DE2408855B2 - Verfahren und einrichtung zum vermeiden von beschaedigungen der stuetzrollen im brennschneidbereich einer metallstranggiessanlage - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum vermeiden von beschaedigungen der stuetzrollen im brennschneidbereich einer metallstranggiessanlageInfo
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Description
Ein sournes ν cm..-, dient dem Zweck, eine
une wünschte Erwärmung der StützroHen zu vermeiden MH den Stützrollen sind insbesondere wegen der
runden Querschnittsform Schwier.gke.ten verbunden,
die Wärme bei einseitiger Anstrahlung abzuführen, ohne daß der Stützrollenmantel Schwellspannungen
ausgesetzt wird. Die Wärmeabfuhr und die Funkt.onssicSfdeTstUtzrollen werden ferner durch Ansätze
aus Schlacke beeinträchtigt.
Die Schlacke wird durch den Schneidbrennerstrah
de?aus Sauerstoff gebildet wird erzeugt. Der^Sauerstoff
schmilzt bzw. verbrennt im Schnemspalt Metall des Oießstranes Der S-:hneidbrennerstrahl breitet sich am
Saftausgang zu einem Schlacke-Spritzkegel aus. Es ist bekannt (DT-AS 1208850), um d.e E.nw.rkung des
Schneidbrennerstrahls auf die Stützrollen zu verm.ndern entweder Stützelemente in der Art einer Kette .m
Kreislauf"St der Geschwindigkeit des Gießstranges
bzw des Schneidbrennerwagens zu bewegen oder aber iDT-OS 19 14 223) die Stützelemente so lange, bis der
Schneidbrennerstrahl weitergewandert ist, wegzuschwenken. Der Gleichlauf von Stützelement und
Schneidbrennerstrahl verursacht eine anhaltende, nachteilige Erwärmung der jeweils benachbarten Stutzro -len. Andererseits führt das Wegschwenken der Stützrollen zu einer mangelhaften Stützung des noch heißen
, Metallgießstranges. Im allgemeinen sind die StützroHen
innen bzw. außen wassergekühlt. Be.m Abschwenken von mehreren Stützrollen gleichzeitig entstehen erheblich große Biegelängen, so daß sich der Metallgießstrang unzulässig durchbiegt. Außerdem müssen beim
Wegschwenken meist große Massen der Vorrichtung bewegt werden. ,.
Es ist ein Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer
Metallstranggießanlage bekannt (DT-OS 21 16 911), das
der Beschädigung der Stützrollen durch Schlackenfluß oder Schlackenspritzer entgegenwirkt. Das bekannte
Verfahren gestattet lediglich das horizontale Abschwenken einer Stützrolle vor dem ankommenden
Schne.dbrennerstrahl.Das Wegschwenken der Stützrolle erfolgt im bekannten Fall durch Drehen um eine
lotrechte Achse, bis die Drehachse der Stützrolle parallel zur Stranglaufrichtung liegt. Die Stellung, in der
die Stützrolle weggeschwenkt wird, ist mehl parallel zur Stützlage Das bekannte Verfahren beruht auf dem
Prinzip, stets eine Stützrolle unter dem Strang im Stützbereich zu halten, wozu an der betreffenden Stelle
ein Stützrollenpaar erforderlich ist.
Ein anderes Verfahren (DT-OS 18 10 951) beruht darauf, über eine Wippen-Bewegung eine Stützrolle in
Stützstellung zu schwenken und die ebenfalls an der Wippe gelagerte benachbarte zweite Stützrolle aus der
Stützstellung herauszuschwenken. Der Abstand der beiden Stützrollen an der Wippe bestimmt jedoch die
Entfernung zum über die abgeschwenkte Stützrolle wandernden Schneidbrennerstrahl. Ein großer Abstand
zwischen den beiden Stützrollen würde eine größere Entfernung in der abgeschwenkten Stellung vom
Schneidbrennerstrahl erzeugen; dieser wirkt jedoch einer anzustrebenden geringen Stutzweite zwischen den
Stützrollen entgegen.
Es ist ferner bekannt (US-PS 35 11 489), die Stützrolle
vor dem Schneidbrennerstrahl abzuschwenken. Der Schneidbrennerstrahl Überläuft die Stützrolle in ihrer
abgeschwenkten Stellung, so daß eine von der Bewegung der Stützrolle gesteuerte, mitbewegte
Abdeckung erforderlich ist, um die Beschädigungen durch Schlackenfluß bzw. Schlackenspritzer zu vermei
«5
Die vorliegende Erfindung geht davon aus, daß mittlere und schwere Metallgießstränge möglichst
gleichmäßig und kontinuierlich gestützt werden müssen. Das Entfernen der Stützrollen soll auf einen möglichst
kurzen Zeitabschnitt beschränkt bleiben. Ein ausreichend weites Wegschwenken der Stützrollen kann
demnach gemäß dem Stand der Technik nur bei geringen Stützkräften, wie sie bei Knüppelsträngen
oder schmalen bzw. dünnen Brammensirängen gegeben sind, erzielt werden. Relativ geringe Gewichte pro
Meter Stranglänge gestatten die hierfür vorgesehene einseitige Lagerung der Stützrollen und damit auch ein
einfacheres Wegschwenken der Stützrollen. Andererseits ist auch bei Knüppelsträngen eine geringe Anzahl
von Stützrollen, d.h. ein großer Abstand zwischen jeweils zwei Stützrollen schädlich.
Ausgehend von dem eingangs erwähnten Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen,
bei dem die Stützrollen von der den Strang auf seiner Breite unterstützenden Ausgangslage in eine parallele
Lage nach unten geschwenkt und nach dem Passieren des Schneidbrennerstrahls in die Ausgangslage zurückgeschwenkt
werden, ist der Erfindung die folgende Aufgabe zugrundegelegt: Es ist ein Verfahren und eine
zu dessen Ausübung besonders günstige Einrichtung zu schaffen, aufgrund deren ein weitestgehender Schutz
der Stützrollen gegenüber dem Schneidbrennerstrahl bei längstdauernder Stützung des Metallgießstranges
erzielt werden kann. Hierbei soll die Einrichtung für in regelmäßigen und in unregelmäßigen Abständen angeordneten
Stützrollen gleichermaßen verwendbar sein als auch Stützrollen für parallele Lagen in Stützstellung
(Ausgangslage) und abgeschwenkter Lage vorausgesetzt werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stützrolle entweder beim Abschwenken
nach unten oder beim Zurückschwenken nach oben in ihre Ausgangslage durch den Schneidbrennerstrahl
hindurch bis in eine Lage hinter den Schlackenspritzkegel des Schneidbrennerstrahls geschwenkt wird.
Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren wird zweckmäßigerweise derart ausgeführt, daß die
Stützrolle während der Schwenkbewegungen entgegen der Stranglaufrichtung mit gegenüber der Gießstranggeschwindigkeit
erhöhter Geschwindigkeit und während der Schwenkbewegung in Stranglaufrichtung mindestens mit der Vorschubgeschwindigkeit des
Schneidbrennerwagens bewegt wird.
Ferner ist vorteilhaft, wenn die Stützrolle auch während der Schwenkbewegungen angetrieben wird.
Die erfindungsgemäßen Vorteile bestehen darin, daß eine einzelne Stützrolle jeweils nur kurzzeitig vom
Metallgießstrang abgehoben werden muß, um das Passieren des Schneidbrennerstrahls zu gestatten. Die
Schwenkrichtung kann hierbei nach den Abständen zwischen zwei Stützrollen festgelegt werden. Ferner ist
vorteilhaft, daß, obwohl die Stützrolle nur parallel weggeschwenkt wird, trotzdem eine Lage außerhalb des
Schlackenspritzkegels erreicht werden kann. Der besondere Vorteil der Erfindung ist jedoch die
Zeitersparnis an der Zeitspanne, in der der Strang ohne
Unterstützung durch die Stützrolle ist. In der Praxis zeigten sich ferner keinerlei Beschädigungen der
Stützrollen beim Durchlaufen des Schlackenspritzkegels. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht daher beim
Überlaufen des Schneidbrennerstrahls eine zusätzliche Schwenkbewegung der Stützrolle vor, die die Zeit, in
der der Schneidbrennerstrahl die Stützrolle treffen kann, wesentlich verkleinert und gleichzeitig damit die
Zeitspanne des Stutzens durch die Stützrolle absolut erhöht
Die die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens betreffende Aufgabe ist dahingehend gelöst, daß die
Schwenkantriebe in einem einesteils von außerhalb des Rollgangs frei zugänglichen, andernteils gegen Schlakkenspritzer
abgeschirmten Raum angeordnet sind, der sich parallel zur Reihe der Stützrollen erstreckt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner dadurch verbessert, daß die Zapfen-Lagergehäuse jeder Stützrolle
an beiden Zapfenlagern mit parallel verlaufenden, an einer ortsfesten Schwenkachse befestigten Hebeln
versehen sind und daß zumindest an einem Zapfenlager der Hebel als Doppelhebel ausgebildet ist, an dessen
zweitem Hebelarm der Schwenkantrieb angreift.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner dahingehend weitergebildet, daß die in dem frei zugänglichen,
jedoch abgeschirmten Raum angeordneten Schwenkantriebe aus hydraulischen Kolbentriebwerken bestehen,
deren Längsachsen in der Ausgangslage der Stützrollen parallel und jeweils unter einem spitzen Winkel, der
kleiner als 45° ist, zur Strangbewegungsrichtung verlaufen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner vorteilhaft ausgestaltet, indem der Drehantrieb für die
Stützrollen unter Zwischenschaltung eines Getriebes unmittelbar am Rollenzapfen angreift und daß das
Drehantriebsgehäuse bzw. das Getriebegehäuse am Hebel des Zapfenlagers drehmomentabgestützt sind.
Die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Schwenkrichtung
für die Stützrollen wahlweise nach der einen oder anderen oder gar nach beiden Richtungen
testgelegt werden kann. Die Anordnung der Schwenkantriebe im einesteils frei zugänglichen, andernteils
abgeschirmten Raum führt ferner zu einer Vereinfachung der Rollgangsrahmen und der Abschwenk-Einrichtungsteile.
Es ergeben sich gegenüber den bekannten Einrichtungen umfangreiche Gewichtseinsparungen,
so z. B. 30% und mehr.
Das neue Verfahren zum Abschwenken der Stützrollen hingegen erhöht die Sicherheit der Stützrollen
gegen Beschädigung durch den Brennschneidstrahl.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. la, 2a, 3a die Verfahrensweise des Abschwenkens
der Stützrolle nach einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. Ib, 2b, 3b die Verfahrensweise des Abschwenkens
der Stützrollen nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig.4 eine Seitenansicht mehrerer zu einem Rollgang
hintereinander angeordneter Stützrollen für den Metallgießstrang mit darüber verfahrbarem Brennschneidwagen,
F i g. 5 einen Querschnitt durch die Schwenkvorrichtung entsprechend der Schnittangabe V-Vin F i g. 4.
Der Metallgießstrang 1 liegt an Reihen von ein horizontales, ein vertikales oder ein bogenförmiges
Stützkorsett bildenden Stützrollen. Daran anschließend bilden weitere Stützrollen den Auslauf rollgang, von ι ο
denen die Stützrollen 2 und 3 gezeichnet sind. Der Schneidbrennerstrahl 4 befindet sich noch in einem
Abstand 5 von der Stützrolle 3 (F i g. 1a). Während des
Näherkommens des Schneidbrennerstrahls 4 wird die Rolle 3 in die in Fig.2a gezeichnete Lage mit großer
Geschwindigkeit durch den Schlackenspritzkegel 6 des Schneidbrennerstrahls 4 hindurch in die gezeichnete
Position geschwenkt. Sobald der Schneidbrennerstrahl 4 die Ausgangslage der Stützrolle 3 verlassen hat bzw.
zu verlassen beginnt, wird die Stützrolle 3 aus der Lage nach F i g. 2a der Bewegung des Schneidbrennerstrahls
4 folgend in die Ausgangslage nachgeschwenkt (F ig. 3a).
Nach einem abgeänderten Verfahren wird folgendermaßen gearbeitet: Sobald der Schneidbrennerstrahl 4
sich bis auf einen Mindestabstand 7 (Fig. Ib) der Stützrolle 3 genähert hat, beginnt diese unter Beibehaltung
des Mindestabstandes 7, wie in Fig.2b gezeigt,
abzuwandern. In diesem Zeitabschnitt verläßt auch der Brennschneidstrahl 4 die Zone, in der er in der
Ausgangslage die Stützrolle 3 beschädigen könnte.
Gleichzeitig nähert sich der Schneidbrennerstrahl 4 der tatsächlich eingenommenen Position der Stützrolle
3. In einer Lage, in der der Schneidbrennerstrahl 4 noch nicht gefährlich nahe der abgeschwenkten Stützrolle 3
kommt, jedoch auch bereits genügend seitlich von der Ausgangslage der Stützrolle 3 entfernt ist, wird die
Stützrolle 3 sehr schnell durch den Schlackenspritzkegel 6 hindurchgeschwenkt, d.h. in die Ausgangslage
zurückgeführt (F ig. 3b).
Beide Verfahrensweisen setzen die Stützrolle 3 nur beim Schwenken durch den Schlackenspritzkegel 6 der
Wärmestrahlung bzw. dem Regen von Schlackespritzern aus. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß trotz des
Hindurchschwenkens der Stützrolle durch den Schneidbrennerstrahl 4 die Stützrollen überraschenderweise
weniger erwärmt werden als bei den bekannten Abschwenkverfahren, bei denen die Stützrollen in einer
definierten Ruhestellung einige Zeit bewegungslos gehalten werden. Für den Fall, daß die Stützrollen noch
während der Schwenkbewegungen weiter rotien 'Werden, ist ohnehin weniger mit einer einseitigen
Wärmeanstrahlung zu rechnen. Die beschriebenen Verfahrensweisen wiederholen sich an den jeweiligen
Stützrollen 2 und an weiteren Rollen, die aufgrund PI g. 4 nachfolgend beschrieben sind.
Gemäß P i g. 4 wird der dargestellte Auslauf-Rollgang
aus den Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 gebildet. Der MetallgleBstrang 1 wandert von der welter nicht
dargestellten Stranggießkokille In der gezeichneten Pfefirlchtung. Zwischen jeweils zwei Stützrollen ist ein
Raum 8 zumindest für eine Schwenkrichtung frei von Einrichtungsteilen gehalten, um das Ausschwenken der
Stützrollen zu gestatten. Unterhalb des Raumes 8 sind die Schwenkantriebe 9.10,11 und 12 der voneinander es
unabhängigen Schwenkvorrichtungen für die Stützrollen 3,3«, 36 und 2 angeordnet. Die Schwenkantriebe 9
bis 12 befinden sich in einem mittels eines Flansches bzw. der Schirmwand 13 abgetrennten Raum 14, der
einen Schutz gegen den herabfallenden Zunder bzw. gegen die Schlackenspritzer des Brennschneidstrahles 4
bildet. Vorteilhaft ist auch, den aus der Schirmwand 13 gebildeten Schutz in der Höhe bis über die Stützrollen
reichen zu lassen. Im Ausfuhrungsbeispiel ist der Raum 14 nicht unmittelbar unter den Ballen der Stützrollen 3
bi'.w. 2, sondern mehr im Randbereich der Stützelemente vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, die
Schwenkantriebe 9 bis 12 unmittelbar unter den Ballen der Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 anzuordnen, d. h. den
Raum 14 nach innen zu verlegen. In diesem Fall kann das Fundament mit Hohlräumen zum Begehen zwecks
Wartung der Schwenkantriebe versehen werden.
Im gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel nach Fig.4 sind die von Einrichtungsteilen freigehaltenen Räume 8
jeweils für eine Schwenkrichtung der Stützelemente nach rechts ausgebildet. An einer Stelle der Einrichtung
ist jedoch ein Quertransportwagen 15 vorgesehen, dessen Schienen 16 bis in den Raum 8 hineinreichen. Aus
diesem Grund ist der Raum 8 für die Stützrolle 2 nach links verlegt und die Stützrolle 2 kann somit nach links
ausgeschwenkt werden. Dadurch wird der Quertransportwagen 15 in die Lage versetzt, Schrottenden des
Metallgießstranges zu übernehmen.
Über dem durch die Stützrollen 3, 3a, 36 und 2 gebildeten Niveau ist der Schneidbrennerwagen 17 auf
Gleisen 18 verfahrbar. Er trägt die Brennerdüse 19, die den Schneidbrennerstrahl 4 erzeugt.
In Fig.4 ist die Stellung des Schneidbrennerwagens
17 derart gezeichnet, daß sich die Schneidbrennerdüse 119 gerade in der äußersten Lage befindet, in der die
Stützrolle 3a in die Lage 3a' geschwenkt wird. Die analogen Positionen sind für die Stützrollen 36 mit 3b
und 2 mit 2' bezeichnet. Für sämtliche Stützrollen 3,3a, Ab und 2 sind Schwenkvorrichtungen vorgesehen, die
sich gemäß F i g. 4 lediglich in der Lage des Schwenkantriebs je nach der vorgesehenen Schwenkrichtung
unterscheiden.
Gemäß F i g. 5 sind die Zapfenlager 20 und 21 jedes Stützelementes, so z.B. der Stützrolle 2, an beider
Lagerseiten zu Hebeln 22 bzw. 23 weitergebildet. Die Hebel 22 und 23 sind starr mit einer durchgehender
Achse 24 verbunden. Der Hebel 22 bildet zusammen mil dem Wellenzapfen 25 und einem weiteren Hebel 26
einen Doppelhebel. Am Hebelarm 26 ist der Schwenkantrieb angelenkt, wobei für das Ausfuhrungsbeispiel al;
Schwenkantrieb ein hydraulisches Kolbentriebwerl*
gewählt ist, dessen Kolbenstange zusammen mit dcnr Hebelarm 26 ein Zapfengelenk 27 bildet. Ein ähnliche:
Zapfengelenk 28 (F i g. 4) ist jeweils für das Gehäuse de: Schwenkantriebes an einer ortsfesten Stelle 29 vorgese
hen.
Die Lage der Schwenkantriebe 9 bis 12 ist so schräj
gewählt, daß deren Längsachsen 12a in der Ausgangsla ge, wie gezeichnet, parallel und jeweils unter einen
spitzen Winkel 30 (bei einer horizontalen Anordnuni der Stutzelemente) zur Horizontalen verlaufen.
Die Stützrollen 2,3,3a, 36 sind jeweils mittels eine
Getriebes 31 und eines Drehantriebs 32 unmittelbar an Rollenzapfen 33 angetrieben. Das Drehantrlebsgehäus
32a bzw. das Getriebegehäuse 31« sind an der Drehuni
gegenüber dem Hebel 22 gehindert. Zu diesem Zwecl besitzt das Getriebegehäuse 31a (P i g. 4) eine Drehmo
mentstutze 31 b, die jeweils zwischen Puffern 34a um
346 am Hebel 22 gehelten ist. Das Getriebe 31 und de Drehantrieb 32 führen daher die Schwenkbewegung de
Hebele 22 mit aus.
528 P
Claims (7)
1. Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer
Metallstranggießanlage, bei dem die jeweils in s Strangbewegungsrichtung vor dem mit Gießstranggeschwindigkeit mitbewegten Schneidbrenner befindliche Stützrolle bei Näherkommen des Schneidbrennerstrahls von der den Strang auf seiner Breite
unterstützenden Ausgangslage in eine parallele Lage mindestens mit der Vorschubgeschwindigkeit
des Schneidbrennerwagens nach unten geschwenkt und nach dem Passieren des Schneidbrennerstrahls
zurückgeschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle entweder beim
Abschwenken nach unten (Fig.2a) oder beim Zurückschwenken nach oben in ihre Ausgangslage
(Fig.3b) durch den Schneidbrennerstrahl hindurch
bis in eine Lage hinter den Schlackenspritzkegel des Schneidbrennerstrahls geschwenkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle während der Schwenkbewegungen entgegen der Stranglaufrichtung mit
gegenüber der Gießstranggeschwindigkeit erhöhter Geschwindigkeit und während der Schwenkbewegung in Stranglaufrichtung mindestens mit der
Vorschubgeschwindigkeit des Schneidbrennerwagens bewegt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle auch
während der Schwenkbewegungen angetrieben wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit jeweils einer
Schwenkvorrichtung für eine Stützrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkantriebe (9 bis 12)
in einem einesteils von außerhalb des Rollgangs frei zugänglichen, andernteils gegen Schlackenspritzer
abgeschirmten Raum (14) angeordnet sind, der sich parallel zur Reihe der Stützrollen (3, 3a, 3b, 2)
erstreckt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen- Lagergehäuse jeder Stützrolle (3,3a, 3b, 2) an beiden Zapfenlagern (20,21) mit
parallel verlaufenden, an einer ortsfesten Schwenkachse (24) befestigten Hebeln (22,23) versehen sind
und daß zumindest an einem Zapfenlager (20,21) der Hebel als Doppelhebel (2:2, .15,26) ausgebildet ist, an
dessen zweitem Hebelarm (26) der Schwenkantrieb
(9 bis 12) angreift.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet:, daß die in dem frei
zugänglichen, jedoch abgeschirmten Raum (14) angeordneten Schwenkiimriebe (9 bis 12) aus
hydraulischen Kolbentriebwerken bestehen, deren Längsachsen (Ha)m der Ausgangslage der Stützrollen parallel und jeweils unter einem spitzen Winkel,
der kleiner als 45° ist, 2:ur Strangebewegungsrichtung verlaufen.
7. Einrichtung nach einem oder mehreren der ^0
Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (32) für die Stützrollen (2,3a, 3b) unter
Zwischenschaltung eines Getriebes (31) unmittelbar am Rollenzapfen (33) angreift und daß das
Drehantriebsgehäuse (32a) bzw. das Getriebegehäu- 6$
se (31a; am Hebel (2t2) des Zapfenlagers (20)
drehmomentabgestutzt sind.
nie Erfindung betrifft ein Ver ahren und eine zu λ η AHsübuni! besonders günstige Einrichtung zum
dessenAusübungBeschädigungen der Stützrollen im
•eich einer Metallstranggießanlage, bei in Strangbewegungsrichtung vor dem mit fiießstranggeschwindigkeit mitbewegten Schneidband befShe Stützrolle bei Näherkommen des
SchneWbrennerstrahls von der den Strang auf seiner
BreUe unterstützenden Ausgangslage in eine parallele
LaS mindestens mit der Vorschubgeschw.nd.gken des Lagemi --,ns nach unten geschwenkt und.
des Schneidbrennerstrahls zurück-
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-
1974
- 1974-02-23 DE DE19742408855 patent/DE2408855C3/de not_active Expired
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1975
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| EP0071775A1 (de) * | 1981-08-12 | 1983-02-16 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Brennschneidrollgang, insbesondere für Metallstranggiessanlagen, sowie Verfahren zum Betreiben des Brennschneidrollgangs |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA131675A (de) | 1978-02-15 |
| DE2408855C3 (de) | 1984-06-14 |
| DE2408855A1 (de) | 1975-08-28 |
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