DE24165C - Webstuhl für Doppelsammt - Google Patents

Webstuhl für Doppelsammt

Info

Publication number
DE24165C
DE24165C DENDAT24165D DE24165DA DE24165C DE 24165 C DE24165 C DE 24165C DE NDAT24165 D DENDAT24165 D DE NDAT24165D DE 24165D A DE24165D A DE 24165DA DE 24165 C DE24165 C DE 24165C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pile
loom
double
samb
woven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT24165D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. C. LISTER und J. RE1XACH in Manningham, York, England
Publication of DE24165C publication Critical patent/DE24165C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/16Double-plush looms, i.e. for weaving two pile fabrics face-to-face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
(York, England). .
Diese Erfindung bezieht sich auf das Weben gemusterter Sammte, von Plüsch oder irgend welchen anderen sammtartigen Geweben durch Kraftstühle, wobei zwei solcher sammtartigen Gewebe einander gegenüber gewebt und mittelst der Polfäden 'verbunden werden, nach deren Durchschneiden zwei getrennte und besondere Stücke sammtartigen Gewebes erzeugt sind. Zur Erzeugung der Muster mittelst der Polkette wird die Jacquard-Maschine verwendet; jeder Faden der Polkette ist auf einer Spule aufgewickelt, die auf einem hinter dem Stuhl befindlichen Spulengestell angebracht ist. Der Grund jedoch wird durch Schäfte und Tritte, die durch einen Satz Excenterscheiben bewegt werden, hervorgebracht, welche auch die Länge der Pole reguliren können; der Grund kann geköpert oder anders sein.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht des Stuhles mit den Jacquard-Litzen i31 und dem Spulengestell / dar. A ist die Stuhlseite, welche die Kurbelwelle B trägt; die Stelzen C der Lade E sind mit der Kurbelwelle B durch den Kurbelarm D verbunden, welcher der Lade E Bewegung ertheilt. FF sind Grundkettenfäden zum Bilden der Rückseite des sammtartigen Gewebes, auf welche Fäden die Litzen G einwirken, welche durch Tritte .S^, Fig. 5, und nicht besonders gekennzeichnete Excenterscheiben in Thätigkeit gesetzt werden. / ist das Spulengestell für die Spulen J, auf welchen die Fäden des Flors K aufgewickelt sind, die durch Gewichte L gespannt werden. Ueber Glasstäbe MM gehen die Polfäden zum Harnisch N, der durch den Jacquard JP1 gehoben wird. Auf die Tritthebel Hy, Fig. 5, wirken nicht gezeichnete Excenter dergestalt, dafs die Litzen, welche zum unteren Stück gehören, unten in Ruhe gehalten werden, während das obere gewebt wird, wodurch eine Oeffnung zwischen den beiden Stücken gebildet wird, welche den Flor aufnimmt. Zwei Walzen Q Q sind zwischen beiden Stückketten angeordnet, um in Verbindung mit den Tritten und den oben erwähnten Excentern die Stückketten unter einem solchen Winkel offen zu halten, dafs die Länge des Flors aufgenommen werden kann. Die Litzen, welche zum oberen Stück gehören, werden in einem höheren Niveau gehalten- als diejenigen, welche zum unteren gehören; diese beiden Niveaus und die Winkel, welche durch die beiden Walzen Q Q gebildet werden, bewirken, dafs die Länge der Pole aufgenommen werden kann. In Fig. 8 und 9 ist die Kette für das obere Stück durch punktirte, die für das untere durch strichpunktirte Linien angedeutet. Wenn das obere Stück gewebt wird, wird die schwingende Schiene S (in der Lade E) durch einen später erklärten Mechanismus niedergehalten, um der schwingenden Florlehre R aus dem Wege zu sein, wenn diese durch die Kettenfäden nach aufwärts gezogen wird, indem hinreichend Kettenfäden darunter vorhanden sind, um die Schütze zu führen. Während das untere Stück gewebt wird, wird S durch den oben erwähnten Mechanismus veranlafst, bei jedem Schützenschlage aufzusteigen und niederzugehen, um, weil nicht genug Kette vorhanden, die Schütze zu , führen
und im zweiten Fall beim Emporschwingen von R auszuweichen. ,Das Auf- und Niedergehen von 5 wird auf folgende Weise bewirkt: Auf einer Welle d, Fig'. 6, sitzen ein Zahnrad und ein in sechs Theile getheiltes Excenter Z aufgekeilt; ersteres wird vom Zahnrad d1, welches von der Kurbelwelle auf gewöhnliche Weise angetrieben wird, bewegt. Das Excenter Z hebt abwechselnd einen Hebel bl, der durch sein Eigengewicht wieder niedersinkt und welcher durch die Winkelhebel b VXWUT mit der Schiene S verbunden ist; feste Drehungspunkte sind V1 und V (letzterer an der Ladenstelze).
Fig. 2 ist eine Oberansicht der schwingenden Florlehre R, die durch einen bekannten, hier nicht gezeichneten Mechanismus, z. B. durch Sperrrad und Sperrkegel, -auf die Walzen Z Z einwirkt und so das Aufwickeln des gewebten Stoffes bewirkt, e ist die Sammtschiene, an welcher die Tempelständer F befestigt sind, welche Vorsprünge haben, an welchen. die Arme g g der Florlehre an Achsen h schwingen. ij sind die beiden durch Schrauben verstellbaren Schienen, welche die Florlehre bilden, durch welche die gewebten Stücke gehen. Fig. 4 ist ein Querschnitt der Florlehre. Fig. 7 ist eine Vorderansicht der Lade, welche die schwingende Schiene S zeigt. Fig. 5 zeigt die Verbindung der Litzen G mit den Tritten H1, Fig. 8 die schwingende Florlehre in der Stellung, welche sie einnimmt, wenn das Fach der Grundkette zur Bildung des oberen Gewebes offen ist.
Fig. 9 ist ein ähnlicher Durchschnitt, der diese Lehre in der Stellung zeigt, wenn das Fach der Grundkette zur Bildung des unteren Stoffes offen ist. Die Polfäden, welche den doppelten Stoff χ verbinden, werden bei λ1 von einem Messer durchschnitten, das an einem Schlitten festgemacht ist, der längs einer Rinne hin- und herbewegt wird, die sich in einem festen Messerträger y befindet. Die beiden sammtartigen Gewebe ο ο, in welche der Doppelstoff getheilt wurde, werden auf den Walzen Z hinweggeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mechanischer Webstuhl für Doppelsammt, bei welchem die Schützenbahn eine selbstthätige Verstellung ihrer Höhenlage erfährt und gleichzeitig die Regulirung der Florhöhe mittelst der aus den Theilen ij kg h bestehenden Florlehre R erfolgt.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24165D Webstuhl für Doppelsammt Active DE24165C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE24165C true DE24165C (de)

Family

ID=300672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT24165D Active DE24165C (de) Webstuhl für Doppelsammt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE24165C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3788697T2 (de) Tetraaxialgewebe und Webstuhl zum Herstellen von Tetraaxialgewebe.
DE24165C (de) Webstuhl für Doppelsammt
DE97989C (de)
DE141337C (de)
DE3874738T2 (de) Webmaschine mit vertikal bewegbarem schusseintragelement fuer die fabrikation von doppelplueschgeweben, teppichen und dergleichen mit sehr langem flor.
DE198429C (de)
DE70276C (de) Webstuhl zum gleichzeitigen Eintragen zweier von feststehenden Schufsspulen ablaufenden Schufsfäden
DE103342C (de)
DE529108C (de) Vorrichtung an Schaftwebstuehlen zur Herstellung von Geweben mit wellen- oder moireartiger Gewebemusterung
DE14410C (de) Neuerungen an Webstühlen
DE90052C (de)
DE43144C (de) Zweistöckige Broschirlade für Bandwebstühle mit drei Schützen in jedem Gang
DE124642C (de)
DE353125C (de) Einrichtung fuer Webstuehle mit Laengsruten zur Erzeugung von Polgeweben
DE63328C (de) Webstuhl zur Herstellung plüschartiger Gewebe
DE42888C (de) Mechanischer Webstuhl mit Selbstausrßckung bei Kettfadenbruch
DE96960C (de)
DE273528C (de)
DE51429C (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung von smyrna-teppichen auf mechanischem wege
DE1535378A1 (de) Schussfadenklemmvorrichtung fuer Webstuehle mit ortsfester Schussfadenzufuehrung
DE69870C (de) Leistenapparat für Webstühle
DE25711C (de) Webstuhl für Doppel-Sammet. ~ F
DE91217C (de)
DE9064C (de)
DE76678C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Florbändern, bei welchen die Florfäden durch Smyrnaknoten gebunden sind