DE241027C - - Google Patents
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- DE241027C DE241027C DENDAT241027D DE241027DA DE241027C DE 241027 C DE241027 C DE 241027C DE NDAT241027 D DENDAT241027 D DE NDAT241027D DE 241027D A DE241027D A DE 241027DA DE 241027 C DE241027 C DE 241027C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/20—Take-up motions; Cloth beams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
-Λ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 241027 -KLASSE 86 c. GRUPPE
CHARLES LUCIEN DAVID in REIMS, Frankr.
Für die Bildung von Gassen oder Unregelmäßigkeiten beim Weben überwiegen zwei
Hauptursachen, nämlich einerseits die Verschiedenheiten in der Kettenspannung, wodurch
sich die sogenannten Kettenstreifen bilden, und andererseits die Verschiedenheiten in
der Dicke und Windung der einzelnen Einschlagfäden oder aufeinanderfolgenden Teile
des Schusses, wodurch in ähnlicher Weise die
ίο Bildung von Schußstreifen verursacht wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll mit der die Vorwärtsbewegung (Aufwicklung) des Tuches
in den Webstühlen erzeugenden Einrichtung eine Vorrichtung auf geeignete Weise verbunden
werden, wodurch die Vorschubstrecke für jeden einzelnen Schlag der Lade nicht mehr
dieselbe bleibt, sondern sich proportional zu der Dicke jedes Schußfadens verändert.
Zur vorteilhaften Verwirklichung dieses Grundprinzips dient beispielsweise die im folgenden
an der Hand beiliegender Zeichnungen beschriebene Vorrichtung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen teils in Ansicht, teils im Schnitt diese Vorrichtung und deren
Stellung zur Lade. Die Schnitte sind in der Längsrichtung des Webstuhles, an welchen die
genannte Vorrichtung angebracht sein soll, gedacht. Hinsichtlich der Lage der einzelnen
Teile zeigt Fig. 1 die Schlußstellung der Rückgangs- und Fig. 2 die entsprechende Schlußstellung
der Vorgangsperiode der Lade des. Webstuhles.
Die Fig. 3 stellt teilweise im Schnitt und in vergrößertem Maßstabe gezeichnet einen besonderen
Teil der genannten Einrichtung dar.
Die Fig. 4 endlich ist ein Aufriß des in der Fig. 3 dargestellten Teiles.
Der wesentlichste Teil der Vorrichtung ist ein Taster, welcher aus einer Stange α besteht,
deren eines Ende direkt oder, wie dies in den Zeichnungen dargestellt ist, indirekt an einer
von dem Brustbäum des Webstuhles getragenen Achse b angelenkt, und deren anderes
Ende nach der Lade d hin abgebogen ist und. in eine Kralle oder Spitze ausläuft. ,
Die Anordnung,dieses Fühlers ist so getroffen,
daß die genannte ■ Spitze, ohne daß sich ihr durch einen an der nach dem Brustbaum hin
liegenden Seite geführten Schußfaden ein Hindernis entgegenstellt, frei an diesem Faden
vorbeischwingen kann, und zwar dann, wenn nach dem Anschlagen dieses letzteren ein Abwärtsschwingen
des Tasters möglich ist und der Schußfaden die gewöhnliche Dicke aufweist. Der Taster nimmt dann die in der
Fig. ι in gestrichelten Linien dargestellte Stellung ein.
Wenn aber andererseits die Dicke des genannten Einschlagfadens über die gewöhnliche
Größe hinausgeht, wird die Kralle beim Ab-. schwingen durch den Einschlagfaden angehalten
und bleibt daher in einer Stellung liegen, wie sie in der Fig. 1 mit vollen Linien dargestellt
ist. .
Ein weiterer wesentlicher Teil der Vorrichtung ist eine herabhängende Stange &, welche
mit ihrem oberen Ende gelenkig an der Stange a sitzt und in bestimmter Höhe durch ein Auge
hindurchgeht, welches in einem hierfür vorgesehenen, an dem Gestell g des · Webstuhles
sitzenden Stück f sich befindet. Ein Anschlag h für den unteren Teil dieser Stange e sitzt auf
der Ladenstelze d und ist so ausgebildet, daß
ίο beim Vorgang der Lade für die Stange e eine
Aufwärtsbewegung verursacht wird, und daß also demgemäß der Taster α sich über den
Einschlagfaden erheben muß, während jedoch andererseits beim Rückgang der Lade für eben
diese Stange e und demgemäß auch für den Taster a die Freiheit gewahrt bleibt, wieder
auf eine gewisse Strecke nach unten sich bewegen zu können.
Ein Element der Vorrichtung ist des weiteren'
ein Schalthaken i, welcher mit einem Schaltrad j und einem weiteren in der Zeichnung
nicht dargestellten und bei Aufwickelvorrichtungen für das Tuch gebräuchlichen Sperrhaken
in Verbindung steht. Dieser Sperrhaken i ist einerseits durch eine Art Kulisse k an die
Ladenstelze d angelenkt und liegt unter dem Sperrad j, andererseits wird er durch einen an
der Stange e sitzenden Halter I nach oben gehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Unter der Voraussetzung, daß ein Einschlagfaden durch das Fach durchgetrieben wurde
und die Lade d einen Vorgang ausführt, sind die Stange e und der Taster a in angehobener
Stellung und der Schußfaden angeschlagen. Wenn jetzt die Lade einen Rückgang ausführt
und so die Stange e und den Taster α für eine
Abwärtsbewegung derselben freigibt, können folgende zwei Fälle auftreten:
1. Entweder ist der genannte Einschlagfaden von gewöhnlicher und gewünschter Dicke; es
ergibt sich dann die in gestrichelten Linien in der Fig. 1 dargestellte Lage der Stücke a, e
und i; wie die Stange e, so nimmt also auch der Sperrhaken seine tiefste Stellung ein, welch
letzterer nunmehr seinen Rückgang vollführt, ohne das Sperrad j zu beeinflussen, so daß
also hier keine außergewöhnliche Bewegung an der Aufwickelvorrichtung verursacht wird;
2. oder die Dicke des genannten Einschlagfadens
überschreitet die gewöhnliche und gewünschte Größe; es ergibt sich jetzt die in der Fig. 1 in vollen Linien dargestellte Lage
der einzelnen Teile des Systems. Die Spitze .des Tasters α wird beim Abwärtsschwingen
durch den betreffenden Einschlagfaden angehalten; dies überträgt sich auf die Stange e
und demgemäß auch auf den Schalthaken i, so daß also dieser letztere mit dem Sperrad j
in wirksamen Eingriff kommt. Diesem letzteren Sperrad wird also eine weitere Bewegung
zu seiner Normalbewegung erteilt, so daß die Aufwickelgeschwindigkeit des Gewebes nunmehr
vergrößert wird. Beim Zurückkehren der Lade nach vorn vollzieht sich der ganze eben beschriebene Vorgang wieder von neuem
und so weiter.
Für die Praxis können auch, um die Nützlichkeit und die Wirksamkeit dieser Vorrichtung
noch zu erhöhen, verschiedenartige und mannigfache Abänderungen in den einzelnen
Teilen der Vorrichtung sowie in der gegenseitigen Anordnung dieser Teile getroffen werden.
Eine besondere günstige Ausbildung des Tasters zeigen die Fig. 3 und 4.
Die Stange a, die vorteilhafterweise durch eine Muffe a' zwecks Längenregulierung durchbrochen ist, wird mit einer Art Kolben m fest
verbunden. Mit dem Gelenkstück der genannten Stange α kombiniert man einen Zylinder
n, in welchen der erwähnte Kolben eingesetzt wird. Zwischen diesen letzteren und
den Boden des Zylinders η legt man eine Druckfeder 0 ein, während die Lade d mit
einem Anschlag p versehen ist, welcher beim Vorgang der Lade auf die Stange α bzw. a'
auftrifft und bewirkt, daß dieselbe ebenfalls nach vorn gestoßen wird.
Vorteilhafterweise schrägt man die mit dem Einschlagfaden in Berührung kommende Seite
der Tasterspitze ab, so daß auch eine allmähliche Wirkung durch diese Abschrägung erhalten
werden kann. Vorausgesetzt, daß die Abschrägung dieser Spitze genau berechnet ist,
so erhält man für jeden Schlag der Lade ein Vorwärtsschieben des Tuches, das genau proportional
der Dicke des eingeschlagenen Fadens ist. Der Sperrhaken i wird so immer bis zu
dem gewünschten Grade gehoben, um so eine ebenfalls gewünschte Zahl von Zähnen in dem
Sperrad zu überspringen.
Es ist klar, daß die Erfindung sich nicht nur auf die eben beschriebene Ausführungsform beschränkt; sie begreift vielmehr alle
Abänderungen in sich, insbesondere die Veränderungen hinsichtlich der Anzahl der Spitzen
oder in der Ausbildung der einzelnen Teile des Tasters. Die Vorrichtung kann statt mit
der mechanischen Aufwickelvorrichtung auch mit einer elektrischen oder pneumatischen Bewegungsvorrichtung
verbunden sein, wie auch der Antrieb der Vorrichtung von einem anderen Stück des Webstuhles aus als der Lade erfolgen
könnte. Diese Veränderungen können sich auch darauf beziehen, daß der Taster unter
besonderen Umständen, insbesondere dann, wenn der Einschlag, ohne der Dichte Rechnung
zu tragen, reguliert werden soll, nicht mehr mit der Antriebsvorrichtung für das Tuch ver-
bundeii wird, sondern mit einem besonderen
System zur Modifizierung der Kettenspannung, durch welches dieselbe immer proportional mit
der Dicke des anzuschlagenden Schußfadens bleibt.
Claims (1)
- Patent-An s PRU ch:Vorrichtung zum Verhindern der Bildung von Gassen beim Weben, die von Ungleichmäßigkeiten in der Schußfadendicke herrühren können (Schußstreifen), gekennzeichnet durch einen Taster (a), dessen Spitze an dem Schußfaden vorbeigleitet, wenn derselbe von normaler Dicke ist, jedoch von dem gebildeten Gewebe sofort dann angehalten wird, wenn dieser Schußfaden zu dick ist, wobei dieser Taster mit dem Warenbaum durch ein System von Hebeln und eine besondere Schaltvorrichtung verbunden ist, durch welche die Rotationsgeschwindigkeit des Aufwickelzylinders entsprechend der Dicke der Schußfäden verändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE241027C true DE241027C (de) |
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ID=500351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE241027C (de) |
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0
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