DE219309C - - Google Patents
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- DE219309C DE219309C DENDAT219309D DE219309DA DE219309C DE 219309 C DE219309 C DE 219309C DE NDAT219309 D DENDAT219309 D DE NDAT219309D DE 219309D A DE219309D A DE 219309DA DE 219309 C DE219309 C DE 219309C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219309 KLASSE 21 d. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Doppelt gespeiste Wechselstrom-Kommutatormaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1907 ab.
Die Belastbarkeit einer Wechselstrom-Kommutatormaschine ist hauptsächlich dadurch
beschränkt, daß beim Wachsen des Arbeitsstromes die von ihm verursachte Streuspannung
im Ständer stark ansteigt, oder mit anderen Worten, daß beim Wachsen des Arbeitsstromes
im Ständer eine E. M. K. induziert wird (Selbstinduktion), die gegen den Strom um 90 ° phasenverspätet ist.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Belastbarkeit des Motors dadurch zu erhöhen,
daß die E. M. K. der Selbstinduktion in der Ständerarbeitswicklung durch eine voreilende
E. M. K., die ebenfalls dem Strome proportional oder nahezu proportional ist, stets
aufgehoben wird. Es wird dieses dadurch erreicht, daß im Arbeitsstromkreise des Ständers
und zugleich im Läuferstromkreise ein gegebenenfalls regelbarer induktiver Widerstand
direkt oder indirekt derart eingeschaltet ist, daß er von der Differenz des Läuferstromes
und des Ständerarbeitsstromes durchflossen bzw. beeinflußt wird, so daß die in dem induktiven Widerstand induzierte E. M. K.
der Selbstinduktion in bezug auf den Arbeitsstromkreis des Ständers im negativen Sinne
wirkt. Somit wird dem Arbeitsstromkreis des Ständers eine voreilende E. M. K. zuge-.führt.
Fünf Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
In Fig. ι ist die Ständerarbeitswicklung g; welche im wesentlichen in der Achse der Arbeitsbürsten
α, α angeordnet ist, in Reihe mit dem gegebenenfalls regelbaren induktiven
Widerstand d geschaltet, die Anschlußpunkte der Maschine an dem Regelungstransformator t
sind so gewählt, daß durch den Induktionswiderstand d sowohl der Ständerarbeitsstrom
als auch der Läuferarbeitsstrom fließt, jedoch in entgegengesetztem Sinne. Die Erregerwicklung
f ist in Fig. 1 parallel zu den Bürsten α, α gezeichnet. In Fig. 2 ist Serienerregung
dargestellt. Im übrigen zeigt Fig. 2 eine der Fig. ι durchaus entsprechende Schaltung.
Die Schaltung weicht von den vorigen nur insofern ab, daß hier die Erregerwicklung in
Serie mit der Arbeitswicklung des Ständers geschaltet ist.
Die Fig. 4 und 5 beziehen sich auf den Fall, daß der Differenzstrom nicht unmittelbar
durch den induktiven Widerstand d fließt, sondern den letzten durch Vermittlung eines
Serientransformators tx (s. Fig. 4) oder eines Kommutatorgenerators gx (s. Fig. 5) beeinflußt.
Der Einfluß des induktiven Widerstandes d auf die Arbeitsweise der Maschine wird durch
das Diagramm (Fig. 6) dargestellt. Das Diagramm bezieht sich auf die Schaltanordnung
Fig. 3, doch behalten das Diagramm und die diesbezüglichen Erläuterungen mutatis mutandis
ihre Geltung auch für die übrigen Ausführungsbeispiele bei. Der Stromkreis, in
welchem die Wicklungen g, f (gegebenenfalls) und d hintereinander liegen, ist an die Teilspannung
ex des Regelungstransformators angeschlossen; die Teilspannung e2 des Trans-
formators wird dem Stromkreis Zugeführt, welcher aus der Drosselspule d und der Läuferwicklung
besteht. Die Drosselspule d wird von der Differenz der Ströme der Ständerarbeitswicklung
und der Läuferwicklung durchflossen. . 1
Nimmt man, wie gewöhnlich, den Läuferstrom größer als den Ständerarbeitsstrom an,
so ist die Drosselspule der Sitz eines induktiven Spannungsabfalles, der im Diagramm
Fig. 6 der zweiten Komponente der Spannung e2, nämlich der Läuferspannung er, um
etwa 900 nacheilen wird. Die E. M. K. ed,
die diesen Spannungsabfall zu überwinden hat, eilt er um 90 ° vor. Betrachtet man
nunmehr den Stromkreis, in welchem g, f (gegebenenfalls) und d hintereinander liegen,
und die diesem zugeführte Spannung ex, welche natürlich in Phase mit <?2 ist, und
berücksichtigt man, daß hier der induktive Spannungsabfall ed in entgegengesetztem Sinne
wirksam ist, so ergibt sich in der gesamten Ständerwicklung eine der Spannung ex voreilende
E. M. K. es. Folglich erhält auch ein Teil der Ständerspannung, nämlich die
Ständerarbeitsspannung, eine voreilende Komponente.
Claims (3)
- Pate nt-Ansprüche:i. Doppelt gespeiste Wechselstrom-Kommutatormaschine, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Arbeitswicklung des Ständers und zugleich im Stromkreise ■ des Läufers ein induktiver Widerstand, welcher nicht gleichzeitig die Feldwicklung ist, direkt oder indirekt eingeschaltet ist, der von der Differenz des Läuferstromes und des Ständerarbeitsstromes durchflossen bzw. beeinflußt wird, so daß dem Stromkreis, in welchem die Arbeitswicklung des Ständers liegt, eine voreilende E. M. K. zugeführt wird, die im wesentlichen proportional dem Arbeitsstrom ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerarbeitswicklung einerseits und die mit ihr in Serie und miteinander parallel liegenden Wicklungen, die Arbeitswicklung des Läufers und die Erregerwicklung des Ständers, andererseits von zwei Teilspannungen des Regelungstransformators gespeist werden, wobei zwischen dem gemeinsamen Anschlußpunkte aller drei Wicklungen und dem beweglichen Verteilungskontakte des Transformators eine Drosselspule eingeschaltet ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerarbeitswicklung einerseits und die mit ihr und miteinander in Reihe liegenden Wicklungen, die Erregerwicklung des Ständers und die Läuferwicklung, andererseits von zwei Teilspannungen des Regelungstransformators gespeist werden, wobei zwischen dem Anschlußpunkte der Ständerarbeitswicklung an die Läuferwicklung und dem beweglichen Verteilungskontakte des Transformators eine Drosselspule eingeschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219309C true DE219309C (de) |
Family
ID=480449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219309D Active DE219309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219309C (de) |
-
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