DE214902C - - Google Patents
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- DE214902C DE214902C DENDAT214902D DE214902DA DE214902C DE 214902 C DE214902 C DE 214902C DE NDAT214902 D DENDAT214902 D DE NDAT214902D DE 214902D A DE214902D A DE 214902DA DE 214902 C DE214902 C DE 214902C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
- H02K27/10—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with switching devices for different modes of operation, e.g. repulsion-induction motor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVI 214902 -'. KLASSE .21 if. GRUPPE
in BERLIN.
Zusatz zum Patente 213464 vom 15. Juli 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1909 ab. Längste Dauer: 14.JuIi 1923.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des im Hauptpatent 213464 angegebenen Regelungsverfahrens
und bezieht sich im besonderen auf die Anlaufschaltung, den ' Übergang
von der Anlaufschaltung zur Laufschaltung ' und von einer Laufschaltung zur nächsten.
Wenn z. B. von der Schaltung für niedrigere Geschwindigkeit, für welche der Anker kurzgeschlossen ist, zur Schaltung für höhere Ge-
schwindigkeit übergegangen wird, in welcher der in Reihe geschalteten Läufer- und Erregerwicklung
eine Nebenschlußspannung aufgedrückt wird, dann ist einige Gefahr vorhanden, daß sich am Kommutator Bürstenfeuer einstellt,
falls nicht der Übergang allmählich gemacht wird. Wenn die Nebenschlußspannung der in Reihe geschalteten Läufer- und Erregerwicklung
aufgedrückt wird, bevor die Kurzschlußverbindung des Läufers aufgehoben ist, dann wird der Motor in diesem Augenblick
praktisch zu einem Nebenschlußmotor gemacht, und dieser plötzliche Wechsel in'
seiner Charakteristik kann Feuer am Kollektor verursachen. Wenn andererseits die Kurz-Schlußverbindung
unterbrochen wird, bevor die Verbindungen zu der Nebenschlußspannungsquelle hergestellt sind, dann wird der Motor
plötzlich von einem Repulsionsmotor in einen Reihenschlußmotor umgewandelt; in diesem
Falle kann ebenfalls Funkenbildung auftreten. Gemäß der Erfindung wird daher ,^ach dem
Anlauf mit kurzgeschlossenem Läufer die Nebenschlußspannung der in Reihe geschalteten
Läufer- und Erregerwicklung zunächst über einen Widerstand zugeführt, dann die·
Kurzschlußverbindung des Läufers aufgehoben und schließlich der Widerstand abgeschaltet.
In dieser Weise wird ein stufenförmiger Übergang erzielt und die Neigung zu Bürstenfeuer
unterdrückt. In ähnlicher Weise wird beim Übergang von einer Laufschaltung zur nächsten
verfahren.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1· bis 8 für ein
Ausführungsbeispiel in schematischer Weise die aufeinanderfolgenden Schaltungen. Wie beim
Hauptpatent bedeutet α den Anker, c die induzierende Arbeitswicklung des Ständers, e die
Erregerwicklung und' t den Transformator, von welchem der Motor gespeist wird.
Fig. ι zeigt die Anlaufschaltung, in welcher sämtliche Wicklungen untereinander in Reihe
geschaltet sind unter Kurzschließung des Ankers und über den Anlaßwiderstand r gespeist
werden. Fig. 2 ist die erste Laufschaltung, bei welcher der Anlaßwiderstand abgeschaltet
bzw. kurzgeschlossen ist.
Fig. 3 zeigt eine Übergangsschaltung, bei welcher von dem Verbindungspunkt der induzierenden
Wicklung c und der Erregerwicklung e über den Widerstand w' eine leitende
Verbindung zu einer Zwischenklemme des Transformators hergestellt ist. Wenn nicht
der Widerstand w in dieser Verbindung läge, wäre die Erregerwicklung e unmittelbar an
einen Teil des Transformators t angelegt, so daß der Motor die Charakteristik eines Nebenschlußmotors
hätte, und es wäre die Stärke und Phase des von der Wicklung e erregten
Magnetfeldes im Verhältnis zur, Klemmenspannung des .Motors starr festgelegt. Der plötzliche
Übergang zu einer solchen Schaltung
ίο von derjenigen der Fig. 2 aus könnte Feuer
am Kommutator verursachen; aber durch den Widerstand w wird diese Gefahr beseitigt, da
nun die Charakteristik des Motors mehr diejenige eines Compoundmotors als diejenige
eines Nebenschlußmotors ist. Beim weiteren Übergang wird, wie Fig. 4 zeigt, die Kurzschlußverbindung
des Ankers aufgehoben. Wäre der Stromkreis durch den Widerstand w nicht vorhanden, so würde der Motor als kompensierter
Reihenschlußmotor geschaltet sein. Die •Verbindung über den Widerstand stellt einen
geschlossenen Stromkreis für den Anker her, welcher durch die Erregerwicklung und einen
kleinen Teil des Transformators geht. Bei Fig. 5 ist der Widerstand w abgeschaltet bzw.
kurzgeschlossen. Die Schaltung ist die gleiche wie die im Hauptpatent für höhere Geschwindigkeit
angegebene Schaltung, indem nun ein Teil des Transformators an die in Reihe geschaltete
Läufer- und Erregerwicklung angelegt ist. Wie ersichtlich ist, hat sich der Übergang von der Schaltung nach Fig. 2 zu
derjenigen nach Fig. 5 allmählich ohne plötzlichen Wechsel in der Charakteristik des Motors
vollzogen.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ubergangsschaltung zur Vergrößerung der an Läufer- und Erregerwicklung
angelegten Spannung zwecks Steigerung der Geschwindigkeit. Bei dieser Übergangsschaltung
ist der Widerstand w wieder an der früheren Stelle (vgl. Fig. 4) eingeschaltet.
Beim weiteren Übergang (Fig. 7) wird der Verbindungspunkt der Wicklungen c
und β an einen höheren Spannungspunkt des Transformators unmittelbar angeschlossen und
endlich die frühere, über den Widerstand w führende Verbindung zum Transformator
unterbrochen, wodurch die Dauerschaltung gemäß Fig. 8 erhalten wird. Diese stimmt
mit Fig. 5 überein, nur ist die an α und e
angelegte Transformatorspannung erhöht.
Fig. 9 zeigt eine Anlaufschaltung, welche an Stelle : derjenigen nach Fig. 1 angewandt
werden kann. Die induzierende Wicklung c ist an eine mittlere Klemme eines Widerstandes
χ angeschlossen, von welchem das eine Ende mit der Erregerwicklung u»d das andere
Ende mit einem Punkt niedrigerer Spannung des Transformators verbunden ist. Ohne die
zuletzt genannte Verbindung wäre die Schaltung mit derjenigen nach Fig. 1 identisch.
Diese Verbindung hat die Wirkung, daß sich der Reihenerregung nach Fig. 1 eine Nebenschlußerregung
überlagert, so daß der Motor Compoundcharakteristik besitzt. ,
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:.Verfahren zur Regelung von Einphasenkollektormotoren nach Patent 213464, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übergang von der Schaltung mit kurzgeschlossenem Läufer zu einer. Schaltung, bei welcher der Läufer in Reihe mit der Erregerwicklung an Spannung angelegt ist, bzw. bei der Erhöhung dieser Spannung zunächst in die Verbindung des Zusammenschlußpunktes der beiden Ständerwicklungen ein Widerstand gelegt, hierauf die Kurzschlußverbindung des Läufers unterbrochen und dann der Widerstand abgeschaltet oder kurzgeschlossen wird, bzw. daß bei Erhöhung der Spannung der genahnte Zusammenschlußpunkt gleichzeitig in doppelter Weise mit der Spannungsquelle verbunden und in eine der Verbin- düngen ein Widerstand gelegt wird.Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214902C true DE214902C (de) |
Family
ID=476447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214902D Active DE214902C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214902C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5549083A (en) * | 1993-11-09 | 1996-08-27 | Feuling; James J. | Method and apparatus for clean cold starting of internal combustion engines |
-
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- DE DENDAT214902D patent/DE214902C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5549083A (en) * | 1993-11-09 | 1996-08-27 | Feuling; James J. | Method and apparatus for clean cold starting of internal combustion engines |
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