DE210647C - - Google Patents

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DE210647C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 210647 KLASSE 21 d. GRUPPE
JULIUS PINTSCH AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1908 ab.
Die Aufgabe, von Stromerzeugern veränderlicher Geschwindigkeit gleichbleibende Spannung zu entnehmen, hat insbesondere durch die, Anforderungen der elektrischen Zugbeleuchtung Bedeutung erlangt.
Man hat versucht, sie dadurch zu lösen, daß man das Magnetfeld des Stromerzeugers auf zwei Arten erregt hat, nämlich durch eine konstante Fremderregung und durch eine ihr
ίο entgegenwirkende Eigenerregung, deren Einfluß mit wachsender Geschwindigkeit zunehmen sollte. Allein dieses Verfahren kann nicht zum Ziele führen, weil es gerade das, was man vermeiden will, nämlich das- Anwachsen der Spannung des Stromerzeugers bei zunehmender Geschwindigkeit, für seine Wirkungsweise voraussetzt.
Auch ein anderes Verfahren, die der konstanten Erregung entgegenwirkende Erregung einer Hilfsmaschine zu entnehmen, welche an den Geschwindigkeitsänderungen des Stromerzeugers teilnimmt, vermag die Spannungszunahme des Stromerzeugers zwar bei wachsender Geschwindigkeit zu vermindern und sie einem endlichen Grenzwert zu nähern, nicht aber sie in weiten Grenzen konstant zu halten. Der Grund hierfür ist darin erkannt worden, daß die Spannung dieser Hilfsmaschine ungefähr proportional der Geschwindigkeit anwächst, während sie, um die gewünschte Wirkung auf den Stromerzeuger auszuüben, weniger stark anwachsen und sich einem konstanten endlichen Werte nähern müßte.
- Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß zur Erzeugung der Gegenerregung des Stromerzeugers eine Hilfsmaschine gewählt wird, die an den Geschwindigkeitsänderungen des Stromerzeugers teilnimmt, deren Spannung aber weniger als. proportional der Geschwindigkeit anwächst.
Dieses Verzögern der Spannungszunahme der Hilfsmaschine kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Man kann z. B. regelbare Widerstände, insbesondere auch Eisenwiderstände, in den Erregerstromkreis der Hilfsmaschine schalten und die Regelung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, etwa durch einen Fliehkraftregler, bringen. Es können aber auch zwei einander entgegenwirkende Erregungen auf der Hilfsmaschine vorgesehen werden, von denen die erste eine konstante Fremderregung, die zweite eine veränderliche Selbsterregung ist.
Eine Ausführungsform nach dem erstgenannten Beispiel veranschaulicht Fig. 1, in welcher 5 den Stromerzeuger, H die Hilfsmaschine bedeutet. Die Erregung E1 des Stromerzeugers ist konstant und erfolgt bei- ■ spielsweise durch einen Stromsammler B. Die Erregung E2 erfolgt von der Hilfsmaschine H aus. Die Erregung e der Hilfsmaschine H wird ihrerseits durch den regelbaren Widerstand W beeinflußt.
Eine Ausführungsform nach dem zweiten Beispiel stellt Fig. 2 dar. Hier besitzt die Hilfsmaschine H ebenfalls zwei gegeneinander
wirkende Erregungen ex und e2, von denen ex eine konstante Fremderregung, e% eine Selbsterregung ist. Das Gegeneinanderwirken der Erregungen ist durch Pfeile veranschaulicht.. Die Erfindung ist ebenso für Gleichströmerzeuger als für Wechsel- oder Drehstromerzeuger geeignet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Erzielung einer in weiten Grenzen gleichbleibenden Spannung bei Stromerzeugern veränderlicher Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß einer ■konstanten Fremderregung des Stromer- is zeugers eine von einer Hilfsmaschine proportionaler Drehzahl herrührende zweite Erregung entgegenwirkt, wobei letztere Maschine sich selbsttätig so regelt, daß ihre Spannung weniger rasch als ihre Drehzahl anwächst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmaschine mit einer gleichbleibenden Fremderregung und einer dieser entgegenwirkenden Selbsterregung ausgerüstet ist, zum Zwecke, die gewünschte Spannungsreglung der Hilfsmaschine zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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