DE241192C - - Google Patents

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DE241192C
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magnet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -35*. GRUPPE
Zusatz zum Patente 167893 vom 14. Februar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1910 ab. Längste Dauer: 13. Februar 1920.
. Bei der in der Patentschrift 167893 dargestellten Anordnung tritt oft der Fall ein, daß der Windenwagen weniger Arbeitsvorgänge auszuführen hat, als auf · der lagermäßig hergestellten Schaltwalze von vornherein vorgesehen sind. Man hilft sich dann, indem man eine Stellung nicht mit Arbeitskontakten versieht, sondern über diese hinwegschaltet. Ist z. B. die Schaltwalze für vier Schaltstellungen eingerichtet und werden nur drei benötigt, so muß über die vierte mittels besonderen Stromimpulses hinweggegangen werden, gerade so, als ob es eine Arbeitsstellung wäre. Diese tote Stellung ist bei der Erfindung vermieden.
Wie aus den Figuren hervorgeht, ist der Schaltmagnet der alten Ausführung in einzelne getrennte Magnete und Schalter zerlegt, die man der Zahl der Arbeitsvorgänge entsprechend in der erforderlichen Anzahl zusammen-
ao schaltet.
In Fig. ι richtet jeder der vier Magnete av «2» «3. «4 mittels seines Schalters J1, b2, bs oder O4 in eingerücktem Zustande eine bestimmte Schaltung des Hub- oder Fahrmotors c oder d ein. Jeder Magnet arretiert sich in eingeschaltetem Zustand mechanisch durch seine Klinke elt e2, e3 oder e4 und schließt gleichzeitig einen Kontakt fv f2, ^3 oder f4. Über diese Kontakte und über die Kontaktfalzen A1, A2, A3, A4 erhält jeweilig einer der nachfolgenden Magnete Strom, sobald die Kontaktwalzen A1 bis A4 durch den Magneten m in die nächste Stellung gebracht worden sind.
In der gezeichneten Lage der Fig. 1 ist der Magnet «2 angesprungen und hat sich durch die Klinke e2 arretiert. Erfolgt nunmehr durch den Taster g ein neuer Stromstoß, so fließt Strom durch die Hilfskontaktleitung η und durch den Magneten m. Dieser Magnet spingt an und dreht mittels Gesperre I die Kontaktwalzen A1 bis A4 in Pfeilrichtung um eine Stellung weiter, wodurch bei A3 die Kontaktfinger O3, p3 miteinander verbunden werden. Sofort tritt über h, f2, O3, A3, ps ein Strom auf, welcher durch den Magneten as fließt und denselben zum Anspringen bringt. Der Magnet a3 arretiert sich durch ea, gibt durch Umlegen von e2 den Magneten «2 frei und bereitet mittels des Kontaktes fs die Stromzuführung zum Magneten ai vor, Die Stromzuführung zu diesem Magneten kann jedoch noch nicht erfolgen, da sie bei A4 unterbrochen ist. Erst durch Abgabe eines neuen Stromstoßes bei g springt der Magnet m und danach der nächste Magnet «4 an.
Die Handstromstöße können auch durch selbsttätig sich fortpflanzende Stromstöße ersetzt werden. Hierbei wird der Handtaster g so lange geschlossen gehalten, als selbsttätige Stromstöße erfolgen sollen.
fs. Außage, ausgegeben am 22. Juni 191%)
Eine derartige Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt. In dem Augenblick, in dem der Magnetkern a2, wie gezeichnet, angezogen ist, löst er die Klinke ex des vorangegangenen Magneten ax aus, so daß dieser in seine Endlage zurückgeht und damit dem Magneten az bei fx die Stromzuführung unterbricht. Gleichzeitig schaltet aber Magnet a2 bei f2 den Strom für die nächstfolgende Magnetspule a3 zu, so daß dieser Magnet selbsttätig anspringt. In gleicher Weise wiederholt sich das Spiel von Magnet zu Magnet, bis der gewünschte Magnet eingeschaltet ist und die Stromzuführung bei g unterbrochen wird.
Die Magnete werden in ihren Bewegungen in bekannter Weise gedämpft, so daß sich die einzelnen Schaltungen langsam folgen, solange der Drucktaster g am Anlasser eingeschaltet ist. Die einzelnen Stromimpulse teilen sich hierbei selbsttätig den einzelnen Magneten der Reihe nach zu. Sie verschmelzen sich zu einem kontinuierlich fließenden Strom.
Da jede der Spulen ax bis αΛ einen anderen Widerstand von bestimmter Größe hat, wechseit die Stromstärke mit jedem Impuls, und der in die Schaltleitung h eingeschaltete Stromzeiger i läßt jederzeit erkennen, welche Stellung gerade eingerichtet ist, Bei der gewünschten Stellung wird der Taster gelüftet.
Die Speisung der Schaltleitung erfolgt durch eine getrennte Stromquelle, sie kann natürlich auch von der Arbeitsleitung aus erfolgen.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Fernsteuerung für elektrisch betriebene Laufkatzen mit Windwerken nach Patent 167893, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Arbeitsvorgänge mehrere durch eine einzige Leitung mit Hilfe von Stromimpulsen bewegte Magnetschalter angeordnet sind, deren jeder einen bestimmten Vorgang einschaltet.
2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnetschalter bei der Einschaltung den nächstfolgenden Schalter unter Strom setzt, sich selbst dagegen von der HilfsStromleitung abschaltet.
3. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Magnetspulen verschiedenen Widerstand besitzen, so daß aus der Stärke des Hilfsstromes auf die jeweilige Stellung der Schalter geschlossen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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