DE2408855B2 - Verfahren und einrichtung zum vermeiden von beschaedigungen der stuetzrollen im brennschneidbereich einer metallstranggiessanlage - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum vermeiden von beschaedigungen der stuetzrollen im brennschneidbereich einer metallstranggiessanlage

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DE2408855B2 DE19742408855 DE2408855A DE2408855B2 DE 2408855 B2 DE2408855 B2 DE 2408855B2 DE 19742408855 DE19742408855 DE 19742408855 DE 2408855 A DE2408855 A DE 2408855A DE 2408855 B2 DE2408855 B2 DE 2408855B2
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/126Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting

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Description

Ein sournes ν cm..-, dient dem Zweck, eine une wünschte Erwärmung der StützroHen zu vermeiden MH den Stützrollen sind insbesondere wegen der runden Querschnittsform Schwier.gke.ten verbunden, die Wärme bei einseitiger Anstrahlung abzuführen, ohne daß der Stützrollenmantel Schwellspannungen ausgesetzt wird. Die Wärmeabfuhr und die Funkt.onssicSfdeTstUtzrollen werden ferner durch Ansätze aus Schlacke beeinträchtigt.
Die Schlacke wird durch den Schneidbrennerstrah de?aus Sauerstoff gebildet wird erzeugt. Der^Sauerstoff schmilzt bzw. verbrennt im Schnemspalt Metall des Oießstranes Der S-:hneidbrennerstrahl breitet sich am Saftausgang zu einem Schlacke-Spritzkegel aus. Es ist bekannt (DT-AS 1208850), um d.e E.nw.rkung des Schneidbrennerstrahls auf die Stützrollen zu verm.ndern entweder Stützelemente in der Art einer Kette .m Kreislauf"St der Geschwindigkeit des Gießstranges bzw des Schneidbrennerwagens zu bewegen oder aber iDT-OS 19 14 223) die Stützelemente so lange, bis der Schneidbrennerstrahl weitergewandert ist, wegzuschwenken. Der Gleichlauf von Stützelement und Schneidbrennerstrahl verursacht eine anhaltende, nachteilige Erwärmung der jeweils benachbarten Stutzro -len. Andererseits führt das Wegschwenken der Stützrollen zu einer mangelhaften Stützung des noch heißen , Metallgießstranges. Im allgemeinen sind die StützroHen innen bzw. außen wassergekühlt. Be.m Abschwenken von mehreren Stützrollen gleichzeitig entstehen erheblich große Biegelängen, so daß sich der Metallgießstrang unzulässig durchbiegt. Außerdem müssen beim Wegschwenken meist große Massen der Vorrichtung bewegt werden. ,.
Es ist ein Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer Metallstranggießanlage bekannt (DT-OS 21 16 911), das der Beschädigung der Stützrollen durch Schlackenfluß oder Schlackenspritzer entgegenwirkt. Das bekannte Verfahren gestattet lediglich das horizontale Abschwenken einer Stützrolle vor dem ankommenden Schne.dbrennerstrahl.Das Wegschwenken der Stützrolle erfolgt im bekannten Fall durch Drehen um eine lotrechte Achse, bis die Drehachse der Stützrolle parallel zur Stranglaufrichtung liegt. Die Stellung, in der die Stützrolle weggeschwenkt wird, ist mehl parallel zur Stützlage Das bekannte Verfahren beruht auf dem Prinzip, stets eine Stützrolle unter dem Strang im Stützbereich zu halten, wozu an der betreffenden Stelle ein Stützrollenpaar erforderlich ist.
Ein anderes Verfahren (DT-OS 18 10 951) beruht darauf, über eine Wippen-Bewegung eine Stützrolle in Stützstellung zu schwenken und die ebenfalls an der Wippe gelagerte benachbarte zweite Stützrolle aus der Stützstellung herauszuschwenken. Der Abstand der beiden Stützrollen an der Wippe bestimmt jedoch die
Entfernung zum über die abgeschwenkte Stützrolle wandernden Schneidbrennerstrahl. Ein großer Abstand zwischen den beiden Stützrollen würde eine größere Entfernung in der abgeschwenkten Stellung vom Schneidbrennerstrahl erzeugen; dieser wirkt jedoch einer anzustrebenden geringen Stutzweite zwischen den Stützrollen entgegen.
Es ist ferner bekannt (US-PS 35 11 489), die Stützrolle vor dem Schneidbrennerstrahl abzuschwenken. Der Schneidbrennerstrahl Überläuft die Stützrolle in ihrer abgeschwenkten Stellung, so daß eine von der Bewegung der Stützrolle gesteuerte, mitbewegte Abdeckung erforderlich ist, um die Beschädigungen durch Schlackenfluß bzw. Schlackenspritzer zu vermei
«5
Die vorliegende Erfindung geht davon aus, daß mittlere und schwere Metallgießstränge möglichst gleichmäßig und kontinuierlich gestützt werden müssen. Das Entfernen der Stützrollen soll auf einen möglichst kurzen Zeitabschnitt beschränkt bleiben. Ein ausreichend weites Wegschwenken der Stützrollen kann demnach gemäß dem Stand der Technik nur bei geringen Stützkräften, wie sie bei Knüppelsträngen oder schmalen bzw. dünnen Brammensirängen gegeben sind, erzielt werden. Relativ geringe Gewichte pro Meter Stranglänge gestatten die hierfür vorgesehene einseitige Lagerung der Stützrollen und damit auch ein einfacheres Wegschwenken der Stützrollen. Andererseits ist auch bei Knüppelsträngen eine geringe Anzahl von Stützrollen, d.h. ein großer Abstand zwischen jeweils zwei Stützrollen schädlich.
Ausgehend von dem eingangs erwähnten Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen, bei dem die Stützrollen von der den Strang auf seiner Breite unterstützenden Ausgangslage in eine parallele Lage nach unten geschwenkt und nach dem Passieren des Schneidbrennerstrahls in die Ausgangslage zurückgeschwenkt werden, ist der Erfindung die folgende Aufgabe zugrundegelegt: Es ist ein Verfahren und eine zu dessen Ausübung besonders günstige Einrichtung zu schaffen, aufgrund deren ein weitestgehender Schutz der Stützrollen gegenüber dem Schneidbrennerstrahl bei längstdauernder Stützung des Metallgießstranges erzielt werden kann. Hierbei soll die Einrichtung für in regelmäßigen und in unregelmäßigen Abständen angeordneten Stützrollen gleichermaßen verwendbar sein als auch Stützrollen für parallele Lagen in Stützstellung (Ausgangslage) und abgeschwenkter Lage vorausgesetzt werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stützrolle entweder beim Abschwenken nach unten oder beim Zurückschwenken nach oben in ihre Ausgangslage durch den Schneidbrennerstrahl hindurch bis in eine Lage hinter den Schlackenspritzkegel des Schneidbrennerstrahls geschwenkt wird.
Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren wird zweckmäßigerweise derart ausgeführt, daß die Stützrolle während der Schwenkbewegungen entgegen der Stranglaufrichtung mit gegenüber der Gießstranggeschwindigkeit erhöhter Geschwindigkeit und während der Schwenkbewegung in Stranglaufrichtung mindestens mit der Vorschubgeschwindigkeit des Schneidbrennerwagens bewegt wird.
Ferner ist vorteilhaft, wenn die Stützrolle auch während der Schwenkbewegungen angetrieben wird.
Die erfindungsgemäßen Vorteile bestehen darin, daß eine einzelne Stützrolle jeweils nur kurzzeitig vom Metallgießstrang abgehoben werden muß, um das Passieren des Schneidbrennerstrahls zu gestatten. Die Schwenkrichtung kann hierbei nach den Abständen zwischen zwei Stützrollen festgelegt werden. Ferner ist vorteilhaft, daß, obwohl die Stützrolle nur parallel weggeschwenkt wird, trotzdem eine Lage außerhalb des Schlackenspritzkegels erreicht werden kann. Der besondere Vorteil der Erfindung ist jedoch die Zeitersparnis an der Zeitspanne, in der der Strang ohne Unterstützung durch die Stützrolle ist. In der Praxis zeigten sich ferner keinerlei Beschädigungen der Stützrollen beim Durchlaufen des Schlackenspritzkegels. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht daher beim Überlaufen des Schneidbrennerstrahls eine zusätzliche Schwenkbewegung der Stützrolle vor, die die Zeit, in der der Schneidbrennerstrahl die Stützrolle treffen kann, wesentlich verkleinert und gleichzeitig damit die Zeitspanne des Stutzens durch die Stützrolle absolut erhöht
Die die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens betreffende Aufgabe ist dahingehend gelöst, daß die Schwenkantriebe in einem einesteils von außerhalb des Rollgangs frei zugänglichen, andernteils gegen Schlakkenspritzer abgeschirmten Raum angeordnet sind, der sich parallel zur Reihe der Stützrollen erstreckt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner dadurch verbessert, daß die Zapfen-Lagergehäuse jeder Stützrolle an beiden Zapfenlagern mit parallel verlaufenden, an einer ortsfesten Schwenkachse befestigten Hebeln versehen sind und daß zumindest an einem Zapfenlager der Hebel als Doppelhebel ausgebildet ist, an dessen zweitem Hebelarm der Schwenkantrieb angreift.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner dahingehend weitergebildet, daß die in dem frei zugänglichen, jedoch abgeschirmten Raum angeordneten Schwenkantriebe aus hydraulischen Kolbentriebwerken bestehen, deren Längsachsen in der Ausgangslage der Stützrollen parallel und jeweils unter einem spitzen Winkel, der kleiner als 45° ist, zur Strangbewegungsrichtung verlaufen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner vorteilhaft ausgestaltet, indem der Drehantrieb für die Stützrollen unter Zwischenschaltung eines Getriebes unmittelbar am Rollenzapfen angreift und daß das Drehantriebsgehäuse bzw. das Getriebegehäuse am Hebel des Zapfenlagers drehmomentabgestützt sind.
Die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Schwenkrichtung für die Stützrollen wahlweise nach der einen oder anderen oder gar nach beiden Richtungen testgelegt werden kann. Die Anordnung der Schwenkantriebe im einesteils frei zugänglichen, andernteils abgeschirmten Raum führt ferner zu einer Vereinfachung der Rollgangsrahmen und der Abschwenk-Einrichtungsteile. Es ergeben sich gegenüber den bekannten Einrichtungen umfangreiche Gewichtseinsparungen, so z. B. 30% und mehr.
Das neue Verfahren zum Abschwenken der Stützrollen hingegen erhöht die Sicherheit der Stützrollen gegen Beschädigung durch den Brennschneidstrahl.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. la, 2a, 3a die Verfahrensweise des Abschwenkens der Stützrolle nach einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. Ib, 2b, 3b die Verfahrensweise des Abschwenkens der Stützrollen nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig.4 eine Seitenansicht mehrerer zu einem Rollgang hintereinander angeordneter Stützrollen für den Metallgießstrang mit darüber verfahrbarem Brennschneidwagen,
F i g. 5 einen Querschnitt durch die Schwenkvorrichtung entsprechend der Schnittangabe V-Vin F i g. 4.
Der Metallgießstrang 1 liegt an Reihen von ein horizontales, ein vertikales oder ein bogenförmiges Stützkorsett bildenden Stützrollen. Daran anschließend bilden weitere Stützrollen den Auslauf rollgang, von ι ο denen die Stützrollen 2 und 3 gezeichnet sind. Der Schneidbrennerstrahl 4 befindet sich noch in einem Abstand 5 von der Stützrolle 3 (F i g. 1a). Während des Näherkommens des Schneidbrennerstrahls 4 wird die Rolle 3 in die in Fig.2a gezeichnete Lage mit großer Geschwindigkeit durch den Schlackenspritzkegel 6 des Schneidbrennerstrahls 4 hindurch in die gezeichnete Position geschwenkt. Sobald der Schneidbrennerstrahl 4 die Ausgangslage der Stützrolle 3 verlassen hat bzw. zu verlassen beginnt, wird die Stützrolle 3 aus der Lage nach F i g. 2a der Bewegung des Schneidbrennerstrahls 4 folgend in die Ausgangslage nachgeschwenkt (F ig. 3a).
Nach einem abgeänderten Verfahren wird folgendermaßen gearbeitet: Sobald der Schneidbrennerstrahl 4 sich bis auf einen Mindestabstand 7 (Fig. Ib) der Stützrolle 3 genähert hat, beginnt diese unter Beibehaltung des Mindestabstandes 7, wie in Fig.2b gezeigt, abzuwandern. In diesem Zeitabschnitt verläßt auch der Brennschneidstrahl 4 die Zone, in der er in der Ausgangslage die Stützrolle 3 beschädigen könnte.
Gleichzeitig nähert sich der Schneidbrennerstrahl 4 der tatsächlich eingenommenen Position der Stützrolle 3. In einer Lage, in der der Schneidbrennerstrahl 4 noch nicht gefährlich nahe der abgeschwenkten Stützrolle 3 kommt, jedoch auch bereits genügend seitlich von der Ausgangslage der Stützrolle 3 entfernt ist, wird die Stützrolle 3 sehr schnell durch den Schlackenspritzkegel 6 hindurchgeschwenkt, d.h. in die Ausgangslage zurückgeführt (F ig. 3b).
Beide Verfahrensweisen setzen die Stützrolle 3 nur beim Schwenken durch den Schlackenspritzkegel 6 der Wärmestrahlung bzw. dem Regen von Schlackespritzern aus. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß trotz des Hindurchschwenkens der Stützrolle durch den Schneidbrennerstrahl 4 die Stützrollen überraschenderweise weniger erwärmt werden als bei den bekannten Abschwenkverfahren, bei denen die Stützrollen in einer definierten Ruhestellung einige Zeit bewegungslos gehalten werden. Für den Fall, daß die Stützrollen noch während der Schwenkbewegungen weiter rotien 'Werden, ist ohnehin weniger mit einer einseitigen Wärmeanstrahlung zu rechnen. Die beschriebenen Verfahrensweisen wiederholen sich an den jeweiligen Stützrollen 2 und an weiteren Rollen, die aufgrund PI g. 4 nachfolgend beschrieben sind.
Gemäß P i g. 4 wird der dargestellte Auslauf-Rollgang aus den Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 gebildet. Der MetallgleBstrang 1 wandert von der welter nicht dargestellten Stranggießkokille In der gezeichneten Pfefirlchtung. Zwischen jeweils zwei Stützrollen ist ein Raum 8 zumindest für eine Schwenkrichtung frei von Einrichtungsteilen gehalten, um das Ausschwenken der Stützrollen zu gestatten. Unterhalb des Raumes 8 sind die Schwenkantriebe 9.10,11 und 12 der voneinander es unabhängigen Schwenkvorrichtungen für die Stützrollen 3,3«, 36 und 2 angeordnet. Die Schwenkantriebe 9 bis 12 befinden sich in einem mittels eines Flansches bzw. der Schirmwand 13 abgetrennten Raum 14, der einen Schutz gegen den herabfallenden Zunder bzw. gegen die Schlackenspritzer des Brennschneidstrahles 4 bildet. Vorteilhaft ist auch, den aus der Schirmwand 13 gebildeten Schutz in der Höhe bis über die Stützrollen reichen zu lassen. Im Ausfuhrungsbeispiel ist der Raum 14 nicht unmittelbar unter den Ballen der Stützrollen 3 bi'.w. 2, sondern mehr im Randbereich der Stützelemente vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, die Schwenkantriebe 9 bis 12 unmittelbar unter den Ballen der Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 anzuordnen, d. h. den Raum 14 nach innen zu verlegen. In diesem Fall kann das Fundament mit Hohlräumen zum Begehen zwecks Wartung der Schwenkantriebe versehen werden.
Im gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel nach Fig.4 sind die von Einrichtungsteilen freigehaltenen Räume 8 jeweils für eine Schwenkrichtung der Stützelemente nach rechts ausgebildet. An einer Stelle der Einrichtung ist jedoch ein Quertransportwagen 15 vorgesehen, dessen Schienen 16 bis in den Raum 8 hineinreichen. Aus diesem Grund ist der Raum 8 für die Stützrolle 2 nach links verlegt und die Stützrolle 2 kann somit nach links ausgeschwenkt werden. Dadurch wird der Quertransportwagen 15 in die Lage versetzt, Schrottenden des Metallgießstranges zu übernehmen.
Über dem durch die Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 gebildeten Niveau ist der Schneidbrennerwagen 17 auf Gleisen 18 verfahrbar. Er trägt die Brennerdüse 19, die den Schneidbrennerstrahl 4 erzeugt.
In Fig.4 ist die Stellung des Schneidbrennerwagens 17 derart gezeichnet, daß sich die Schneidbrennerdüse 119 gerade in der äußersten Lage befindet, in der die Stützrolle 3a in die Lage 3a' geschwenkt wird. Die analogen Positionen sind für die Stützrollen 36 mit 3b und 2 mit 2' bezeichnet. Für sämtliche Stützrollen 3,3a, Ab und 2 sind Schwenkvorrichtungen vorgesehen, die sich gemäß F i g. 4 lediglich in der Lage des Schwenkantriebs je nach der vorgesehenen Schwenkrichtung unterscheiden.
Gemäß F i g. 5 sind die Zapfenlager 20 und 21 jedes Stützelementes, so z.B. der Stützrolle 2, an beider Lagerseiten zu Hebeln 22 bzw. 23 weitergebildet. Die Hebel 22 und 23 sind starr mit einer durchgehender Achse 24 verbunden. Der Hebel 22 bildet zusammen mil dem Wellenzapfen 25 und einem weiteren Hebel 26 einen Doppelhebel. Am Hebelarm 26 ist der Schwenkantrieb angelenkt, wobei für das Ausfuhrungsbeispiel al; Schwenkantrieb ein hydraulisches Kolbentriebwerl* gewählt ist, dessen Kolbenstange zusammen mit dcnr Hebelarm 26 ein Zapfengelenk 27 bildet. Ein ähnliche: Zapfengelenk 28 (F i g. 4) ist jeweils für das Gehäuse de: Schwenkantriebes an einer ortsfesten Stelle 29 vorgese hen.
Die Lage der Schwenkantriebe 9 bis 12 ist so schräj gewählt, daß deren Längsachsen 12a in der Ausgangsla ge, wie gezeichnet, parallel und jeweils unter einen spitzen Winkel 30 (bei einer horizontalen Anordnuni der Stutzelemente) zur Horizontalen verlaufen.
Die Stützrollen 2,3,3a, 36 sind jeweils mittels eine Getriebes 31 und eines Drehantriebs 32 unmittelbar an Rollenzapfen 33 angetrieben. Das Drehantrlebsgehäus 32a bzw. das Getriebegehäuse 31« sind an der Drehuni gegenüber dem Hebel 22 gehindert. Zu diesem Zwecl besitzt das Getriebegehäuse 31a (P i g. 4) eine Drehmo mentstutze 31 b, die jeweils zwischen Puffern 34a um 346 am Hebel 22 gehelten ist. Das Getriebe 31 und de Drehantrieb 32 führen daher die Schwenkbewegung de Hebele 22 mit aus.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
528 P

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer Metallstranggießanlage, bei dem die jeweils in s Strangbewegungsrichtung vor dem mit Gießstranggeschwindigkeit mitbewegten Schneidbrenner befindliche Stützrolle bei Näherkommen des Schneidbrennerstrahls von der den Strang auf seiner Breite unterstützenden Ausgangslage in eine parallele Lage mindestens mit der Vorschubgeschwindigkeit des Schneidbrennerwagens nach unten geschwenkt und nach dem Passieren des Schneidbrennerstrahls zurückgeschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle entweder beim Abschwenken nach unten (Fig.2a) oder beim Zurückschwenken nach oben in ihre Ausgangslage (Fig.3b) durch den Schneidbrennerstrahl hindurch bis in eine Lage hinter den Schlackenspritzkegel des Schneidbrennerstrahls geschwenkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle während der Schwenkbewegungen entgegen der Stranglaufrichtung mit gegenüber der Gießstranggeschwindigkeit erhöhter Geschwindigkeit und während der Schwenkbewegung in Stranglaufrichtung mindestens mit der Vorschubgeschwindigkeit des Schneidbrennerwagens bewegt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle auch während der Schwenkbewegungen angetrieben wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit jeweils einer Schwenkvorrichtung für eine Stützrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkantriebe (9 bis 12)
in einem einesteils von außerhalb des Rollgangs frei zugänglichen, andernteils gegen Schlackenspritzer abgeschirmten Raum (14) angeordnet sind, der sich parallel zur Reihe der Stützrollen (3, 3a, 3b, 2) erstreckt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen- Lagergehäuse jeder Stützrolle (3,3a, 3b, 2) an beiden Zapfenlagern (20,21) mit parallel verlaufenden, an einer ortsfesten Schwenkachse (24) befestigten Hebeln (22,23) versehen sind und daß zumindest an einem Zapfenlager (20,21) der Hebel als Doppelhebel (2:2, .15,26) ausgebildet ist, an dessen zweitem Hebelarm (26) der Schwenkantrieb (9 bis 12) angreift.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet:, daß die in dem frei zugänglichen, jedoch abgeschirmten Raum (14) angeordneten Schwenkiimriebe (9 bis 12) aus hydraulischen Kolbentriebwerken bestehen, deren Längsachsen (Ha)m der Ausgangslage der Stützrollen parallel und jeweils unter einem spitzen Winkel, der kleiner als 45° ist, 2:ur Strangebewegungsrichtung verlaufen.
7. Einrichtung nach einem oder mehreren der ^0 Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (32) für die Stützrollen (2,3a, 3b) unter Zwischenschaltung eines Getriebes (31) unmittelbar am Rollenzapfen (33) angreift und daß das Drehantriebsgehäuse (32a) bzw. das Getriebegehäu- 6$ se (31a; am Hebel (2t2) des Zapfenlagers (20) drehmomentabgestutzt sind.
nie Erfindung betrifft ein Ver ahren und eine zu λ η AHsübuni! besonders günstige Einrichtung zum dessenAusübungBeschädigungen der Stützrollen im •eich einer Metallstranggießanlage, bei in Strangbewegungsrichtung vor dem mit fiießstranggeschwindigkeit mitbewegten Schneidband befShe Stützrolle bei Näherkommen des SchneWbrennerstrahls von der den Strang auf seiner BreUe unterstützenden Ausgangslage in eine parallele LaS mindestens mit der Vorschubgeschw.nd.gken des Lagemi --,ns nach unten geschwenkt und.
des Schneidbrennerstrahls zurück-
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