DE240757C - - Google Patents

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DE240757C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
EHRICH & GRAETZ in BERLIN.
Acetylen -Invertbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13, November 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Acetylen-Invertbrenner mit einem Mischrohr, welches derartig zusammengesetzt ist, daß möglichst wenig Wärme durch Leitung auf die Mischkammer bzw. die Düse übertragen wird. Die zu diesem Zweck bisher benutzten Isolationen haben den Mangel großer Masseanhäufungen und sind daher für Acetylen-Invertbrenner nicht zu empfehlen. Andererseits
ίο ist eine Massenfabrikation solcher Isolationen, da sie aus keramischem Material u. dgl. hergestellt werden, mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft.
Diejenigen bekannten Einrichtungen, bei denen die Düse oder einzelne Teile des Mischrohres zueinander überhaupt nicht in unmittelbarer Berührung stehen, sind für Acetylen-Invertbrenner ebenfalls nicht brauchbar, weil hierbei eine dauernd genaue Zentrierung der Düse zum Mischrohr und der einzelnen Misch-, rohrteile unter sich, die gerade für Acetylenbrenner von der äußersten Wichtigkeit ist, unmöglich gemacht wird. Ein weiterer Übelstand bei diesen älteren Einrichtungen besteht darin, daß die einzelnen Mischrohrteile entweder nicht gegeneinander abgedichtet sind, so daß das Gasluftgemisch ins Freie entweichen kann, oder aber, daß besondere Behälter zur Erzielung eines Verschlusses ' um das Mischrohr herum angeordnet werden mußten, in denen sich dann Gas ansammelt und zu Explosionen Anlaß gibt.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die Wärmeübertragung bei Acetylen-Invertbrennern dadurch verhindert, daß das Mischrohr aus mehreren Teilen besteht, welche nur auf einer äußerst geringen Fläche miteinander in wärmeleitender Verbindung stehen; dadurch wird der Übergang der Wärme außerordentlich erschwert. Das Mischrohr kann dabei naturgemäß nicht das tragende Gerüst für den Brenner bilden, wie es sonst der Fall ist. Es muß vielmehr der Zusammenhang des Mischrohres in seinen einzelnen Teilen mit Hilfe anderer Lampenteile, beispielsweise des schornsteinartigen Mantels o. dgl., gesichert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die miteinander in Wärme schlecht leitender Verbindung stehenden Teile sind hier das Strahlrohr 1 und der untere Mischrohrteil 2. Der letztere besitzt einen größeren Durchmesser als das Strahlrohr und ist an seinem oberen Ende mit einem nach innen vorspringenden Rande versehen, welcher eine Öffnung frei läßt, gerade groß genug, daß das Strahlrohr 1 hineingeführt werden kann, ohne daß ein Teil des das Mischrohr durchfließenden Gasluftgemisches nach außen entweichen kann. Der Zusammenhang zwischen dem oberen und dem unteren Mischrohrteil wird dadurch gesichert, daß der untere Teil 2 mit der Ablenkschale 3, die ihrerseits mit dem schornsteinartigen Mantel 4 fest verbunden ist, mit Hilfe geeigneter Muttern o. dgl., hier z. B. eines Schraubennippels 8, verschraubt ist, während der obere Teil des Mischrohres durch einen Bügel 5, der einerseits zwischen der Düse 6 und der Mischkammer 7, andererseits am Mantel 4 verschraubt ist, gehalten wird.
Versuche des Erfinders haben ergeben, daß derartig ausgeführte Brenner noch bei einem
erheblich niedrigeren Druck brennen als die mit den üblichen Porzellan- oder Asbestisolationen versehenen Brenner.
Falls es für besondere Zwecke erforderlich sein sollte, kann auch die hier beschriebene Einrichtung zur Unterbrechung der Wärme- j leitung im Läufe des Mischrohres mehrfach angeordnet werden.
Da durch die Ablenkschale 3 und die .Abgase eine verhältnismäßig große Wärme auf den Mantel 4 übertragen wird,' so ist es außerdem zweckmäßig, den Bügel 5 aus Wärme schlecht leitendem Metall, z. B. Neusilber 0. dgl., herzustellen.
Um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Mischrohrteilen herzustellen, können natürlich statt des Mantels 4 auch irgendwelche andere Vorrichtungen geeigneter Art, z. B. ein besonderes Drahtgestell, Spannschrauben 0. dgl., Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Acetylen-Invertbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr zwecks Vermeidung der Wärmeübertragung auf die Saugkammer des Brenners aus mehreren lose ineinandergesteckten Teilen (1, 2) besteht, die nur durch schmale Stoßkanten miteinander in Verbindung stehen und z. B. durch den Lampenmantel (4) zusammengehalten werden, der einerseits durch die Ablenkungsschale (3) für die Abgase mit dem unteren Mischrohrteil (2), andererseits durch Träger mit dem Düsenstutzen (6) fest verbunden ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung der Wärmeübertragung von dem Mantel (4) auf die Düse (6) diese Teile durch einen Bügel (5) aus einem die Wärme schlecht leitenden Metall verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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