DE264033C - - Google Patents
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- DE264033C DE264033C DENDAT264033D DE264033DA DE264033C DE 264033 C DE264033 C DE 264033C DE NDAT264033 D DENDAT264033 D DE NDAT264033D DE 264033D A DE264033D A DE 264033DA DE 264033 C DE264033 C DE 264033C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264033 KLASSE 21 d. GRUPPE
ALLGEMEINE ELEKTRICITÄTS-GESELLSCHAFT
in BERLIN.
Kollektormascliine für Gleichstromanlagen pulsierender Spannung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1913 ab.
Die pulsierende Spannung einer Gleichrichteranlage kann man bekanntlich (s. Fig. i) in
zwei Spannungen zerlegen, in eine Gleichstromspannung von konstanter Größe = eg und in
eine Wechselspannung von der Amplitude ew, also von der effektiven Größe e„. = 0,707 eg.
Speist man nun von einer solchen Anlage beispielsweise Reihenschlußmotoren, so arbeiten
diese Motoren nicht als reine Gleichstrommaschinen, sondern zugleich auch als Wechselstrommotoren,
die an eine Wechselspannung von obengenannter Größe ew = 0,707 eg angelegt
sind. Mithin entstehen bei den Motoren in den von den Bürsten kurzgeschlossenen Wicklungen transformatorische E. M. K.,
die von dem pulsierenden Felde herrühren und die Funkenbildung am Kollektor verursachen.
Bei Nebenschlußmotoren ist die transformatorische E. M. K. infolge der großen Selbstinduktion
der Feldwicklung bedeutend kleiner; aber bei diesen Motoren hat man dafür einen
anderen Nachteil durch die pulsierende Spannung. Denn da bekanntlich Wechselstrom-Nebenschlußmotoren
keine Rotations-G egen-E. M. K. entwickeln können, so bilden die Arbeitswicklungen einen Kurzschluß für die
Spannung eiV.
Um diese Nachteile zu beseitigen, kann man in bekannter Weise den Motoren Drosselspulen
vorschalten. Diese Drosselspulen müssen aber stets den vollen Strom führen und, damit sie
wirksam sind, die Wechselstromspannung im wesentlichen abdrosseln. Also müssen sie für
ungefähr 0,7 der Motorleistung gebaut sein, was den ganzen Vorteil der Gleichrichter in
Frage stellen kann.
Die Erfindung beruht darauf, daß es für den funkenfreien Gang der Motoren nur wesentlich
ist, daß in der Erregerachse keine Wechselfelder entstehen, während in der Arbeitsachse
sehr beträchtliche Felder vorhanden sein können, ohne im geringsten Funkenbildung zu
verursachen. Denn für die Wendespannung kommt es bekanntlich nicht auf das Gesamtfeld
in der Arbeitsachse an, sondern lediglich auf die Felddichte in der Wendezone.
Nach der Erfindung werden daher die für die Gleichrichteranlage bestimmten Motoren
nicht wie gewöhnlich mit möglichst wenig, sondern mit möglichst viel Selbstinduktion in
der Arbeitsachse gebaut, wobei man außerdem die Verhältnisse so wählen wird, daß in der
Erregerachse das Feld im normalen Betriebe möglichst stark gesättigt ist. Es kann dies
z. B. dadurch erreicht werden, daß der Luftspalt in der Arbeitsachse größer gemacht wird
als in der Erregerachse, und infolgedessen in der Erregerachse eine genügende Sättigung
eintritt, während das in der Arbeitsachse noch lange nicht der Fall ist. Da außer dem
Wechselstrom noch ein Gleichstrom durch die
Maschine fließt, so wird durch den Wechselstrom in der Erregerachse fast gar keine Feldänderung
und somit auch keine transformatorische E. M. K. in den kurzgeschlossenen Wicklungen, in der Arbeitsachse dagegen (infolge
der geringen Sättigung) eine E. M. K. der Selbstinduktion erzeugt. Somit werden besondere Drosselspulen gespart, ohne daß dadurch
Funken auf dem Kollektor entstehen,
ίο Eine andere Möglichkeit, die Selbstinduktion in der Arbeitsachse bei gegebenem Verhältnis von
ίο Eine andere Möglichkeit, die Selbstinduktion in der Arbeitsachse bei gegebenem Verhältnis von
A W- Kompensation
A W- Läufer
zu erhöhen, ist die, die Spulenfaktoren der Kompensation und des Läufers stark voneinander
verschieden zu machen, z. B. dadurch, daß man die Kompensationswicklung nicht gleichmäßig auf dem Umfange verteilt, sondern
in wenigen Nuten anbringt (s. Fig. 2).
Statt die Sättigung in der Achse der Erregerwicklung f groß zu machen oder auch
in Verbindung mit diesem Mittel kann man, um die transformatorische E. M. K. zu vermeiden,
in der Erregerachse eine Kurzschlußwicklung f1 anbringen (Fig. 3), die gegebenenfalls
mit der Kompensationswicklung k vereinigt werden kann (Fig. 4).
Claims (5)
1. Kollektormaschine für Gleichstromanlagen pulsierender Spannung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion der Maschine in der Arbeitsachse und ihre
Sättigung in der Erregerachse bei normalem Betriebe verhältnismäßig groß gemacht
werden, um möglichst ohne Vorschaltspulen die Entstehung eines Wechselfeldes zu verhüten.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt in der
Arbeitsachse größer gemacht ist als in der Erregerachse.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenfaktoren
der Kompensations- und der Läuferwicklung wesentlich voneinander verschieden gewählt sind.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Erregerachse
eine Kurzschlußwicklung angebracht ist, um die transformatorische E. M. K. zu unterdrücken.
5. Maschine nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußwicklung
mit der Kompensationswicklung vereinigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264033C true DE264033C (de) |
Family
ID=521383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264033D Active DE264033C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264033C (de) |
-
0
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