilung
machen, und zwar werden sie, wenn der Zweck des Hauptpatentes voll erreicht werden
soll, zweckmäßig nicht schmaler als die halbe Segmentteilung gemacht.
Außerdem kann. man in die Verbindungsleitungen beim Anlauf Widerstände einschalten,
die beim Lauf kurzgeschlossen werden. Diese Widerstände sind ganz anders als die bekannten
Anlaßwiderstände zu bemessen, denn sie ersetzen im vorliegenden Fall die sonst zwischen
Ankerwicklung und Kommutator geschalteten Widerstände, die jedoch hier außerhalb der
Wicklung liegen und daher nach dem Anlauf kurzgeschlossen werden können.
Claims (2)
1. Wechselstromkommutatormaschine mit zwei Kommutatoren nach Patent 263422,
dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Bürsten jedes Kommutators, die durch äußere leitende Verbindungen miteinander
verbunden sind, in einem Abstand voneinander stehen, der sich um etwa eine halbe Segmentteilung von einer ganzen Anzahl
Segmente unterscheidet.
2. Wechselstromkommutatormaschine mit zwei Kommutatoren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürstenbreite kleiner als die Segmentteilung, aber größer
als die halbe Segmentteilung ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267296C true DE267296C (de) |
Family
ID=524368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267296D Active DE267296C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267296C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011016789A1 (ru) * | 2009-08-03 | 2011-02-10 | Chernogorov Anatoliy Dmitrievich | Электрический двигатель |
-
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- DE DENDAT267296D patent/DE267296C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011016789A1 (ru) * | 2009-08-03 | 2011-02-10 | Chernogorov Anatoliy Dmitrievich | Электрический двигатель |
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