DE284347C - - Google Patents

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DE284347C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D23/00Single parts for pulling-over or lasting machines
    • A43D23/02Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
'PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284347 KLASSE 71c. GRUPPE
Leistendrücker1 für Maschinen zum Überholen von Schuhwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Leistendrücker für Uberholmaschinen, welcher so ausgebildet ist, daß er den übergeholten Schaft noch um einen geringen Betrag in der Längsrichtung des Leistens auswalken bzw. weiter vorstrecken kann, was besonders bei den modernen Leistenformen von Vorteil ist, um ein gutes Anliegen des Oberleders an den Leisten in der hinter der Schuhspitze befindlichen Vertiefung herbeiführen.
Dieserh alb findet während der Niederbewegung des Leistendrückers eine Richtungsänderung seiner Bewegungsbahn statt, so daß derselbe bis zu seinem endgültigen Aufpressen eine kleine Bewegung nach der Schuhspitze hin ausführt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι und 2 sind Seitenansichten, in denen der Leistendrücker verschiedene Lagen einnimmt. Fig. 3 ist eine Oberansicht desselben. Gemäß der Zeichnung führt der Leistendrücker eine Schwingbewegung um eine Achse aus, kann aber auch auf eine andere Weise, z.B. durch Vorsehung einer Parallelführung, zum Leisten beweglich sein.
Der Leistendrücker besteht in bekannter Weise aus einem mit nachgiebigem Material überzogenen Kissen 1, welches in der Längsrichtung des Leistens verstellbar an einem um einen Bolzen 2 schwingbaren Hebel 3 befestigt ist. An den Hebel 3 schließt sich eine Zugstange 4 an, welche zur bequemen Betätigung des Leistendrückers mit einem Fuß- oder Handhebel in Verbindung stehen kann; die Bewegung kann selbstverständlich auch maschinell erfolgen. Der Drehbolzen 2 ruht in· einem am Maschinengestell bei 5 gehaltenen Hebel 6, welcher bei normaler Lage des Hebels 3 mit diesem so in Beziehung steht, daß beide Hebel 3 und 6 in der anfänglichen Bewegung ihre Lage zueinander nicht verändern, was auf beliebige Weise geschehen kann. Die Ruhelage des Leistendrückers entspricht der in Fig. ι in punktierten Linien gezeichneten Stellung I. Während der Leistendrückerhebel 3 vermittels der Zugstange 4 in die ausgezogene Stellung II der Fig. 1 gebracht wird, bleibt, wie erwähnt, die Lage der Hebel 3 und 6 zueinander noch unverändert und nur der Drehbolzen 2 wird durch die Schwingung der Teile um die Achse 5 nach der. Schuhspitze hin verlegt. Beim weiteren Niederpressen des ' Handhebels 3 bzw. des Kissens 1 dreht sich der Hebel 3 für sich um seinen Bolzen 2, um auf die Schuhspitze zu gelangen. Da nun durch die Verlegung des Bolzens 2 die Schwingungsbahn des Kissens 1 in ihrer Richtung verändert wurde, führt das Kissen eine kleine Bewegung nach dem Ende der Schuhspitze hin aus, die hinreichend ist, um ein zusätzliches Ausstrecken des Oberleders zu verursachen, wie die in ausgezogenen Linien gezeigte Endlage III der Fig. 2 erkennen läßt. Damit ist die Walk- und Streckbewegung räumlieh festgelegt. Um auch den Zeitpunkt des Beginns der Walk- bzw. Streckbewegung des Leistendrückers bestimmen zu können, ist im Maschinenständer eine Anschlagschraube 9 vorgesehen, gegen die sich der Hebelarm 6 anlegt.

Claims (3)

  1. Die Rückbewegung des Hebels 3 in die Ruhestellung I (Fig. ι) wird durch Auftreffen einer Nase 7 auf die Fläche 8 des Hebels 6 begrenzt.
    5
    Ρλτεντ-Ansprüciie: '
    ι. Leistendrücker für Maschinen zum Überholen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß er auch eine Bewegung in der Längsrichtung des Leistens nach der Schuhspitze hin zum Walken oder Strecken des Oberleders ausführt.
  2. 2. Leistendrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walk- bzw. Streckwirkung durch eine Richtungsänderung der Bewegungsbahn des Leistendrückers herbeigeführt wird.
  3. 3. Leistendrücker nach Anspruch 1 und 2, welcher um eine Achse schwingbar ange- ao ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verlegung (5, 6) und durch Veränderung der Endstellung (9) der Schwingachse (2) dos Leistendrückers eine zeitliche und räumliche Festlegung der Walk- bzw. »5 Streckbewegung hervorgerufen wird. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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