DE687213C - Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter - Google Patents

Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter

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Publication number
DE687213C
DE687213C DE1936S0121679 DES0121679D DE687213C DE 687213 C DE687213 C DE 687213C DE 1936S0121679 DE1936S0121679 DE 1936S0121679 DE S0121679 D DES0121679 D DE S0121679D DE 687213 C DE687213 C DE 687213C
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DE
Germany
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arrangement
rectifier
network via
alternating current
synchronous machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936S0121679
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Goerlacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE687213C publication Critical patent/DE687213C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/22Contact mechanisms of dynamic converters incorporating collectors and brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz über Gleichrichter Es ist üblich, -die Erregerwicklungen von Synchronmaschinen auf dem Läufer unterzubringen und ihnen den Erregergleichstrom über Schleifringe zuzuführen. Da derKostenanteil für eine besondere Erregermaschine zur Lieferung des Erregergleichstromes unter Umständen verhältnismäßig groß ist, hat man bereits Schaltungen entwickelt, bei denen der Erregergleichstrom unter Zwischenschaltung einer Gleichrichteranordnung dem Wechselstromnetz entnommen wird. Hierbei ergibt sich dann gleichzeitig noch der Vorteil, daß man durch entsprechende Ausbildung der Schaltung eine Abhängigkeit des Erregerstromes von den Betriebsgrößen der Synchronmaschine in regelndem Sinne erhalten kann.
  • Bei den bekannten Erregeranordnungen der genannten Art wurden zur Gleichrichtung Quecksilberdampfgleichrichter benutzt. Abweichend hiervon wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, für den gleichen Zweck einen mechanischen Schaltgleichrichter zu verwenden, der aus drei um 1200 versetzten, über gesättigte Schaltdrosseln mit den Phasenanschlüssen verbundenen festen Kontakten und aus einem an den einen Pol der Gleichstromerregerwicklung angeschlossenen umlaufenden Gegenkontakt besteht, der so breit ist, daß sich die Einschaltzeiten der Phasenanschlüsse zeitlich überlappen. Der andere Pol der Erregerwicklung wird dann bei Dreieckschaltung des Wechselstromnetzes über eine gleichartige, jedoch winkelverschobene Einrichtung geführt, die bei Sternschaltung durch einen Schleifring mit an .den Sternpunkt angeschlossener fester Schleifbürste ohne zwischengeschaltete gesättigte Drossel ersetzt wird. Der Vorteil, der durch die Erfindung ,gegenüber der bisher benutzten Gleichrichteranordnung. erzielt wird, besteht zunächst darin, daß der Schaltstromrichter einen wesentlich. niedrigeren Spannungsabfall hat als der Quecksilberdampfgleichrichter. Bei den Erregerleistungen für Synchronmaschinen handelt es sich bekanntlich bei oft recht beträchtlichen Strömen nur um verhältnismäßig geringe Spannungen; infolgedessen bedeuten schon geringe Spannungsabfälle im Erregerkreis einen erheblichen Leistungsverlust, bezogen auf die gesamte Erregerleistung.
  • Aber noch in einer anderen Hinsicht bedeutet die Erfindung eine grundlegende Verbesserung. Der Schaltgleichrichter ist nämlich im Gegensatz zum Quecksilberdampfgleichrichter ohne Umschaltung auch imstande, Energie in umgekehrter Richtung, im vorliegenden Fall also aus der Erregerwick. Jung in. das Wechselstromnetz, zu führen Das ist gerade für die Erregung von Syn. chronmaschinen von außerordentlicher Wich tigkeit. Es tritt häufig die Notwendigkeit auf, die Synchronmaschine schnell zu entregen. Nun besitzt aber insbesondere bei Synchronmaschinen mit großen Luftspalter. das Erregerfeld eine außerordentlich hohe magnetische Energie, die bei der Entregung vernichtet werden muß. Diese Energie kann unter Vermeidung der sonst notwendigen Hilfsbelastungswiderstände und Umschalteinrichtungen durch den Schaltgleichrichter ohne weiteres in das Wechselstromnetz zurückgeführt werden.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Schaltdrosseln dienen der Verbesserung .der Kommutierung. An sieh sind solche Schaltdrosseln, die sich bereits bei Überschreitung eines verhältnismäßig niedrigen Stromwertes sprunghaft sättigen, als Kommutierungshilfsmittel für Schaltgleichrichter bekannt. Im vorliegenden Fall sind sie von besonderer Wichtigkeit, da wegen -der Änderung der Synchronlage, die der Synchronmaschinenläufer bei Belastungsänderungen erfährt, eine genaue Innehaltung bestimmter Schaltzeitpunkte nicht möglich ist.
  • Wichtig für den Erfindungsgegenstand ist ferner- die Anordnung,der umlaufenden Gegenkontakte unmittelbar auf der Welle der Synchronmaschine, wodurch zusätzliche Schleifringe, wie sie bei Benutzung einer von Synchronmaschinen getrennter. Erregerstromquelle erforderlich sind, in Fortfall kommen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung eines Synchrongenerators und des zugehörigen Erregergleichrichters dargestellt. Der Synchrongenerator i speist das Drehstromnetz 3. Die Erregerwicklung 4, die auf dem Läufer -des Synchrongenerators untergebracht sein möge, soll aus dem Drehstromnetz 3:.gespeist werden. Zu diesem Zweck ist die Gleichrichteranordnunga vorgesehen, die im wesentlichen aus den rotierenden Schaltkontakten 5 und den festen Gegenkontakten 6 besteht. Die rotierenden Kontakte 5 sind dabei auf der Welle der Synchronmaschine angeordnet. Dadurch, daß die Gleichrichteranordnung in der sogenannten Graetzschen Schaltung, geschaltet ist, wird erreicht, daß beide Gleichstrompole der Gleichrichteranordnung durch rotierende Kontakte dargestellt werden, so daß man in diesem Falle vollkommen ohne Schleifringe zur Übertragung des Erregerstromes auf die Läuferwicklung auskommt. Es ist auch möglich, statt der Graetzschen Schaltung eine gewöhnliche Gleichrichterschaltung zu verwenden, bei der man für drei Phasen nur drei feste Kontakte und einen rotierenden Kontakt benötigt. Das ist jedoch nur möglich, wenn die Gleichrichteranordnung über einen besondezen Transformator gespeist wird, der einen Nullpunkt besitzt, oder wenn der Nullpunkt fleh; Drehstromnetzes verfügbar ist. Da einer dieser Nullpunkte dann den zweiten Gleichstrompol darstellt, so ist zur Verbindung dieses Poles mit dem entsprechenden Pol der Erregerwicklung ein Schleifring erforderlich. Neben der Ersparnis eines Schleifringes bietet also die Graetzsche Schaltung gegenüber der gewöhnlichen Gleichrichterschaltung in vielen Fällenden Vorteil, daß ein besonderer Transformator zur Speisung der Gleichrichteranordnung fortfallen kann.
  • Zur Verbesserung der Kommutierung der Gleichrichteranordnung, insbesondere zur Plerabsetzung des zu unterbrechenden Stromes in den Schaltkontakten, sind den festen Kontakten Drosselspulen 7 vorgeschaltet, die hochgesättigt sind und beim Herabsinken des Stromes auf einen gewissen Mindestbetrag die gesamte Spannung übernehmen. Die Regelung des Erregerstromes kann dadurch erfolgen; daß die festen Kontakte 6 in ihrer räumlichen Stellung verdreht werden. Auf diese Weise läßt sich der Zeitpunkt der Kommutierung,,bezogen auf die Spannungswelle des Drehiströmnetzes, beliebig verlegen, so daß der Aussteuerungsgrad der Gleichrichteranordnung und damit die von ihr gelieferte Gleichspannung verändert wird. Man kann aber auch zur Erreichung des .gleichen Zwekkes .auf der Weohselstromseite der Gleichrichteranordnung irgendeine :der bekannten willkürlichen oder selbsttätigen Regeleinrichtungen anordnen.
  • Wenn die E:rfnidung auch von besonderer Bedeutung für die Erregung von Synchronmaschinen ist, so ist sie doch nicht auf dieses Gebiet beschränkt, sondern kann überall da Anwendung finden, wo es sich darum handelt, eine rotierende Gleichstromwicklung über eine Gleichrichteranordnung aus einem Wechselstromnetz zu speisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz über Gleichrichten -dadurch gekennzeichnet, @daß ein mechanischer Schaltgleichrichter Verwendung findet, der aus drei um i2o° versetzten, über gesättigte: Schaltdrosseln mit den Phasenanschlüssen verbundenen festen Kontakten und einem an den einen Pol der Gleichstromerregerwicklung angeschlossenen umlaufenden Gegenkontakt besteht, der so breit ist, .daß sich die Einschaltzeiten .der Phasenanschlüsse zeitlich überlappen, während der andere Pol der Erregerwicklung bei Dreieckschaltung des Wechselstromnetzes über eine gleichartige, jedoch winkelverschobene Einrichtung geführt ist, die bei Sternschaltung durch einen Schleifring mit an den Sternpunkt angeschlossener fester Schleifbürste ohne zwischengeschaltete gesättigte Drossel ersetzt wird. z. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte der Gleichrichteranordnung verdrehbar angeordnet sind.
DE1936S0121679 1936-02-22 1936-02-22 Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter Expired DE687213C (de)

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DE (1) DE687213C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228708B (de) * 1955-07-14 1966-11-17 Siemens Ag Verfahren und Anordnung zur schnellen Entregung von Wechselstromgeneratoren fuer Schweissmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1228708B (de) * 1955-07-14 1966-11-17 Siemens Ag Verfahren und Anordnung zur schnellen Entregung von Wechselstromgeneratoren fuer Schweissmaschinen

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